Kategorie: Reviews & Previews

KoRn – The Path Of Totality

Dubstep ist aktuell in aller Munde: Ein Remix des Foster The People-Tracks „Pumped Up Kicks“ mit dazugehöriger Tanz-Performance rockt aktuell Youtube, Produzent Skrillex ist für fünf Grammys nominiert, die Post-Fraktion um James Blake und Jamie Woon verzaubert die Kritiker. Auch die Nu Metal-Veteranen KoRn, die auf ihrem vor 17 Monaten erschienenen, bislang letzten Studioalbum „KoRn III – Remember Who You Are“ überraschend kraftvoll zu ihren Wurzeln zurückgekehrt waren, geben sich nun dem Trend hin. Was nach Ausverkauf und Trittbrettfahrerei geht, dürfte rein musikalisch jedoch kaum überraschen – man denke an Singles wie „Twisted Transistor“ und „Word Up“ – und funktioniert auf dem Kollaborations-Album „The Path Of Totality“ überweite Strecken gut bis sehr gut.

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Lady Gaga – Marry The Night

Die Chartsbilanz der bisherigen Auskopplungen aus Lady Gagas aktuellem Album „Born This Way“ fällt eher durchwachsen aus. War die Vorab-Single „Born This Way“ noch ein souveräner Nummer 1-Hit, verfehlte der Nachfolger „Judas“ sogar den Einstieg in die Top 20 – was unter anderem aber auch an der etwas verspäteten Anmeldung für die Charts gelegen haben könnte. Der eingängige Popsong „The Edge Of Glory“ knackte dann – nicht zuletzt dank des Auftritts bei „Germany’s Next Topmodel“ – die Top 3, doch dessen uninspirierter, als Single im Prinzip indiskutabler, Nachfolger „Yoü And I“ ist dann schon wieder im Flopbereich einzuordnen. Allerdings enthält das Album durchaus noch den einen oder anderen hochklassigen Song. Mit „Marry The Night“ wird nun glücklicherweise einer der stärksten Titel der Platte ausgekoppelt.

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Volbeat – Live From Beyond Hell/Above Heaven

Vor ziemlich genau 13 Monaten präsentierten die Big Four des Thrash Metal ein gemeinsames Bild- und Ton-Dokument der Extraklasse, bei der sich eine entscheidende Frage aufdrängte: Wer zum Henker soll die Stadien dieser Welt füllen, wenn Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax in Rente gehen? Bullet For My Valentine sind mögliche Kandidaten, eventuell Trivium und vielleicht sogar Machine Head, wobei letztere schon im gesetzten Alter sind. Seit ihrem dritten Album „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“ muss man wohl auch die Dänen Volbeat hinzuzählen, die mit ihrem ganz eigenen Sound zwischen bissigem Metal, biergetränktem Rock und 50s- / 60s-Klängen rund um die Welt sämtliche Hallen ausverkaufen. Als Nachfolger für die etwas verwackelte DVD „Sold Out!“, aufgenommen vor dem großen Durchbruch, zeugt nun „Live From Beyond Hell/Above Heaven“ als Doppel-DVD, CD und Blu-Ray vom Konzerterlebnis in XL.

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Architects

Architects – Devil’s Island

Sie werden wohl in keinem Jahresrückblick fehlen: die schockierenden Bilder der Unruhen in England im August dieses Jahres. Auch die Mathcore-Jungspunde Architects haben die erschreckenden Ereignisse aus ihrer Heimat nicht losgelassen, weswegen sie diese nun in einem Song verarbeitet haben. „Devil’s Island“ ist nicht auf ihrem aktuellen Album „The Here And Now“ – gleichbedeutend mit Durchbruch und Radioeinsatz in UK – zu finden. Passend zum Thema kehrt das Quintett aus Brighton zurück zu seinen brachialen, deutlichen härteren Wurzeln.

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Melanie C – Let There Be Love

Wenn die besinnlichste Zeit des Jahres naht, sind auch meist die Musiker mit ihren dazugehörigen Songs nicht weit. So auch die britische Singer/Songwriterin und Ex-Spice-Girl Melanie C, deren Stärke eindeutig im Bereich der einfühlsamen Balladen liegt. Gute Beispiele dafür sind u.a. ihre Hits „Never Be The Same Again“, „The Moment You Believe“ oder „First Day Of My Life“, der sich sogar an die Spitze der deutschen Charts setzen konnte. Nun koppelt die 37-Jährige mit „Let There Be Love“ bereits die dritte Single aus ihrem aktuellen Album „The Sea“ aus, wobei es sich um ein englischsprachiges Cover des Rosenstolz-Hits „Liebe ist alles“ aus dem Jahr 2004 handelt.

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Band Of Skulls – The Devil Takes Care Of His Own

Bereits seit 2004 sind Band Of Skulls – bis 2008 unter dem Namen Fleeing New York – bereits gemeinsam unterwegs, doch wirklich auf sich aufmerksam machen konnte das gemischte Trio aus dem britischen Southampton erst 2009, als man mit „Friends“ auf dem Soundtrack zum „Twilight“-Streifen „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ landete. Das Debütalbum „Baby Darling Doll Face Honey“ war ein verruchter Rock’n’Roll-Leckerbissen mit schwermütiger Blues-Schlagseite, das jedoch ziemlich untergegangen ist. Als erster Teaser aus dem für Februar 2012 angekündigten Nachfolger „Sweet Sour“ erscheint nun die Download-Single „The Devil Takes Care Of His Own“.

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Katzenjammer – Rock-Paper-Scissors

Würde Musik die neue Politik sein und nicht nur als Benefizbühne dienen, die Diskussion um Frauenquoten wäre mit Norwegens Katzenjammer schon längst aufgrund überzeugender Kompetenzgründe beendet. Wo man sich hierzulande noch windet, hat man dort im Übrigen seit acht Jahren eine feste Regelung. Denn das feminine Quartett ist keine Girlgroup sondern eine Girlband, das über zehn verschiedene Instrumente spielt. Im Mainstream-Folk zuhause, erfreuen sich die Damen seit ihrem 2008er Debüt in Europa und den USA wachsender Beliebtheit. Aus dem Top-10-Album „A Kiss Before You Go“ erscheint nun ‚Schnick-Schnack-Schnuck‘, oder halt „Rock-Paper-Scissors“.

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The BossHoss – Liberty Of Action

Binnen kürzester Zeit haben sich The BossHoss etabliert, indem sie Welthits im Country- und Western-Gewand gecovert haben. Mittlerweile schreiben die Deutschen aber auch eigene Songs und sind damit ebenso erfolgreich, zuletzt mit „Do Or Die“ auf Platz 4 der deutschen Albumcharts und der Orchester-Platte „Low Voltage“ auf der #7. Auf „Liberty Of Action“, ihrem bereits fünften Studioalbum innerhalb von sechseinhalb Jahren, gibt es elf Eigenkompositionen, vier Coverversionen und eine Reihe durchaus prominenter Gäste zu hören.

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wingenfelder:Wingenfelder – Revolution

Da nähern sich eindrucksvolle Tage ihrem Ende. Ihr Abend könnte nicht treffender untermalt werden als durch einen bestimmten Song. „Won’t Forget These Days“ der unvergessenen Fury in the Slaughterhouse. Zwei Jahre nach deren Ende formierten sich die Wingenfelder-Brüder als Duo. Einst Songwriter der Hannoveraner, meldeten sich Sänger Kai und Gitarrist Thorsten erst kürzlich mit ihrem ersten Soloalbum „Besser zu zweit“ zurück. Das wirft nun die Single „Revolution“ ab.

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Ed Sheeran – The A Team

Mit seinen gerade einmal 20 Jahren kann Ed Sheeran aus dem britischen Halifax nicht nur auf eine durchaus ansehnliche Karriere zurückblicken – seine erste EP veröffentliche er in Eigenregie bereits 2005 – er gehört momentan auch zu den angesagtesten Künstlern in UK. Sein Debütalbum „+“ verkaufte sich innerhalb einer Woche über 100.000mal und ging von Null auf Eins, dazu hat der bereits zwei Top 5-Hits und Kollaborationen mit Grime-Künstlern wie Wiley oder Wretch 32 im Lebenslauf stehen. Besagte Soloplatte veröffentlicht der Singer/Songwriter am 13. Januar 2012 auch hierzulande, die Hitsingle „The A Team“ gibt es bereits jetzt.

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