Autor: Dennis Braun

Within Temptation – Hydra

Über 18 Jahre beständig abzuliefern und dabei musikalische Langeweile zu vermeiden, stellt für die meisten Künstler und Bands eine schier unlösbare Aufgabe dar. Die sympathischen Symphonic-Metaller von Within Temptation gehören diesbezüglich zu den wenigen einzigartigen Ausnahmen. Nach ihrem orchestralen und weltweit erfolgreichen Album „The Unforgiving“ aus dem Jahr 2011 kehren die sieben Niederländer mit dem Nachfolger nun wieder zu ihren Wurzeln zurück: „Hydra“ heißt nicht nur das neue Werk, sondern auch ein vielköpfiges, schlangenähnliches Ungeheuer aus der griechischen Mythologie. Schlägt man ihm einen Kopf ab, wachsen an dessen Stelle zwei neue. Für Gitarrist und Songwriter Robert Westerholt ist dies der perfekte Titel für den Longplayer.

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Lady Gaga – ARTPOP

„Ist das Kunst oder kann das weg?“: Die Hohepriesterin des Electro-Pop ist zurück! Mit der einer Regentin angemessenen Selbstverständlichkeit ruft Lady Gaga das Zeitalter des „ARTPOP“ aus, und spielt damit unübersehbar auf die Pop Art-Welle der 50er- und 60er-Jahre rund um Andy Warhol und Co. an. Von ebenjenem hätte auch das Cover ihres mittlerweile dritten Studioalbums sein können, für das jedoch der Künstler Jeff Koons im wahrsten Sinne des Wortes verantwortlich zeichnete. Musikalisch erlebt man beim sicherlich meisterwarteten wie -beachteten Album des Jahres die gewohnt gagaeske Achterbahnfahrt. Psychedelische Klänge, wilde Rhythmen, aber auch die ein oder anderen nachdenklichen Stücke machen „ARTPOP“ zu einem kurzweiligen Hörvergnügen.

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Justin Timberlake – The 20/20 Experience (2 Of 2)

Wer es sich leisten kann, gleich zwei Alben innerhalb von sechs Monaten zu veröffentlichen, muss zwangsläufig zur elitären Kategorie der Superstars gehören. Auf Multitalent Justin Timberlake trifft diese Bezeichnung ohne Wenn und Aber zu. Nachdem er mit „The 20/20 Experience“ und seinen beiden Hitsingles „Suit & Tie“ sowie „Mirrors“ im März ein furioses Comeback hinlegte, kündigte er schnell Teil 2 seines Erfolgsalbums an, das nun Ende September unter dem Titel „The 20/20 Experience (2 Of 2)“ den Weg in die Läden findet. Ähnlich wie sein Vorgänger bietet es einen gelungenen Mix aus RnB, Pop und Dance, kann jedoch hier und da auch mit ungewohnten Beats überraschen.

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Avicii – True

Von 0 auf 100 ging es in Lichtgeschwindigkeit für den schwedischen DJ Tim Bergling, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Avicii, als er 2011 völlig überraschend mit seinem Floorfiller „Levels“ die weltweiten Dance- und Singlecharts stürmte. Schon zu dieser Zeit flehten die Fans förmlich nach einem Longplayer, doch sie mussten sich noch ein gutes Stück gedulden. Nachdem in diesem Sommer dann „Wake Me Up“ zusammen mit Aloe Blacc durch die Decke ging und Nr. 1-Platzierungen zuhauf einheimste, erhörte der 24-Jährige die Bitten. Mit „True“ steht nun ein mehr als würdiges Debütalbum in den Startlöchern, das jedoch mit weitaus mehr als wummernden Bässen aufwartet: ein für eingefleischte Anhänger möglicherweise leicht gewöhnungsbedürftiger Mix aus Country, Folk, Pop, Elektro und House.

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Justin Timberlake – Take Back The Night

Es war das mit Spannung erwartete Comeback des Jahres: „The 20/20 Experience“, so hieß Justin Timberlakes neues Baby, das erste Album seit 2006 und sein drittes insgesamt. Fast schon vorhersehbar konnte es spielend sämtliche Erwartungen erfüllen und in unzähligen Ländern an die Spitze der Charts klettern. Warum also nicht weiter auf der Erfolgswelle reiten? Das dachte sich wohl auch Justin selbst und so schießt der frischgebackene vierfache Gewinner der MTV Video Music Awards im September „The 20/20 Experience (2 Of 2)“ hinterher, bevor es schließlich auf seine knapp einjährige Welttournee geht. Seit Mitte Juli steht mit „Take Back The Night“ die erste Single daraus als Download zur Verfügung, für die er seinen inneren Michael Jackson rausgelassen hat.

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Interview mit Loona

Sie ist die ungekrönte Königin der Sommerhits und der guten Laune: Marie-José van der Kolk, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Loona, dominiert seit ihrem Smash-Hit „Bailando“ im Jahre 1998 die Sparte der locker-leichten Partymusik. In einem ausführlichen Interview mit beatblogger.de spricht die sympathische Holländerin offen über ihre Karriereanfänge, wechselnden Erfolg und verrät einige Geheimnisse des oftmals harten Musikbusiness.

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Interview mit Olly Murs

Als Zweitplatzierter eine Castingshow zu verlassen, ist oftmals gleichbedeutend mit einem schnellen Karriereende. Ganz anders aber im Falle von Singer/Songwriter Olly Murs. Der sympathische Brite musste sich im „X Factor“-Finale 2009 seinem Kontrahenten Joe McElderry geschlagen geben, startete anschließend jedoch mit Hits wie „Heart Skips A Beat“ und „Troublemaker“ sowie seinen Alben „In Case You Didn’t Know“ sowie „Right Place Right Time“ europaweit richtig durch. beatblogger.de erwischte Olly auf seiner Tour mit Robbie Williams in Gelsenkirchen und erfuhr interessante Details über seine Freundschaft zum Entertainer, Gemeinsamkeiten zwischen Großbritannien und Deutschland sowie Pläne für sein nächstes Studioalbum.

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Britney Spears – Ooh La La

Gäbe es einen Duden-Bildband, könnte man unter dem Stichwort „Stehaufmännchen“ ganz sicher ihr Konterfei abbilden: Mit nicht einmal 32 Jahren hat Britney Spears sowohl persönlich als auch karrieretechnisch schon so gut wie alles erlebt. Ob gefeierter Teeniestar, Mega-Absturz mit Skandal-Rasur oder umjubeltes Comeback – kaum einer anderen Künstlerin wurde das extrem harte Showbusiness so zum Verhängnis wie Britney. Doch irgendwie lässt sie einfach nicht locker: Nach knapp zweijähriger Pause meldet sie sich dieses Jahr mit neuer Single und neuem Album zurück. Als kleinen Vorgeschmack gibt es jedoch erstmal den Titel-Soundtrack zum neuen „Schlümpfe“-Film mit dem tiefsinnigen Namen „Ooh La La“ (man beachte das doppelte „o“).

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Frida Gold – Liebe ist meine Rebellion

Eine der vielversprechendsten deutschen Bands kommt aus dem beschaulichen Hattingen im Ruhrgebiet und nennt sich Frida Gold. Die Truppe um Frontfrau Alina Süggeler erregte erstmals im Dezember 2010 mit ihrem Song „Zeig mir wie du tanzt“ Aufmerksamkeit, der im Rahmen der „MTV Mobile“-Kampagne gespielt wurde. Noch wesentlich erfolgreicher wurden jedoch das Debütalbum „Juwel“ (Platz 14) und der Dauerbrenner „Wovon sollen wir träumen“ (Platz 19). Nach knapp anderthalbjähriger Pause steht mit „Liebe ist meine Religion“ das zweite Album in den Startlöchern. Zuvor wird mit „Liebe ist meine Rebellion“ ein erster Vorbote veröffentlicht, der mit hohem Suchtfaktor daherkommt.

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Gentleman – New Day Dawn

Wenn das Stichwort „deutscher Reggae“ fällt, assoziiert der geneigte Musikfreund damit neben der Berliner Combo Seeed vor allem einen: den Osnabrücker Sänger Gentleman. Seine Karriere begann mit einer Zusammenarbeit mit der HipHop-Band Freundeskreis und dem Song „Tabula Rasa“, der ihn quasi über Nacht berühmt machte. Sein zweites Studioalbum „Journey To Jah“ konnte 2002 mit Platz 14 einen ersten Achtungserfolg erzielen, der deutschlandweite Durchbruch gelang ihm jedoch zwei später mit seinem Nr. 1-Album „Confidence“ und der ebenfalls erfolgreichen Single „Superior“. Auch die beiden Nachfolger belegten mindestens Platz 2 in den Albumcharts. Nach einer knapp dreijährigen Auszeit kehrt er nun ohne seine Far East Band, dafür jedoch mit dem brandneuen 12 Tracks starken Longplayer „New Day Dawn“ zurück, das seinen bisherigen Werken qualitativ in nichts nachsteht.

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