Kategorie: Reviews & Previews

Death Cab For Cutie – No Sunlight

Echte Überraschungen sind selten. Arrivierte Bands tun sich meist schwer, aus gängigen Normen auszubrechen und von neuen Ufern aus vertraut zu winken. Hier kommen Death Cab For Cutie ins Spiel. Das Quartett aus Bellingham im US-Bundesstaat Washington kennt man vor allem durch seine Indie-Hymnen „The Sound Of Settling“ und „Crooked Teeth“. Das aktuelle Album „Plans“ hingegen überrascht mit progressiven Ausflügen über die Acht-Minuten-Marke. Allerdings geht die neue Single „No Sunlight“ zurück zum radiotauglichen Indie-Kleinod.

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Diverse – Kontor-Top Of The Clubs Vol. 41

Kaum zu glauben, dass die letzte „Kontor – Top Of The Clubs“ (Vol. 40) schon wieder drei Monate alt sein soll. Die Sets sind immer noch sehr aktuell und drehen sich mindestens ein Mal pro Woche in meinem CD-Player. Da steht aber auch schon die weihnachtlich rot-goldene Vol. 41 vor der Tür und bietet sich als Ablösung an. Na dann immer hereinspaziert, denn auf den Namen „Kontor – Top Of The Clubs“ war in den letzten Jahren durchweg verlass, so dass ich heute blind vertrauen und ohne Probehören zugreifen kann. Mal sehen, ob ich für dieses Vertrauen bestraft werde…

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In Extremo – Sängerkrieg: Akustik Radio-Show

Er ist noch nicht so recht verdaut, der „Sängerkrieg“. In Extremo konnten mit ihrem neuen Album punkten, auch wenn es dieses Mal mit hymnischen Singles ganz und gar nicht funktioniert hat. Also widmet man sich anderen Bereichen zu. Am 16.10. spielten die Mittelalter-Recken ein Radio-Konzert für Radio Fritz. Das Besondere daran: sämtliche Songs wurden akustisch dargeboten. Ein Mitschnitt ist nun unter dem Titel „Sängerkrieg: Akustik Radio-Show“ erschienen.

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Kanye West – 808s & Heartbreak

Kanye West geht neue Wege. Nach drei erfolgreichen HipHop-Alben und etlichen Auszeichnungen für die selbigen, überschreitet der 31jährige US-Amerikaner nun die Grenzen der Rap-Musik und widmet sich neuen Klängen. „808s & Heartbreak“ heißt der neue Longplayer, dessen Stil Kanye West als „Pop Art“ bezeichnet und sich damit kurzerhand als Schöpfer eines neuen Musik-Genres sieht. Melodie und Gesang bestimmen die neuen Songs. Nach dem Tod seiner Mutter im November 2007 für Kanye West die einzige Möglichkeit Emotionen auszudrücken. Neben dem Einsatz von Auto-Tune sind es vor allem die Klänge der Roland TR-808 Drum Machine, folklorischen Taiko-Drums und Mönchsgesängen, mit denen „808s & Heartbreak“ seine Hörer erwartet. Elf Songs und ein versteckter Bonus Track stehen zur Auswahl.

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Ska-P – Lágrimas y Gozos

Explosiv und personell unverändert – die spanischen Ska-Punker von Ska-P sind wiedervereinigt und melden sich stärker denn je zurück. „Lágrimas y Gozos“ lautet der Titel des Comeback-Albums, womöglich die Beschreibung der dreijährigen Trennungszeit in „Tränen und Freuden“. Letztere überwiegt nun ohne Frage, schließlich gelang es den Madrilenen nicht nur auf der iberischen Halbinsel zu begeistern, sondern sich europaweit einen Namen zu machen. Einen Namen, der für anti-kapitalistische Botschaften steht sowie unsere Konsumgesellschaft anprangert. Und dennoch ist man bei einem Major-Label unter Vertrag. Egal, wer sagt schon nein, wenn es darum geht, die eigenen Überzeugungen möglichst gut zu verkaufen.

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Max Mutzke – Black Forest

Max Mutzke wendet sich wieder der englischen Sprache zu. Der Raab-Schützling und Songcontest-Teilnehmer von 2004 hat sich mit mittelmäßigem Erfolg an einem deutschsprachigen Album versucht. Soul-Pop funktioniert, gerade in Kombination mit seiner einzigartigen Stimme, eben in der internationalsten aller Sprachen am besten, was auch „Black Forest“ – hallo, Schwarzwald! – wieder beweist.

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…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Festival Thyme

Abenteuer Major-Label beendet, „So Divided“ abgeschlossen. Die sensationell verkopften Rocker …And You Will Know Us By The Trail Of Dead sind nun bei Superball Music untergekommen und schreiben fleißig an ihrem neuen Studioalbum, das Mitte 2009 erscheinen soll. Bis es so weit ist, darf die EP „Festival Thyme“ gerne auch mehrfach genüsslich verzehrt werden.

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The Offspring – You’re Gonna Go Far, Kid

Ihre Musik gehört zum Punkrock einer ganzen Jugendgeneration. Da sind The Offspring zwar beileibe nicht die einzige US-Band, aber egal ob „Self Esteem“ oder „Pretty Fly (For A White Guy)“, ihre fetzigen Riffs, Refrains und Rhythmen hielten sich nachhaltig. Es war die Blütezeit von Dexter Holland und seiner Crew aus dem kalifornischen Orange County, als sie in den Neunzigern auf jeder Party liefen und zudem mit „Smash“ sowie „Americana“ international sehr erfolgreiche Alben feiern konnten.

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Talla 2XLC feat. Susana – I Know

Trance-Legende und „Technoclub”-Gründer Talla 2XLC ist auch nach Jahrzehnten im Geschäft noch lange nicht müde. 2008 machte er mit zahlreichen Kollaborationen (u. a. mit Sean Tyas, M.O.R.P.H. & Van Eyden und Carl B.) von sich reden, nun steht auch endlich seine langerwartete neue Solosingle „I Know” in den Startlöchern, die genau wie der Vorgänger „No Inbetween” mit Produktionspartner Ace da Brain entstand.

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