ZAZ

ZAZ – On ira

Es sind nicht weniger als 105 Wochen, die Isabelle Geffroys französischsprachiges Debüt-Album seit Ende 2010 in den Charts verbrachte – in den deutschen Charts wohlgemerkt. Mit Pauken, Trompeten und ein paar Tröten hat sich auch dessen Lead-Single „Je veux“ für fast ein ganzes Jahr in die hiesigen Single-Charts festgesetzt. Zweieinhalb Jahre später präsentiert die in Tours geborene, bereits als neue Edit Piaf gehandelte und besser unter ihrem Künstlernamen ZAZ bekannte Sängerin der Musikwelt mit „On ira“ die erste Single aus dem im Mai erscheinenden Zweitlingswerk „Recto Verso“.

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ESC 2013: Die nordischen Beiträge

Jahr für Jahr bieten die nordischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden mit ihren Vorentscheidungen zum Eurovision Song Contest beste Fernsehunterhaltung. Das führt nicht nur dazu, dass diese Shows in den jeweiligen Ländern fast wichtiger sind als das internationale Finale, sondern spült diese Länder auch regelmäßig in den Kreis der Favoriten und bescherte mit Ausnahme von Island jedem dieser Länder mindestens einen Sieg in der ESC-Neuzeit nach Guildo Horn. Und dieses Jahr bildet keine Ausnahme: Emmelie de Forest aus Dänemark gilt mit ihrem „Only Teardrops“ derzeit als heißeste Favoritin auf den Sieg in Malmö, Robin Stjernberg aus Schweden liegt mit „You“ bei den Buchmachern immerhin auf Platz 6. Grund genug, heute auch die Beiträge aus Finnland, Island und Norwegen vorzustellen.

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Chvrches – Recover

Mit ihren vorab veröffentlichten Singles „Lies“ und „The Mother We Share“ konnte das 2011 gegründete Trio Chvrches – laut Eigenaussage mit „v“ geschrieben, um in Ergebnissen der Suchmaschinen nicht mit Jesus in einem Topf zu landen – im letzten Jahr nicht nur Kritikerlob einheimsen, sondern sie bekamen auch mit dem fünften Platz in der diesjährigen Liste der erfolgversprechendsten Newcomer, dem BBC Sound of 2013, einen der begehrten Plätze in dieser Shortlist. Um die Wartezeit auf das noch im Arbeitsprozess befindliche Debütalbum der Glasgower zu verkürzen, das noch dieses Jahr herauskommen soll, werden Fans und Interessenten mit der „Recover EP“ abgespeist, die drei neue Titel, sowie zwei Remixe des Titeltracks beinhaltet.

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Bruno Mars – When I Was Your Man

Wenn es um musikalische Vielseitigkeit geht, ist man vor allem bei Singer/Songwriter Bruno Mars an der richtigen Stelle. Der gebürtige Hawaiianer, der den Soul quasi mit der Muttermilch aufgesogen hat, bietet seinen Hörern von beschwingtem Retro-Funk („Locked Out Of Heaven“) über entspannten Reggae („The Lazy Song“) bis hin zur Powerballade („Grenade“, „Just The Way You Are“) verdammt viel Abwechslung. Nach der erstgenannten Single aus seinem Album „Unorthodox Jukebox“ ist es nun wieder Zeit für leisere Töne. Die Veröffentlichung des gefühlvollen wie minimalistischen Songs „When I Was Your Man“ erscheint da nur folgerichtig.

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Volbeat – Outlaw Gentlemen & Shady Ladies

Jahre harter Arbeit haben Volbeat an die Spitze der (nicht mehr ganz so) jungen Garde des Rock und Metal gebracht. Ihr letztes Album „Beyond Hell/Above Heaven“ bedeutete den Durchbruch für die Dänen, schaffte es in Deutschland in die Top 3 und erreichte Platin, die dazugehörige Live-Platte konnte sich ebenfalls in den Top 10 platzieren. Nach der Trennung von Lead-Gitarrist Thomas Bredahl – live wurde man von Mercyful Fate-Veteran und Band-Intimus Hank Shermann unterstützt – ging man als Trio ins Studio unter der Aufsicht von Jacob Hansen und Ex-Anthrax-Saitenhexer Rob Caggiano. Letzteren konnte Frontmann Michael Poulsen schließlich dazu überzeugen, fix bei Volbeat einzusteigen. Nicht nur deswegen sind die Erwartungen an „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ besonders hoch.

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OMD – English Electric

Unter den Comeback-Versuchen der letzten Jahre stach die Veröffentlichung des letzten OMD-Albums „History Of Modern“ definitiv heraus. Auch wenn sich die Scheibe nichts zum Charts-Dauerbrenner entwickeln konnte, so war der fünfte Platz in den deutschen Charts – immerhin die beste Notierung, die OMD in Deutschland je erreichen konnten – doch ein deutliches Zeichen dafür, dass die Briten mit ihrem klassischen Synthiepop auch heuer noch zu begeistern wissen. 2010 leiteten sie in Originalbesetzung gar eine regelrechte Comeback-Welle der New Wave-Größen ein, Kim Wilde, Alphaville, Human League und Ultravox folgten. Glücklicherweise belässt es das Quintett nicht bei diesem Erfolg, denn mit „English Electric“ wandert endlich neues Futter für 80er-Fans in die Läden.

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Junip – Your Life Your Call

Nach der Veröffentlichung der ersten EP „Black Refuge“ 2005 wurde Junip erst einmal auf Eis gelegt. Grund war der großen Solo-Erfolg ihrers Sängers José González („Heartbeats“, „Teardrop“, das Debütalbum „Veneer“), der im Alleingang international mittlerweile Platten im Millionenbereich verkauft hat. Erst vor drei Jahren erschien das eigentliche Debütalbum des schwedischen Trios, „Fields“, der schlicht „Junip“ betitelte Nachfolger soll ab dem 19. April in den Läden stehen. Nach dem psychedelisch-krautigen Rocker „Line Of Fire“, der kürzlich in der US-Erfolgs-Serie „Elementary“ eingesetzt wurde, bewegen sich die Schweden mit der zweiten Vorab-Auskopplung „Your Life Your Call“ in weitestgehend unergründeten Gefilden.

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Lewis Watson – The Wild

Um den Singer/Songwriter-Nachwuchs muss man sich in Zeiten, in denen Ed Sheeran und Passenger die nationalen und internationalen Charts erobern, wahrlich keine Sorgen machen. Für Nachschub ist bereits gesorgt: Lewis Watson aus Oxford ist Anfang 20 und verdiente sich erste Meriten durch auf Youtube veröffentlichte Cover-Versionen – ein patentes Erfolgsrezept der jüngeren Vergangenheit. Nach einer in Eigenregie veröffentlichen EP unterschrieb er einen Major-Deal, veröffentlichte ein weiteres Kleinformat und kämpft weiterhin um die ihm zustehende Aufmerksamkeit. „The Wild“, Watsons mittlerweile dritte EP, lässt auf ein komplettes Albums hoffen.

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Baby Universal – Slow Shelter

Zeit für den Neuanfang: Baby Universal debütierten 2010 mit ihrem eponymen Erstling durchaus eindrucksvoll, schoben noch ein knackiges Live-Album hinterher, ehe man sich von Bassist und Schlagzeuger trennte und im Tandem erneut loslegt. Conny Ochs, der kürzlich ein neues Soloalbum veröffentlicht hat, und Hannes Scheffler verschanzten sich im Studio, unterstützt durch Crowdfunding, und sorgten dafür, dass der Stecker bei Baby Universal erst einmal nicht gezogen wird. „Slow Shelter“ zeigt, dass dies die richtige Entscheidung war.

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Little Boots – Motorway

In einem Jahrgang mit Lady Gaga, Empire Of The Sun und Florence And The Machine war es Little Boots, die die BBC zur großen Hoffnungsträgering 2009 auserkor. Zum großen Showdown mit den Electro-Pop-Duo La Roux sollte es kommen, das letzteres klar für sich entscheiden konnte. An der Musik lag es kaum, dass Victoria Hesketh mit ihrem Debütalbum „Hands“ gerade in Deutschland eine Bauchlandung hinlegte – die Posse um den Release von „Remedy“ war nur eines von vielen bizarren Puzzleteilen. Drei Jahre lang arbeitete die Britin immer wieder an einem Nachfolger, veröffentlichte zwischendurch Singles, spielte diverse Songs live und entwickelte sich weiter. Das Endergebnis hört auf den Namen „Nocturnes“ und erscheint am 10. Mai. Vorab setzt es, nur eine Woche nach „Broken Record“, mit „Motorway“ eine weitere Auskopplung.

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