Kategorie: Reviews & Previews

Vanderbuyst – Vanderbuyst

Es überrascht keineswegs, dass Vanderbuyst ihr Debütalbum über Ván Records veröffentlichen. Passt ja auch wie Faust aufs Auge, das holländische Trio mit einem Faible für Hard Rock und New Wave of British Heavy Metal der 70er und 80er, und das junge deutsche Kultlabel, das scheinbar im Akkord neue Helden wie Griftegård, Tauthr und The Devil’s Blood zum Kickstart verhilft. Der schlicht „Vanderbuyst“ betitelte Erstling ist eine sympathische Zeitreise mit klassischem Charme.

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Beat! Beat! Beat! – Lightmares

Schreit ‚Hype!‘, so viel ihr wollt, denn hier siegt Qualität über Qual. Beat! Beat! Beat! sind vier Herrn Anfang 20 aus Köln, die es verstehen den tanzbaren Math Rock der Foals in poppigen Indie-Rock der Klaxons und der Strokes zu tauchen. Herausgekommen ist dabei „Lightmares“, ein sympathisches wie hitverdächtiges Debütalbum.

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Alter Bridge – AB III

Vor den Aufnahmen zu ihrem dritten Album haben sich die Mitglieder anderen Projekten gewidmet. Während Sänger Myles Kennedy mit Slash auf Tour ging, reaktivierte die Instrumental-Abteilung gemeinsam mit einem geläuterten Scott Stapp Creed für ein dezent enttäuschendes Album. Offensichtlich haben sich alle Beteiligten durch ihre Nebenaktivitäten freigeschwommen, denn „AB III“ wirkt von vorne bis hinten frisch, stimmig und vor allem deutlich eigenständiger als seine beiden Vorgänger.

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Hail Of Bullets – On Divine Winds

Was? Eine Metal-Band veröffentlicht ein Album mit Kriegsthematik? Furchtbar originell. Kommt dies allerdings von Hail Of Bullets, ist jeglicher Sarkasmus binnen Sekunden wie weggeblasen. Die holländischen Old School Death Metal-Allstars um Ed Warby (Gorefest) und Martin van Drunen (Asphyx) vertonte auf ihrem Debüt „…Of Frost And War“ die Kämpfe an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs in Perfektion. „On Divine Winds“ ist mehr als nur eine Fortsetzung – es ist, mal so eben im Vorbeigehen, das beste Todesstahl-Album des Jahres.

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Saint Lu – Rockstar Car

Eigentlich schade, dass man von Saint Lu in letzter Zeit so wenig gehört hat. Die gebürtige Österreicherin, die in Berlin ihr Glück gefunden hat, konnte ihr selbstbetiteltes Album ebenso wie die erste Single „Don’t Miss Your Own Life“ knapp in den Top 80 platzieren – handgemachter Soul-Pop/Rock mit einem Organ, das selbst Anastacia neidisch machen dürfte. Für die mittlerweile dritte Auskopplung „Rockstar Car“ hat sich die ehemalige Castingshow-Teilnehmerin immerhin etwas Besonderes einfallen lassen.

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Aloe Blacc – I Need A Dollar

Mutig, mutig: Während sich die Musikwelt mehr und mehr in Synthetik und technische Spielereien vertieft, wagt sich Aloe Blacc zurück zu den Wurzeln. Der US-Sänger, der bereits Mitte der 90er als Teil der Indie-Rapper Emanon in Erscheinung getreten war, steht für handgemachten 60s-Soul ohne elektronische Gehhilfen. Aus seinem neuen Album „Good Things“ stellt Blacc vorab „I Need A Dollar“ vor, den Titelsong zur HBO-Serie „How To Make It In America“.

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Pendulum – Witchcraft

Pendulum sind so etwas wie die Rockstars der Drum’n’Bass-Welt. Die Australier sind bereits vor Jahren in Großbritannien sesshaft geworden und propagieren seither ihren organischen D’n’B-Sound, der mit tatsächlichen Instrumenten eingespielt wird und entsprechend live-tauglich ist. Während „Propane Nightmares“, ihr bislang größter Hit, noch im Hinterkopf klingelt, versucht sich „Witchcraft“ an einem neuen Höhenflug.

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Stupe-iT – Shadows Of A Lifetime

Geschichten begleiten uns unser ganzes Leben lang. Als Kind liebt man Märchen, hangelt sich später durch Fiktion in Buchform und genießt es, wenn jemand einen Schwank aus seinem Leben zum Besten gibt. Stupe-iT haben ebenfalls eine Geschichte zu erzählen. Ihr Debüt „Shadows Of A Lifetime“ handelt von Liebe, Freundschaft, Drogen, Depression und den Schattenseiten des Lebens.

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Letzte Instanz – Heilig

Bist du schuldig, sei geduldig. Mit Sicherheit ist das keine Maxime der Letzten Instanz. War ihr letztjähriges Album „Schuldig“ doch Inbegriff eines neuen, fokussierten Tatendrangs, dessen geheimnisvolle Anklageschrift sich weit weniger ethisch-moralischen Standards hingab, als die fantastische Tiefgründigkeit des eigenen Folk-Rocks zu beschwören. Durchstreifte man schon den mythologischen Beginn aller Schuldigkeit, war es ein Hinweis auf das, was jetzt in „Heilig“ seine konzeptionelle Fortsetzung erfahren soll.

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