Kategorie: Reviews & Previews

Captain Jack – Turkish Bazar

Seit 1995 steht Captain Jack für „Military-Dance“ und sorgte mit Songs wie “Drill Instructor”, Soldier Soldier“, „Little Boy“ oder eben „Captain Jack“ für Party-Stimmung. Über 20 Gold- und Platinauszeichnungen, weltweite Top-10-Platzierungen sowie massig Auszeichnungen konnte vor allem die Top-Besetzung mit Franky Gee und Liza Da Costa zusammen mit dem Wiesbadener Produzenten Udo Niebergall einspielen. Nachdem Frohnatur Franky Gee im Oktober 2005 verstarb wurde es verständlicherweise auch still um das Projekt Captain Jack. Doch jetzt ist das Projekt wieder zurück und zwar nicht nur mit neuer Besetzung, sondern auch gleich mit einem ganz neuen Sound: Bruce Lacy und Jamie Lee machen astreinen RnB-Pop.

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Massmann pres. Restricted Area – Restricted Area

Was 1981 im Sperrbezirk der Spider Murphy Gang passierte, dürfte jedem NDW-Fan noch gut im Gedächtnis sein. Was 2008 in Massmanns „Restricted Area“ abgeht, dürfte dagegen bald jeder HandsUp-Junky am eigenen Leib erfahren. Der Club-Track donnert mit jeder Menge Bass und einer enormen Wucht in die Playlists deutscher Großraumdiskotheken und bekannter Dance-Radios und bringt auch das müdeste Tanzbein zum stampfen. Der Track beruht dabei Gott sei Dank nicht auf dem Kult-Song der Spider Murphy Gang, sondern auf dem 2002er Club-Tune von Plasma. Wie das Original ist auch die neue Version von Massmann nahezu instrumental. Deutlich erkennbar sind dabei die musikalischen Vorbilder des 25-Jährigen Recklinghauseners. Vor allem die Ähnlichkeit zu DJ Lees aktueller Scheibe „Bitch“ ist deutlich erkennbar.

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The Ting Tings – Great DJ

Jules De Marino (Schlagzeug, Gesang) und Katie White (Gesang, Gitarre, Bass Drum) sind keine Unbekannten mehr. In der Party-Szene Manchesters haben sie sich als The Ting Tings einen Namen gemacht. Mittlerweile ist man mit dem Debütalbum „We Started Nothing“ und Hymnen wie „Shut Up And Let Me Go“ und „That’s Not My Name“ international bekannt, durfte sogar kurz bei den VMAs auftreten. Hierzulande gibt es einen digitalen Re-Release der Indie-Hymne „Great DJ“.

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Maria Mena – All This Time (Pick-Me-Up Song)

Maria Mena hat sich mit ihrem Hit „Just Hold Me” und dem dazugehörigen Goldalbum „Apparently Unaffected” als echter Dauerbrenner erwiesen, war darüberhinaus erfolgreich auf Tournee und für mehrere Awards nominiert. Nachdem ihre letzten beiden Auskopplungen in den Charts mehr oder weniger untergingen, versorgt die norwegische Sängerin ihre Fans in diesem Herbst mit brandneuem Material.

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Polarkreis 18 – Allein Allein

Polarkreis 18 sorgten bereits mit ihrem letzten, selbst betitelten Album in der deutschen Popszene für Aufsehen, wenn auch eher untergründig. Nichtsdestotrotz, die junge Band aus Dresden vermag es, den Begriff „Pop“ soweit zu strapazieren, dass irgendwann jedes Schubladendenken ad acta gelegt wird. Indie, Elektronik, Chill-Out, Alternative Rock – von überall her werden Stilelemente geborgt, sorgfältig und raffiniert neu modelliert und dann in ein neues, großes Ganzes transportiert. Musikalische Science-Fiction könnte man den bandeigenen Sound taufen, Polarkreis 18 selbst bezeichnen ihren Stil als „emotional soundscapes“. Passt mindestens genauso gut.

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Foo Fighters – Live At Wembley Stadium

DVD rein, Play gedrückt und ein Blick ins weite Rund des Londoner Wembley Stadions. 85.000 Zuschauer jubeln Dave Grohl und Mannschaft zu. Spätestens hier merkt man, in welchen Regionen die Foo Fighters inzwischen angekommen ist. Superlative sind überflüssig, als eine der größten gegenwärtigen Rockbands benötigt man diese auch nicht. Die aktuelle DVD „Live At Wembley Stadium“ wurde an zwei Nächten vor insgesamt mehr als 170.000 Zuschauern aufgenommen und hat eine faustdicke Überraschung im Gepäck.

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Fettes Brot

Fettes Brot mit Pascal Finkenauer – Ich lass Dich nicht los

Auf den Fettes Brot Alben ist es bereits ganz gewöhnlich, das Boris, Björn und Martin auch mal getrennt voneinander musizieren. Das nun aber ein solches „Solo“ auch als neue Single ausgewählt und veröffentlich wird, das ist neu. So ganz alleine ist Björn Beton bei „Ich lass Dich nicht los“ dann aber doch nicht, hat er sich für den Refrain doch Hilfe bei Bühnen-Band-Kollege Pascal Finkenauer geholt, der den drei Hamburger Jungs ja 2005 schon bei „An Tagen wie diesen“ zu einem Hit verholfen hatte.

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