Kategorie: Reviews & Previews

Polarkreis 18 – Allein Allein

Polarkreis 18 sorgten bereits mit ihrem letzten, selbst betitelten Album in der deutschen Popszene für Aufsehen, wenn auch eher untergründig. Nichtsdestotrotz, die junge Band aus Dresden vermag es, den Begriff „Pop“ soweit zu strapazieren, dass irgendwann jedes Schubladendenken ad acta gelegt wird. Indie, Elektronik, Chill-Out, Alternative Rock – von überall her werden Stilelemente geborgt, sorgfältig und raffiniert neu modelliert und dann in ein neues, großes Ganzes transportiert. Musikalische Science-Fiction könnte man den bandeigenen Sound taufen, Polarkreis 18 selbst bezeichnen ihren Stil als „emotional soundscapes“. Passt mindestens genauso gut.

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Foo Fighters – Live At Wembley Stadium

DVD rein, Play gedrückt und ein Blick ins weite Rund des Londoner Wembley Stadions. 85.000 Zuschauer jubeln Dave Grohl und Mannschaft zu. Spätestens hier merkt man, in welchen Regionen die Foo Fighters inzwischen angekommen ist. Superlative sind überflüssig, als eine der größten gegenwärtigen Rockbands benötigt man diese auch nicht. Die aktuelle DVD „Live At Wembley Stadium“ wurde an zwei Nächten vor insgesamt mehr als 170.000 Zuschauern aufgenommen und hat eine faustdicke Überraschung im Gepäck.

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Fettes Brot

Fettes Brot mit Pascal Finkenauer – Ich lass Dich nicht los

Auf den Fettes Brot Alben ist es bereits ganz gewöhnlich, das Boris, Björn und Martin auch mal getrennt voneinander musizieren. Das nun aber ein solches „Solo“ auch als neue Single ausgewählt und veröffentlich wird, das ist neu. So ganz alleine ist Björn Beton bei „Ich lass Dich nicht los“ dann aber doch nicht, hat er sich für den Refrain doch Hilfe bei Bühnen-Band-Kollege Pascal Finkenauer geholt, der den drei Hamburger Jungs ja 2005 schon bei „An Tagen wie diesen“ zu einem Hit verholfen hatte.

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Sigur Rós – Inní Mér Singur Vitleysingur

Das beschauliche Island gibt es längst nicht mehr. Mittlerweile ist die Insel nicht zuletzt dank seiner musikalischen Söhne und Töchter zu einer Wallfahrtslandschaft geworden. Gleichzeitig zeigen sich Sigur Rós, die vielleicht berühmteste Formation aus dem hohen Norden, überaus weltoffen. Auf ihrer neuen Platte „Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust“ geht es mitunter sogar recht geradlinig vorwärts. Wo „Gobbledigook“ noch ein Fest für Hippies war, kommt „Inní Mér Singur Vitleysingur“ dem typischen Popsong verdammt nahe.

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Queen feat. Paul Rodgers – C-Lebrity

Es ist schon ein mulmiges Gefühl, als etablierter Queen und Freddie Mercury-Fan die neue Queen-Single das erste Mal zu hören. Unvergessen sind die großen Hits dieser legendären Heroen, die mich durch meine gesamte Jugend begleitet haben. Und an diesem Novembertag anno 1991, als der Tod des wunderbaren Freddie Mercury durch die Nachrichten rauschte, saß ich Rotz und Wasser heulend vor der Flimmerkiste und beweinte hemmungslos wie Millionen Andere den Verlust meines ersten großen Helden. Queen haben mich geprägt, ihre Songs sind Teil meiner Geschichte. „C-Lebrity“ steht damit, zumindest für mich, für einen vollständigen Neuanfang.

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Kontor – Top Of The Clubs Vol. 40

Als im März 1998 die erste Ausgabe von „Kontor – Top Of The Clubs“ über die Ladentheke ging, konnte keiner ahnen, dass damit eine der größten Dance-Compilation-Reihen gestartet wurde. Heute – über 10 Jahre später – steht Vol. 40 in den Regalen und erfreut den Käufer mit 61 Tracks auf drei CDs und damit beinahe vier Stunden bester Musik. Alle drei CDs wurden dabei wieder von absoluten Kennern der Szene gemixt:

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Guru Josh Project – Infinity 2008

„Infinity 2008“ beruht auf dem Kult-Dance Song von Guru Josh aus dem Jahre 1990. Damals landete Paul Waden aka Guru Josh mit seinem Crossover aus melancholischem Saxophon und mitreißenden Dance-Beats einen weltweiten Hit. Auch in Deutschland konnte sich der Titel ganze 14 Wochen in den Top 10 halten und gelang bis auf Platz 2 der Charts. Dieser unglaubliche Erfolg scheint sich jetzt zu wiederholen, denn 18 Jahre später entert das Guru Josh Projekt mit der Neuauflage von „Infinity“ erneut die Charts und klettert bereits nur mit Hilfe der Download-Verkäufe bis an die Top 10 heran.

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Calexico – Carried To Dust

Die Hintergründe der neuen Calexico-Platte „Carried To Dust“ könnten schräger nicht sein. Da werden über die Jahre hinweg zahlreiche Songs der Mariachi- und Desert-Brigade für Hollywood-Streifen verwendet, und ausgerechnet der Autoren-Streik in der Traumfabrik dient als Inspirationsquelle für das neue Album. Was seltsam anmutet, fasst in Wahrheit einen Longplayer zusammen, der sich auf angenehme Art und Weise den Wurzeln der Band zuwendet.

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Ich + Ich – Nichts bringt mich runter

Ausverkaufte Konzerthallen, ein Album, das sich auch ein Jahr nach Veröffentlichung noch glänzend verkauft, drei ausgekoppelte Top 3-Singles – so lautet die beachtliche Bilanz der letzten Monate von „Ich + Ich“. Egal, ob „Vom selben Stern“, „Stark“ oder „So soll es bleiben“ – jede Singleauskopplung des Duos um Annette Humpe und Adel Tawil entpuppt sich fast schon wie selbstverständlich als Erfolg. Auf ihrer „Vom selben Stern“-Tour begeisterten sie Tausende von Fans, die von den größtenteils melancholischen, aber auch positiv gestimmten Texten nicht genug bekommen können.

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