Autor: Verena Riedl

Bag Raiders – Way Back Home

Das Phänomen, dass Titel durch den permanenten Einsatz in der Werbung zu Riesenhits werden, gab es schon in den 80ern. Damals waren es insbesondere Jeans-Werbespots, die Songs zum Erfolg verhalfen. Ganz aktuell scheint dagegen der Einsatz in Werbespots eines großen Mobilfunkunternehmens recht erfolgsversprechend zu sein. Nachdem schon „We Are The People“ von Empire Of The Sun, welches bei der Erstveröffentlichung zwei Jahre vorher in den Charts unterging, durch einen derartigen Werbeeinsatz zum Riesenhit wurde, könnte sich Ähnliches auch für die Bag Raiders anbahnen.

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Sabaton – Screaming Eagles

Manchmal muss man nur seine eigene Nische finden, um so richtig erfolgreich zu werden. Bei Sabaton ist diese Rechnung jedenfalls aufgegangen, denn nachdem sich die Band thematisch auf das Besingen von Kriegen des 20. Jahrhunderts spezialisiert hat, stellte sich bei ihnen auch der Erfolg ein. In Schweden konnte man gar einen Nummer 1-Hit mit der Single „Cliffs Of Gallipoli“ erzielen und das letzte Album „Coat Of Arms“ bescherte Sabaton dann auch den ersten Top 20-Erfolg in den deutschen Albumcharts.

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Andreas Bourani – Nur in meinem Kopf

Mit Andreas Bourani ist ein weiterer, durchaus interessanter Deutsch-Pop-Newcomer aufgetaucht. Musikalisch aktiv ist der Wahlberliner allerdings bereits seit etwa zehn Jahren, damals jedoch weitgehend fernab jeder Öffentlichkeit oder medialer Präsenz. Anno 2011 sieht die Lage für ihn aber schon deutlich besser aus. So wird Bourani inzwischen von einer routinierten Begleitband unterstützt, in welcher unter anderen Musiker von Die Happy tätig sind. Auch die Produktion seiner Musik hat er echten Profis überlassen, welche unter anderem auch Adel Tawils Werken den letzten Schliff verpassen.

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Lady Gaga – Judas

Mit „Born This Way“ konnte Lady Gaga gleich mehrere Rekorde aufstellen. Der Titel war nicht nur der tausendste Nummer Eins-Hit der Billboard-Charts und der bei iTunes weltweit am schnellsten verkaufte Download Only-Song, er war auch der erste Song, der in Deutschland die Spitzenposition erreichte, bevor er überhaupt auf Maxi-CD zu kaufen war. Bevor Lady Gaga nun ihr gleichnamiges zweites Album veröffentlicht, wird noch eine zweite Auskopplung vorgeschoben.

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The Life Between – Underneath The Snow

Welcher Musikrichtung wird wohl jemand frönen, der in erster Linie mit den berühmten Werken klassischer Komponisten großgeworden ist? Antwort: Natürlich der reinrassigen Popmusik. Zumindest im Falle des aus Österreich stammenden Wahlhamburgers Michael Zlanabitnig geht diese Regel voll auf. Gemeinsam mit seiner Band The Life Between widmet er sich ganz der zu gleichen Teilen eingängigen wie gefühlsbetonten Popmusik. Inzwischen hat das Quartett bereits ein beachtenswertes, „Colours Of Your Choice“ betiteltes und von Wolfgang Stach produziertes Debutalbum veröffentlicht. Aus diesem Werk wird mit „Underneath The Snow“ nun schon die zweite Single ausgekoppelt.

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Clare Maguire – The Last Dance

Wie schon bei einigen Künstlern zuvor, beispielsweise Colbie Caillat, begann Clares Maguires musikalische Laufbahn damit, dass sie ihre Musik bei Myspace und LastFM der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Nach und nach wurden die Musiklabels auf die Britin aufmerksam und ein Vertrag bei Polydor ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere stellt die „Sound of 2011“-Einschätzung der BBC dar, bei welcher Clare Maguire als fünftwichtigster Newcomer des Jahres gelistet wurde.

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Lovers Electric – Love Can Save Us

Von dem australischen Mann-Frau-Duo Lovers Electric dürfte hierzulande bisher kaum jemand Kenntnis genommen haben. Das deutsche Wikipedia schweigt sich darüber aus und selbst der englische Eintrag ist kurz und knapp gehalten und informiert lediglich darüber, dass Lovers Electric im Jahr 2006 von David Turley und Eden Bouche gegründet wurden und dass im Jahr 2008 das Debütalbum, welches 80er Jahre-lastigen Dance-Pop bietet, erschienen ist. 2011 dürfte sich der Bekanntheitsgrad des Duos aber schlagartig vergrößern, wurde doch die neue Single „Love Can Save Us“ zum offiziellen Royal Wedding-Song erklärt.

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Amorphis – You I Need

1994 revolutionierten Amorphis das Death Metal-Genre, indem sie auf ihrem Album „Tales From The 1000 Lakes“ ihren im Death Metal verwurzelten Sound mit Keyboards und Folk-Elementen vermischten und so mal eben zu den Mitbegründern des Melodic Death Metals wurden. Von Album zu Album entwickelte sich die Band aber immer mehr zu einer völlig eigenständigen Institution im Metal-Bereich. Der Grunzgesang wurde kaum noch eingesetzt, stattdessen fanden zunehmend progressive Elemente im Amorphis-Klanggerüst ihren Platz. Erst in letzter Zeit besann sich die Band auch wieder verstärkt ihrer Wurzeln.

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The Domino State – We Must Not Shut Ourselves Away

Man vermenge den typischen Postpunk-Sound mit einer Fülle an Coldplay-Zitaten und einigen modernen Alternative-Elementen, und lande prompt im Vorprogramm von Bands wie Coldplay und M83. So oder so ähnlich ging es der britischen Newcomer-Band The Domino State nach Veröffentlichung ihrer Debütsingle „Iron Mask“ im Jahr 2007. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen und in ihrer Heimat hat die Band längst weitere Singles und ein Album veröffentlicht. Eine dieser Singles, nämlich „We Must Not Shut Ourselves Away“, wird diese Tage nun auch in Deutschland veröffentlicht.

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Hurts – Stay

„Wonderful Life“ von Hurts war nicht weniger als der Überraschungshit 2010. Da tauchte aus dem Nichts – von einer leider ziemlich unbeachteten Vorgängersingle namens „Better Than Love“ mal abgesehen – eine Newcomerband mit einem Song auf, der in dieser Form auch in den 80er Jahren hätte erscheinen können und landete damit in vielen Ländern auf den oberen Plätzen der Charts. Mit einer Nachfolgesingle zu diesem Kracher haben sich Hurts dann aber ziemlich lange Zeit gelassen, erst ein halbes Jahr später gibt es mit „Stay“ neues Futter für die Fans.

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