Monat: Mai 2010

Stone Temple Pilots – Stone Temple Pilots

Mit einer gewissen Skepsis wurde das Comeback der Stone Temple Pilots aufgenommen. Würde das kalifornische Rock-Powerhouse noch einmal zu alter Form zurückfinden? Und, vor allem: Würde Scott Weiland nach seinen langjährigen Drogen-Problemen und dem unrühmlichen Abgang bei Velvet Revolver noch einmal seine Magie entfalten können? Das schlicht „Stone Temple Pilots“ betitelte Album beantwortet beide Fragen mit einem klaren, lautstarken „Ja“.

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Soulfly – Omen

Die Arbeiten mit Bruder Iggor scheinen bei Max Cavalera ungeahnte kreative Energien freigesetzt haben. Nicht nur, dass die Cavalera Conspiracy noch dieses Jahr ins Studio gehen wird, auch Soulfly haben ein neues Album am Start. Mehr noch, „Omen“ ist die beste Soulfly-Platte seit acht Jahren geworden.

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Kelis – Acapella

Vier Jahre liegt Kelis letztes Studioalbum „Kelis Was Here“ mittlerweile zurück, doch wirklich Erfolge konnte die 30-jährige New Yorkerin damals nur noch in ihrem Heimatland feiern. 2010 meldet sich Kelis nun mit neuem Label (will.i.am music), anderem Sound und einer Reihe namhafter Produzenten zurück. So war bei „Acapella“, der Leadsingle vom kommenden Album „Flesh Tone“, kein geringerer als der derzeit allgegenwärtige David Guetta am Werk.

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Collapse Under The Empire – The Sirens Sound

Im überaus breitgefächerten Post Rock-Feld mit einem halbwegs eigenen Sound Eindruck zu hinterlassen, ist mittlerweile verdammt schwierig geworden. Dem Hamburger Duo Chris Burda und Matthew Jason ist dieser Kraftakt allerdings gelungen – gleich zwei Alben haben sie unter dem Banner Collapse Under The Empire letztes Jahr veröffentlicht. In Form von „The Sirens Sound“ gibt es schon wieder Nachschub.

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K’s Choice – Echo Mountain

Mitte der 90er waren K’s Choice an der Speerspitze der europäischen Rockfront. „Not An Addict“ hat die Belgier um die Geschwister Sarah und Gert Bettens unsterblich gemacht. Nach Auflösung und Reunion erscheint nun „Echo Mountain“ – der erste Studio-Output seit zehn Jahren – in Form eines Doppelalbums – eine Seite Bandsound, eine Seite akustisch dargeboten.

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Agnes – On And On

Was in Deutschland bisher nicht gelang, klappte umso besser in Amerika, UK oder eben Schweden: ein international taugliches ’Pop Idol’ zu casten. Die 21jährige Agnes Carlsson hat das Potential dazu. Auch wenn sie drei Alben Anlauf benötigte, so ging ihr 2008er Drittling „Dance Love Pop“ auch hierzulande in die Top 5. „Release Me“ hängt mit seiner skandinavischen Frische noch ein wenig nach. Da erscheint endlich das Follow-Up „On And On“.

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Blake Lewis – Heartbreak On Vinyl

Man muss eine Castingshow nicht zwangsläufig gewinnen, um im Musikbiz durchstarten zu können. Bestes Beispiel: „American Idol“-Zweiter Adam Lambert, der momentan weltweit die Charts stürmt. Zwei Staffeln zuvor war es Singer/Beatboxer Blake Lewis, der sich im Finale geschlagen geben musste – von Jordin Sparks, um genau zu sein. Trotzdem brachte er mit „Audio Day Dream“ und „Heartbreak On Vinyl“ seitdem zwei Alben auf den Markt, von denen letzteres jetzt auch in Deutschland erscheint.

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LCD Soundsystem – This Is Happening

Hier ist es also, das wohl letzte Album von James Murphy unter dem Banner LCD Soundsystem. Nach dem dritten Album will er sein Projekt zu Grabe tragen – ohne Frage ein herber Verlust für Hipster und Freunde vernuschelten Electro-Rocks. „This Is Happening“ reicht zwar nicht ganz an den exorbitanten Vorgänger „Sound Of Silver“ heran, lässt sich als ein Requiem der anderen Art aber dennoch hervorragend genießen.

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Chau Chat – Le Début

In vollen Zügen den Frühling genießen – Pollen hin, überraschende Regenschauer her. Den Soundtrack für die ersten wärmeren Tage liefern Christian Illi und Ron Flieger, die sich als Chau Chat (inspiriert durch die sinnbildliche erotische Verführung der Madame Chauchat aus Thomas Manns ‚Zauberberg‘) über warme Soundscapes, Ambient und einen Hauch von Indie Pop hermachen.

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