Kategorie: Rock

Jamie T – Rabbit Hole

Lange war er weg, plötzlich ist er wieder da: Nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums „Kings & Queens“ plus dazugehörigem Tourzyklus tauchte Jamie T für gleich mehrere Jahre komplett unter. Im Sommer diesen Jahres, schließlich, beendete der Brite die lange Durststrecke mit dem deutlich erwachseneren Album „Carry On The Grudge“. Folk sowie Singer/Songwriter-Klänge stehen nun im Mittelpunkt, was aber keineswegs heißt, dass Treays die rauere, rockige Seite aufgegeben hätte. Zu „Rabbit Hole“ gibt es nun auch ein sehenswertes Video.

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Zen Zebra – Genesia

Gute Neuigkeiten aus dem Zen Zebra-Lager: Das Quintett aus Leipzig befindet sich aktuell im Studio, um einen Nachfolger zu ihrem bockstarken Debütalbum „awaystation“ aufzunehmen. Dem ersten Vernehmen nach gestaltet sich das neue Material „noch cineastischer, noch leidenschaftlicher, noch eingängiger“ – gute Vorzeichen für einen weiteren Leckerbissen zwischen Postcore, Prog und Alternative Rock. Ein erstes musikalisches Lebenszeichen gibt es schon jetzt in Form der Single „Genesia“, die es versteht zaghafte Hoffnungen zu nähren.

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Year Of The Goat – The Key And The Gate

Vor mittlerweile zwei Jahren veröffentlichten Year Of The Goat, entstanden aus dem Dunstkreis der aktuell inaktiven schwedischen Doom-Heroen Griftegård, ihr Debütalbum. Occult Rock erlebte rund um den Release von „Angels‘ Necropolis“ eine gewisse Renaissance, dennoch erarbeitete sich dieser Longplayer verdiente Medien-Präsenz und brachte dem Sextett nebst diversen Auszeichnungen auch einen Vertrag bei Napalm Records ein. Bis zu einem Nachfolger dürfte es wohl noch geraume Zeit dauern, als kleiner Happen für zwischendurch ist die EP „The Key And The Gate“ aber wunderbar geeignet.

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McBusted – Air Guitar

In Großbritannien verkaufen McBusted seit Monaten Arenen aus und durften sich über ein Kampfbieten der großen Plattenfirmen freuen. Hinter diesem Namen stecken James Bourne und Matt Willis von Busted, die 2002-2004 auch in Deutschland kleinere Hits mit ihrem Teenie-Pop-Punk hatten (Charlie Simpson, mittlerweile solo durchaus erfolgreich, ließ sich für eine sechsstellige Summe seine Namensrechte abkaufen) sowie die hierzulande erfolglosen, in UK dafür mit Gold und Platin überhäuften McFly. Aus dem eponymen Debütalbum der Supergroup gibt es vorab „Air Guitar“.

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Wanda – Bologna

Das klassische Wienerlied feiert aktuell eine kleine Renaissance und schafft es über die Landesgrenzen Österreichs hinaus. Neben 5/8erl in Ehr’n und Kreisky sind dafür vor allem Wanda verantwortlich. Das Wiener Quintett diktiert seit Veröffentlichung ihres Debütalbums „Amore“, das es in Österreich sogar in die Top 20 schafft, die dortigen Indie und Alternative Charts, drängen mittlerweile sogar verstärkt nach Deutschland. Aktuellster Hit ist „Bologna“, eine Liebeserklärung der anderen Art.

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Kreator – Iron Destiny

Kreator, die unermüdlichen Veteranen des Teutonen-Thrash, gehen Ende November abermals auf Europa-Tour. Unterstützt werden sie dabei von Arch Enemy, die sich erst kürzlich äußerst erfolgreich mit ihrer neuen Sängerin Alissa White-Gluz (ehem. The Agonist) zurückmeldeten, nachdem sich Angela Gossow ins Band-Management zurückzog. Gemeinsam veröffentlicht man zur Einstimmung eine 7″. Während Arch Enemy den Judas Priest-Klassiker „Breaking The Law“ covern, ist der rare Kreator-Track „Iron Destiny“ auch als separate Download-Single erhältlich. „Iron Destiny“ war bislang der japanischen Auflage des aktuellen Albums „Phantom Antichrist“ als versteckter Bonus-Track vorbehalten. Dabei hätte der Song auch wunderbar auf die reguläre Platte gepasst, marginale Andersartigkeit hin oder her.

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Empire Escape – Empire Escape

Unter dem Motto „Flucht nach vorn!“ wird neue Musik von Empire Escape angekündigt. Die Nachfolgeband der Post-Indie-Rock-Hoffnungsträger Ikaria debütierte vor 14 Monaten mit einem sympathischen eponymen Album, das sich irgendwo zwischen Interpol und Editors platzierte. Seither durchlebte man ein Wechselbad der Gefühle, spielte in ausverkauften Häusern, supportete die Shout Out Louds und trat ebenso vor gerade einmal drei Leuten auf – ein gutes Stichwort, denn Empire Escape sind mittlerweile zum Trio geschrumpft, kündigen aber selbstbewusst für kommendes Jahr ein zweites Album ein. Die EP „Empire Escape“ dient dazu, Münder wässrig zu machen.

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Sleater-Kinney beenden ihre Auszeit

Die schönsten Überraschungen treffen einen unerwartet. Nach sieben Studioalben kündigten die Punk-Ikonen Sleater-Kinney am 27. Juni 2006 eine Auszeit auf unbestimmt ohne Angabe von Gründen an. Zwar war in den letzten Jahren immer wieder die Rede davon, die Band würde über kurz oder lang wieder gemeinsam auftreten, Carrie Brownsteins Schauspielkarriere als Hauptdarstellerin in der Satire-Serie „Portlandia“ schien aber nur einer von vielen Faktoren, der diesem Unterfangen entgegenstehen würde. Und nun das: Seit knapp zwei Wochen weiß man, dass Sleater-Kinney 2015 mit einem neuen Album einleiten werden und auch schon einen ersten Song am Start haben. Und dann gibt es da noch die Remastered-Serie auf CD und LP.

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Julian Nantes – So Walk Slow

Nach der freundschaftlichen Trennung von High Level Headphones wagte sich Julian Leixnering als Julian Nantes auf Solopfade. Gitarre, Bassdrum, Kick Tambourine – mit einfachsten Mitteln wurde aus dem Salzburger Singer/Songwriter eine One-Man-Band. International geprägt und fern von jeglichem Lokalkolorit, hat Nantes gleich zwei heiße Eisen im Feuer: Neben seiner Tätigkeit bei The Helmut Bergers, die aktuell neues Material anteasern, erscheint die zweite Solo-EP „So Walk Slow“ im kompakten Digipak-Format.

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Death From Above 1979 – Trainwreck 1979

Vor ziemlich genau zehn Jahren verpassten Sebastien Grainger und Jesse F. Keeler der Indie-Landschaft einen kräftigen Arschtritt. Als Death From Above 1979 veröffentlichten sie „You’re A Woman, I’m A Machine“, einen hibbeligen, verkopften Dance-Punk-Bastard, auf dem nur Gesang, Bass, Schlagzeug und ein paar Synthis zum Einsatz kamen. Zwei Jahre später war der Höllenritt vorerst beendet, bevor man sich ab 2011 zumindest wieder auf der Bühne austobte. Und nun das: „The Physical World“, ein brandneues Album, erscheint am 5. September. Dass die beiden Kanadier scheinbar nichts verlernt haben, zeigt die erste Single „Trainwreck 1979“.

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