Kategorie: Alben

Fai Baba – Sad And Horny

Fai Baba ist ein Mysterium. Der Künstler hat viele Namen, unter denen er sich und Schaffen präsentiert. Pläne hat der Schweizer sowieso immer, so auch für seinen neuesten Streich. Eigentlich wollte er gemeinsam mit einem Filmemacher den Soundtrack für einen Streifen zwischen Road Movie und Film Noir schreiben. Die Idee scheiterte zwar, die Inspiration blieb jedoch. Unterstützt von Zürichs stets beschäftigtem Drummer Domi Chansorn, steht nun „Sad And Horny“ in den Läden.

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The Growlers – City Club

Julian Casablancas ist ein umtriebiges Bürschchen. Neben The Strokes und diversen Nebenprojekten unterhält er auch ein eigenes Label, Cult Records. Dort stehen seit kurzem The Growlers unter Vertrag. In den USA als unermüdliche DIY-Touring-Band bekannt, ist das Quintett aus Kalifornien hierzulande bestenfalls ein Geheimtipp. Casablancas war so vom Sound der Growlers begeistert, dass er auf „City Club“ auch gleich sein Debüt als Produzent gibt.

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DAWA – (r) e a c h

Mit dem Song Contest hat es für DAWA zwar nicht geklappt, ihr Album „Psithurisma“ gestaltete sich dennoch sympathisch. Der besinnliche und doch fordernde Folk der Österreicher verband und verbindet Indie-Flair mit Mainstream-Kompatibiltät und blieb dabei stets unterhaltsam. Für „(r) e a c h“ verdichtet die Band ihren Sound nun weiter. E-Bass und zusätzliche Percussion sowie live eingespielte Studio-Aufnahmen verleihen mehr – höchst willkommene – Intensität.

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Anders Enda Barnet – I Was Quiet

Anders Göransson tourt regelmäßig um die Welt. Der schwedische Singer/Songwriter durfte unter anderem bereits Kristoffer And The Harbour und Daniel Johnston begleiten. Grund genug, die gesammelten Erfahrungen in ein Soloprojekt zu stecken. Als Anders Erna Barnet verarbeitet er Themen aus dem Alltag und vermengt diese mit melodischen Indie-Songs, welche den Bogen von den 80ern bis heute spannen. Bei „I Was Quiet“ ist das Präteritum Programm.

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Línt – Then They Came For Us

Das Gefühl, über den Dingen zu stehen. Über musikalischen Wolken zu schweben. Purer Schönheit in die Augen zu sehen. Die volle Wucht des menschlichen Gefühlshaushalts auf einmal zu erfahren. All das und noch viel mehr steckt hinter dem Sound von Línt; sechs Norweger, die sich Post Rock Marke Explosions In The Sky, Sigur Rós und Mogwai verschrieben haben. Auf ihrem Debüt „Then They Came For Us“ werden sie zu Klangforschern.

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Wildhart – Shine

So ein klein wenig Hype hat sich an die Fersen von Wildhart geheftet. Mit ihrer Debüt-EP machten die drei Schweden auf sich und ihren atmosphärischen, aufwühlenden Electro-Pop aufmerksam. Über 100.000 Streams zählen aber nicht, denn jetzt geht es ans Eingemachte. „Shine“ ist das erste Album des Trios und vereint sechs brandneue Tracks mit dem bereits veröffentlichten Material. Gleichzeitig treten Wildhart den Beweis an, dass elektronische Popmusik auch warm und organisch klingen kann.

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Wolf People – Ruins

Ist Retro eigentlich immer noch ein Schimpfwort oder nur noch Begleiter durch den Alltag? Und: Wie retro kann Retro eigentlich sein? Wolf People beziehen sich seit jeher auf die folkloristischen Wurzeln ihrer Urahnen und lassen mit ihrem an psychedelischem 60s und 70s Rock angelehnten Sound seit jeher Jethro Tull und Konsorten hochleben. Auf „Ruins“ stellen sie nun Überlegungen an, wie eine Welt ohne Menschen aussehen würde, und liefern zugleich den sympathischen musikalischen Biedermeier in bewegten Zeiten für ihre britische Heimat.

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Tschaika 21/16 – Tante Crystal uff Crack am Reck

Seit geraumer Zeit spielen sich Tschaika 21/16 durch den Berliner Underground und beweisen, dass instrumentale Gitarrenmusik auch Humor haben kann. Musiker von RoToR, Alligatoah und Ohrbooten vermengen Dreck mit Augenzwinkern, krautigen Noise mit Groove und Wahnwitz. Ihr Debüt „Tante Crystal uff Crack am Reck“ machte bereits seine Runden durch die Szene und erhält dank Noisolution nun seinen verdienten überregionalen Release.

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It’s Not Not – Fool The Wise

Drei Alben lang machten It’s Not Not nicht nur ihr spanische Heimat unsicher, sondern zelebrierten eine Reihe an Konzerten quer durch Europa. Nach dem 2007 erschienenen „Bound For The Shine“ und der dazugehörigen Tour folgte erst einmal eine ellenlange Auszeit, die nun endlich vorbei ist. Mit Neuzugang Eric Fuentes und einem Deal bei Arctic Rodeo geht es für die krude Mischung aus Punk, Wave Rock, Hardcore und zig weiteren kuriosen wie eingängigen musikalischen Ideen endlich in die nächste Runde: „Fool The Wise“ ist da.

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Teksti-TV 666 – 1,2,3

Fünf bis sechs Gitarren gleichzeitig auf der Bühne und Songs, die wie zu schnell abgespielte Shoegaze-Versionen alter Ramones-Tracks klingen: Teksti-TV 666 zählen in ihrer finnischen Heimat aktuell zu den beliebtesten Live-Bands. Nachdem ihre ersten drei EPs in Windeseile ausverkauft waren – der dritte Teil sogar in der Preorder-Phase -, erscheint nun eine Compilation aller Songs unter dem Titel „1,2,3“, und das auch außerhalb Finnlands.

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