Schlagwort: River

Modha

Modha – At Your Pace

Entschleunigung und Entspannung ist eine Wohltat in einer Welt, die immer hektischer und rasanter wird. Modha erklären diese etwas gemächlichere Herangehensweise als eines ihrer kreativen Leitmotive, wie auch emotionale Ehrlichkeit und eine neugierige Offenheit für neue Klänge. Das Berliner Duo um Dhanya Langer und Maximilian Scholl hält herzlich wenig von glatten, perfekten Produktionen, und rückt stattdessen das Bauchgefühl, die Schönheit des Moments in den Mittelpunkt. Ein erstes Album erschien 2023, mit dem Nachfolger „At Your Pace“ rückt das eigene Tempo weiter in den Mittelpunkt, begleitet von verschiedenen Gästen sowie einer bekömmlichen Mischung aus Jazz, Soul, HipHop und RnB.

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Suzzallo

Suzzallo – The Quiet Year

Rocky Votolato findet zurück zum Bandformat. Der Anlass dafür ist jedoch alles andere als schön: Im Dezember 2001 verstarb sein 22jähriger Sohn Kienan bei einem Autounfall, im Folgejahr erschien das zu diesem Zeitpunkt bereits fertig geschriebene, der Familie gewidmete Soloalbum „Wild Roots“, das in weiterer Folge eine neue Bedeutung annahm. Gemeinsam mit Steve Bonnell (Schoolyard Heroes) und Rudy Gajadhar von seiner ehemaligen Band Waxwing rief Votolato Suzzallo ins Leben, um extreme Trauer durch laute Gitarrenmusik in etwas Schönes, Heilendes umzuwandeln. „The Quiet Year“ vermittelt rohe, aufwühlende Katharsis.

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Monomers

Monomers – Elusive

Befreiter, lässiger Rock, stilvoll und ungezwungen – diesem einfachen wie unterhaltsamen Rezept haben sich Monomers aus Berlin verschrieben. Die Grundsteine für die Band wurden bereits während der Pandemie gelegt, im August des Vorjahres erschien ein erster Track als Live-Session, seither von mehreren weiteren Singles ergänzt. Nun präsentiert das Trio mit „Elusive“ ein komplettes erstes Album, das sich kantigem Rock aus der Garage ebenso wie sympathischen Indie-Weisheiten sowie einer Prise poppigem Punk widmet.

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Patty Griffin

Patty Griffin – Patty Griffin

Wenn die unnachahmliche Patty Griffin ein neues Album ankündigt, ist man von Natur aus gespannt. 2019 gilt das allerdings erst recht, denn die bald 55jährige Singer/Songwriterin hatte in den letzten Jahren mit einer Krebserkrankung zu kämpfen, die sie erfolgreich besiegen konnte. Nun veröffentlicht Griffin in Eigenregie, auf ihrem eigenen Label, und gibt der neuen Platte ihren eigenen Namen – ein deutliches Zeichen dafür, dass die US-Amerikanerin zurück ist.

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