Kategorie: Reviews & Previews

Tangowerk by NHOAH – Tangowerk

2005 tauchte der deutsche Produzent NHOAH (Bronski Beat, The Pogues, Mia.) tief in die faszinierende argentinische Hauptstadt Buenos Aires ein. Gekommen um sich vor künstlerischer Stagnation zu retten, ließ er sich von der Faszination Tango vollends erfassen und legte die Basis für Tangowerk by NHOAH, eine spektakuläre Mischung aus der Kraft und der Melancholie des Tangos, elektronischer Musik und analogen 20er-Jahre-Einflüssen. Das schlicht „Tangowerk“ betitelte Album klingt wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Zukunft, liefert den Soundtrack für ein post-modernes Buenos Aires und thematisiert das Phänomen ‚Weltschmerz‘ auf besonders einzigartige Weise.

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Andreas Bourani – Nur in meinem Kopf

Mit Andreas Bourani ist ein weiterer, durchaus interessanter Deutsch-Pop-Newcomer aufgetaucht. Musikalisch aktiv ist der Wahlberliner allerdings bereits seit etwa zehn Jahren, damals jedoch weitgehend fernab jeder Öffentlichkeit oder medialer Präsenz. Anno 2011 sieht die Lage für ihn aber schon deutlich besser aus. So wird Bourani inzwischen von einer routinierten Begleitband unterstützt, in welcher unter anderen Musiker von Die Happy tätig sind. Auch die Produktion seiner Musik hat er echten Profis überlassen, welche unter anderem auch Adel Tawils Werken den letzten Schliff verpassen.

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Natasha Bedingfield – Strip Me Away

Schaut man sich die bisherige Diskografie der britischen Singer/Songwriterin Natasha Bedingfield an, hat sie seit 2004 mit „Unwritten“, „N.B.“ und „Strip Me“ drei Studioalben veröffentlicht. Extrapoliert man diese Liste allerdings hinsichtlich der unterschiedlichen internationalen Versionen, kommt man plötzlich auf ganze fünf Longplayer. Dies liegt daran, dass sie ihr zweites Album in den USA unter dem Namen „Pocketful Of Sunshine“ rausgebracht hat. Selbige Strategie verfolgt die bereits für einen Grammy nominierte Sängerin nun mit ihrer (eigentlich erst dritten) Platte „Strip Me Away“, die sie extra für den europäischen Markt neu zusammengestellt hat.

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Brooke Fraser – Something In The Water

Wer ist diese Dame? Eine Frage, die man sich in Australien oder ihrer neuseeländischen Heimat nicht stellen würde. Als Mitglied des Hillsong United Ensembles hat man indirekt schon rund um den Gospel-Globus von Brooke Fraser gehört. Erstmals führen sie nun ihre Solopfade ebenfalls über den Pazifik hinaus. Der Grund ist ein Song – keine altbackene Kirchenkost, vielmehr mit dem Etwas, was Pop und Zeitgeist auszeichnet: „Something In The Water“.

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Lady Gaga – Judas

Mit „Born This Way“ konnte Lady Gaga gleich mehrere Rekorde aufstellen. Der Titel war nicht nur der tausendste Nummer Eins-Hit der Billboard-Charts und der bei iTunes weltweit am schnellsten verkaufte Download Only-Song, er war auch der erste Song, der in Deutschland die Spitzenposition erreichte, bevor er überhaupt auf Maxi-CD zu kaufen war. Bevor Lady Gaga nun ihr gleichnamiges zweites Album veröffentlicht, wird noch eine zweite Auskopplung vorgeschoben.

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The Life Between – Underneath The Snow

Welcher Musikrichtung wird wohl jemand frönen, der in erster Linie mit den berühmten Werken klassischer Komponisten großgeworden ist? Antwort: Natürlich der reinrassigen Popmusik. Zumindest im Falle des aus Österreich stammenden Wahlhamburgers Michael Zlanabitnig geht diese Regel voll auf. Gemeinsam mit seiner Band The Life Between widmet er sich ganz der zu gleichen Teilen eingängigen wie gefühlsbetonten Popmusik. Inzwischen hat das Quartett bereits ein beachtenswertes, „Colours Of Your Choice“ betiteltes und von Wolfgang Stach produziertes Debutalbum veröffentlicht. Aus diesem Werk wird mit „Underneath The Snow“ nun schon die zweite Single ausgekoppelt.

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Gentlemans Pistols – At Her Majesty’s Pleasure

Black Sabbath, Cream, Deep Purple – manchmal sind es eben doch die Klassiker, die man hören will. So verwundert es auch nicht, das heute noch zig Bands dem klassischen Riff nachjagen. Gentlemans Pistols haben mit derlei Hektik nichts am Hut, sie zocken einfach ein paar Rocksongs, die auch aus den 70s stammen könnten. Ihr zweites Album „At Her Majesty’s Pleasure“, natürlich bei Rise Above erschienen, ist ein echter Retro-Leckerbissen geworden. Neu mit an Bord: Bill Steer, Mastermind von Firebird, ehemals Carcass.

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Joy Denalane – Niemand (Was wir nicht tun)

Der Kampf um den Titel ‚Queen of German Soul‘ ist ums Neue entbrannt. Cassandra Steen hat bereits vorgelegt, wird aber zumindest rein musikalisch von der Veteranin Joy Denalane locker überholt. An ihrem neuen Album „Maureen“ – Denalanes zweiter Vorname – hat neben Max Herre unter anderem auch Sékou Neblett mitgearbeitet, ein alter Bekannter aus Freundeskreis- bzw. FK Allstars-Tagen. Mit der Single „Niemand (Was wir nicht tun)“ meldet sich die Jungstudentin überaus stark aus der kleinen Schaffenspause zurück.

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Jennifer Lopez – Love?

Nachdem es zuletzt mit der Schauspielkarriere nicht mehr so richtig rund lief und Erfolge bis auf „Plan B für die Liebe“ 2010 ausblieben, versucht die jüngst vom „People Magazine“ zur schönsten Frau der Welt gekürte Jennifer Lopez ihr zweites Standbein, die Musik, wieder auf Trab zu bringen. Und dies gelingt ihr auf Anhieb: Knapp sechs Jahre nach ihrem letzten Top-Ten-Hit „Get Right“ aus dem Jahr 2005 schoss sie mit ihrer neuen Single „On The Floor“ an sämtliche Chartspitzen der Welt. Das neue Album „Love?“ soll es ihr nun gleichtun und verspricht vor allem Fans von Klassikern wie „If You Had My Love“ oder „Love Don’t Cost A Thing“ einige musikalische Schmankerl.

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