Autor: Verena Riedl

ZyniC – My Personal Kryptonite

ZyniC gehören neben Hurts und den Mirrors zu den vielversprechendsten Newcomern im Bereich des 80er-geprägten Synthiepops. Wobei es statt ‚gehören‘ eigentlich ‚gehört‘ heißen müsste, denn hinter dem Namen verbirgt sich keine Band im klassischen Sinne, sondern der Solokünstler H.P. Siemandel, welcher sich nicht nur für den ansprechenden Gesang, sondern auch für die Synthesizerklänge verantwortlich zeigt. Leider konnte ZyniC den kommerziellen Durchbruch im Gegensatz zu genannten britischen Bands bisher nicht erzielen – trotz einer superben Download-Debütsingle namens „Dreams In Black And White“, die aktuell als limitierte EP neu aufgelegt wird, und einem ebenso genialen Album namens „Fire Walk With Me“.

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Thomas Petersen vs. Mega ‚Lo Mania feat. Franca Morgano – Without Your Love

Thomas Petersen hat sich inzwischen zu einer festen Größe innerhalb der Dance-Szene entwickelt. Von seinem musikalischen Kurs ist er dabei innerhalb der letzten Jahre kein Stückchen abgewichen. Noch immer steht sein Name für melodischen flächenbetonten Hardtrance im Stil der Produktionen vor etwa 10 Jahren. Dennoch wird seine neuen Single für die eine oder andere Überraschung sorgen, da an „Without Your Love“ zwei bekannte Gesichter mitwirken. Sängerin Franca Morgana dürfte den meisten noch als Sängerin von Magic Affair (Omen 3) bekannt vorkommen. Hinter Mega ‚Lo Mania verbirgt sich Nils Ruzicka, welcher auch bei anderen Dance-Projekten wie Plug’n’Play und Revil O. den Ton angab.

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Jenix – Picture

Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Jenix im letzten Jahr dank der Unterstützung durch Silbermond bekannt. Mit der „Silbermond trifft Jenix“-Benefiz-Single zugunsten der Opfer des Erdbebens von Haiti, welche den Silbermond-Song „Unendlich“ und den Jenix-Titel „Here We Go Again“ enthielt, landete man immerhin auf Platz 48. Gegründet hat sich die sächsische Pop/Rock-Band aus Zittau aber bereits im Jahr 2003. Sängerin Jenny Böttcher war damals erst 14 Jahre alt und das Band-Repertoire beschränkte sich auf Coverversionen, doch inzwischen haben sich Jenix schon zu einer routinierten Truppe entwickeln können. Das Album „Kill The Silence“ konnte gerade die Top 50 erobern und im Zuge dieses Erfolges erhält nun nach „Here We Go Again“ ein weiterer Song dieser Platte die Chance auf eine Single-Veröffentlichung.

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I Blame Coco – In Spirit Golden

I Blame Coco – hinter diesem Interpreten-Namen verbirgt sich niemand Geringeres als Stings Tochter Eliot Paulina „Coco“ Sumner. Musikalisch ist sie schon seit rund fünf Jahren aktiv, doch erst seit Beginn diesen Jahres hat sich für sie auch hierzulande der Erfolg eingestellt. Während die Debütsingle „Caesar“ (mit Robyn) und der Nachfolger „Splash“ (mit Sub Focus), welcher ihr in ihrer britischen Heimat den Durchbruch verschaffte, bei uns gar nicht erst veröffentlicht wurden, schaffte es die letzte Single „Selfmachine“ immerhin auf Platz 56 der deutschen Charts. Mit „In Spirit Golden“ wird nun noch eine weitere Auskopplung aus dem Top 40-Album „The Constant“ nachgeschoben – wenn auch leider ausschließlich als Download.

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Blondie – Mother

Blondies erfolgreichste Phase liegt bereits über 30 Jahre zurück. Ende der 70er Jahre landete die Band um Sängerin Deborah Harry mit Titeln wie „Denis“, „Heart Of Glass“ oder „Sunday Girl“, welche musikalisch zwischen Punk und New Wave hin- und herpendelten, Hit auf Hit. Dieser Erfolg setzte sich auch in den 80ern mit „Call Me“, „Atomic“ und „The Tide Is High“ fort, bis es 1982 schließlich ruhiger um die Band wurde und sie sich alsbald auflöste. Dennoch dürften Blondie auch jüngeren Menschen durchaus ein Begriff sein, landeten sie 1999 mit dem überraschend poppigen „Maria“ ein fulminantes Comeback, wenn auch nur von kurzer Dauer. In diesem Jahr starten Blondie einen weiteren Comeback-Versuch. Am 15. Juli erscheint das Album „Panic For Girls“, aus dem mit „Mother die erste Single vorab veröffentlicht wird.

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Compact Space – Nameless

80er-lastiger Elektropop ist zur Zeit wieder mächtig angesagt. Dementsprechend nimmt die Anzahl der Veröffentlichungen in diesem Bereich dieser Tage beständig zu. Mit Bands wie Hurts und Mirrors, oder auch Insidertips wie Zynic und The Domino State haben einige Newcomer auf sich aufmerksam machen und sich in eine Liga mit Veteranen wie Mesh platzieren können. Compact Space gehören quasi zu beiden Kategorien, denn einerseits existiert die Band erst wenigen Jahren, doch zwei der Bandmitglieder des Trios bewegen sich schon seit Jahren in der Szene – Christian Eigner, welcher seit Ende der 90er Jahre als Tour-Schlagzeuger für Depeche Mode fungiert, und Daryl Bamonte, der schon für The Cure tätig. Sänger Florian Kraemmer ist dagegen ein zur Zeit noch unbeschriebenes Blatt.

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Nightcrawlers feat. Taio Cruz – Cryin‘ Over You

Hitkünstler von heute trifft auf Stars von gestern. Während Taio Cruz derzeit wohl nahezu jedem bekannt sein dürfte, sind die Nightcrawlers längst in Vergessenheit geraten. Mitte der 90er Jahre waren sie dagegen ziemlich angesagt und schwammen damals auf der House-Welle mit. Mit Songs wie „Push The Feeling On“ und „Surrender Your Love“ war das Duo 1995 insbesondere in Großbrittanien extrem erfolgreich, doch schon ein Jahr später ließ der Erfolg spürbar nach. Erst jetzt, 16 Jahre später, melden sich die Nightcrawlers, gemeinsam mit erwähnter prominenter Verstärkung, wieder zurück.

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Kirlian Camera – Ghlóir Ar An Oíche

Seit 31 Jahren gibt es das italienische Dark Wave- / Electro-Projekt Kirlian Camera inzwischen schon. Bisherige Höhepunkte der Karriere waren die Erfolge von Titeln wie „Blue Room“ oder „Heldenplatz“ in den 80ern innerhalb der Wave-Szene, sowie später in den 90ern das Album „Todesengel“ und die Single „Schmerz“ in der sich damals gerade bildenden Gothic-Szene. Als bisheriger Tiefpunkt sind dagegen die völlig unhaltbaren Nazi-Vorwürfe auszumachen, welche glücklicherweise schnell widerlegt werden konnten. Danach wurde es etwas ruhiger um Kirlian Camera, obwohl weiterhin in unregelmäßigen Abständen neue Alben veröffentlicht wurden. Nachdem zuletzt hauptsächlich Sampler mit älteren Stücken erschienen sind, gibt es nun endlich wieder neues Material der Kultband.

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The Domino State – Uneasy Lies The Crown

Viele musikalische Strömungen der 80er Jahre sind in den letzten Jahren wieder zunehmend populär geworden. In diesem Zusammenhang sind natürlich zuerst einmal die neueren New Wave-angehauchten Bands wie Hurts oder Mirrors zu nennen. Doch darüber hinaus bekommen langsam auch Musikrichtungen wie Post Punk oder Shoegaze, welche seit jeher eher eine Sache des Undergrounds sind und waren, zunehmend mehr mediale Aufmerksamkeit. The Domino State aus London bringen in ihrer Musik Elemente aller genannten Richtungen unter und sind damit – trotz oder gerade wegen aller Retrolastigkeit – voll im Trend.

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Kylie Minogue – Put Your Hands Up (If You Feel Love)

Mit ihrem aktuellen Album „Aphrodite“ konnte Kylie Minogue endlich wieder an alte Erfolge anschließen. Sowohl das Album als auch die erste Single „All The Lovers“ konnten sich in vielen Ländern in den Top 10 platzieren, was Kylie in diesem Umfang zuletzt 2001 gelang. Anschließend brachte sie sich auch noch durch den Gastgesang bei Taio Cruz‘ Hit „Higher“ ins Gespräch. Jetzt, nach mehr als einem halben Jahr Single-Pause, wird mit dem Midtemposong „Put Your Hands Up (If You Feel Love)“ tatsächlich noch ein weiterer Titel ausgekoppelt – allerdings ausschließlich als Download-Single.

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