Autor: Dennis Braun

Bruno Mars – When I Was Your Man

Wenn es um musikalische Vielseitigkeit geht, ist man vor allem bei Singer/Songwriter Bruno Mars an der richtigen Stelle. Der gebürtige Hawaiianer, der den Soul quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat, bietet seinen Hörern von beschwingtem Retro-Funk („Locked Out Of Heaven“) über entspannten Reggae („The Lazy Song“) bis hin zur Powerballade („Grenade“, „Just The Way You Are“) verdammt viel Abwechslung. Nach der erstgenannten Single aus seinem Album „Unorthodox Jukebox“ ist es nun wieder Zeit für leisere Töne. Die Veröffentlichung des gefühlvollen wie minimalistischen Songs „When I Was Your Man“ erscheint da nur folgerichtig.

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Justin Timberlake – The 20/20 Experience

Selten wurde ein Comeback-Album so heiß erwartet wie das von Multitalent Justin Timberlake. Der 32-Jährige hatte sich in den letzten Jahren verstärkt seiner Filmkarriere gewidmet und war in gleich mehreren Blockbustern zu sehen. Nebenbei machte er noch mit seinem spektakulären Anteilskauf an der Social Media-Plattform MySpace Schlagzeilen. Nach über sechs Jahren hieß es Anfang dieses Jahres allerdings Aufatmen für die Fans: Mit „Suit & Tie“ und besonders dem erfolgreichen „Mirrors“ veröffentlichte er gleich zwei neue Songs, die als Vorboten für drittes Solo-Album „The 20/20 Experience“ dienen sollten, das ab sofort erhältlich ist. Musikalisch kann es die logischerweise sehr hohen Erwartungen erfüllen, auch wenn hier und da einige Längen nicht zu leugnen sind.

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Lena – Neon (Lonely People)

Die bisherige Karriere des Phänomens Lena Meyer-Landrut kann man ohne Zweifel als formvollendeten Reifeprozess bezeichnen. Gab sie sich mit „Satellite“ bei ihrem ESC-Sieg im Jahr 2010 noch als das unschuldig verspielte Mädchen von nebenan, ging es bei ihrem zweiten Album „Good News“ rund um das verruchte „Taken By A Stranger“ musikalisch schon deutlich ausgefeilter zu. Richtig erwachsen geworden ist sie jedoch mit ihrem dritten Werk „Stardust“, das wie die Vorgänger bereits Gold in der Tasche hat. Die Songs, die sie fast allesamt mitgeschrieben hat, wirken wie die einer seit Jahren etablierten Künstlerin, ohne jedoch den gewohnten Lena-Charme vermissen zu lassen. In diesem Lichte präsentiert sich auch die zweite Single „Neon (Lonely People)“, der man zur Veröffentlichung ein leicht verändertes Gewand verpasst hat.

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Interview mit Nelly Furtado

Sie ist mittlerweile fast 14 Jahre im Geschäft, hat mehr als 40 Millionen Platten verkauft und in dieser Zeit sowohl musikalisch als auch charttechnisch schon so gut wie alles erlebt. Die Rede ist von der kanadischen Grammy-Preisträgerin Nelly Furtado, die sich aktuell mit ihrem fünften Album „The Spirit Indestructible“ auf großer Europatour befindet. beatblogger.de traf sie in Köln zum Interview und erfuhr, woher ihre Leidenschaft zur Musik kommt, in welcher Sprache sich die multilinguale Sängerin am Wohlsten fühlt und was sie an den Deutschen besonders mag.

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Olly Murs – Right Place, Right Time

Olly Murs gilt ohne Frage als eines der fleißigsten Arbeitsbienchen, wenn es um das Veröffentlichen neuer Singles und Alben geht. Der britische Singer/Songwriter aus Essex, 2009 immerhin Zweitplatzierter der Castingshow „The X Factor“, konnte seinem damaligen Konkurrenten Joe McElderry schon 2010 mit seinem selbstbetitelten Album das Wasser abgraben. Den europaweiten Durchbruch bescherten ihm jedoch der Longplayer „In Case You Didn’t Know“ und vor allem der Nr. 1-Hit „Heart Skips A Beat“. Um dieser schönen Tradition treu zu bleiben, wurde bereits am 26. November 2012 sein drittes Werk „Right Place, Right Time“ in Großbritannien veröffentlicht, welches nun auch den Sprung nach Deutschland schafft.

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Justin Timberlake – Mirrors

Schauspieler, Singer/Songwriter, Moderator, Entertainer… die Liste der Berufe, die Justin Timberlake seit Jahren schwerst erfolgreich ausführt, könnte ewig so weitergeführt werden. Nach zahlreichen Kino-Blockbustern konzentriert sich der 32-Jährige aus Tennessee in diesem Jahr endlich wieder auf die Musik, sein zweites großes Standbein, mit der er seit der Gründung von ‚N Sync 1995 seine Fans beglückt. Allerdings mussten diese ganze sieben Jahre ausharren, ehe JT nun mit „The 20/20 Experience“ wieder ein brandneues Album vorlegt. Nach dem überaus erfolgreichen Vorboten „Suit & Tie“ zusammen mit Jay-Z lässt das Multitalent mit „Mirrors“ gleich die zweite Katze aus dem Sack – und beweist auch hier wieder einmal, dass ihm in seinem Metier kaum jemand das Wasser reichen kann.

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Dido – No Freedom

Zugegeben, der Name Dido Florian Cloud de Bounevialle O’Malley Armstrong eignet sich nun wirklich nicht zur Beschriftung eines CD-Covers. Genau aus diesem Grund legte sich die britische Singer/Songwriterin Dido schon früh lediglich auf ihren außergewöhnlichen ersten Vornamen fest. Während sie ihre Solo-Karriere bereits 1999 begann, wurde ihr der große Durchbruch erst ein Jahr später als Feature-Act beim Song „Stan“ zusammen mit Eminem zuteil. Ein weiterer Höhepunkt war der Überhit „White Flag“ aus dem Album „Life For Rent“ 2003. Seit ihrer 2008er LP „Safe Trip Home“ war es jedoch merklich still um sie geworden. Mit „No Freedom“ wird sich das nun wieder ändern, auch wenn der Titel lediglich als Download veröffentlicht wird.

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Rihanna feat. Mikky Ekko – Stay

Wenn man wie Rihanna mit knapp 25 musikalisch so gut wie alles erreicht hat, was das schnelllebige und oftmals unbarmherzige Business zu bieten hat, muss man sich Alternativen überlegen, sofern man sich mit seinem verdienten Reichtum nicht wie eine gleichaltrige Magdalena Neuner zur Ruhe setzen möchte. Da kommen diverse Gerüchte über eine Affäre mit Justin Bieber (ulkige Vorstellung…) oder eine skandalträchtige Aussöhnung mit RnB-Rüpel Chris Brown doch gerade recht. Weil bei ihren „Diamonds“ nach mehr als viermonatigem Chartaufenthalt aber so langsam der Glanz nachlässt, wird es Zeit für Nachschub. Und auch hier überrascht die barbadische Chanteuse mal wieder alle, denn wer hätte gedacht, dass es sich beim Duett „Stay“ mit Mikky Ekko um eine bedächtige Piano-Ballade handelt?

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Leona Lewis – Glassheart

Fans der britischen X Factor-Gewinnerin Leona Lewis mussten sich in den vergangenen Jahren in Geduld üben. Während ihre Karriere bis zu ihrem zweiten Album „Echo“ im Jahr 2009 absolut rund verlief, traten bei der Produktion des Nachfolgers einige Komplikationen auf: Termine wurden nicht eingehalten, die Vorabsingle „Collide“ zusammen mit dem schwedischen DJ Avicii floppte aufgrund eines ominösen Rechtsstreits, der eine angemessene Promotion verhinderte. Ursprünglich bereits für Ende 2011 angekündigt, schafft es ihr dritter Longplayer „Glassheart“ nun auch endlich nach Deutschland – und präsentiert eine erneut stimmgewaltige Leona Lewis, die sich qualitativ wohltuend von Kolleginnen wie einer gewissen Christina Aguilera abhebt.

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Nelly Furtado – Waiting For The Night

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Auch wenn diese Formulierung ein wenig krass gewählt ist, so beschreibt sie doch recht treffend den Weg, den Nelly Furtados Karriere in der letzten Zeit eingeschlagen hat. Die Tage der „Loose“-Ära 2006/2007 sind lange gezählt, auch mit ihrem rein spanischen Album „Mi Plan“ konnte sie 2009 keine Bäume ausreißen. Nach der böse gefloppten Single „Night Is Young“ wollte die Kanadierin dieses Jahr mit ihrem neuen Album „The Spirit Indestructible“ wieder so richtig durchstarten. Nach einem guten Einstieg auf Platz 3 in Deutschland donnerte die Platte in der Folgewoche jedoch aus den Top 20. Mit dem tanzbaren Song „Waiting For The Night“ versucht die 34-Jährige nun zu retten, was noch zu retten ist, und geht dabei hörbar auf Nummer Sicher.

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