Samy Deluxe – Stumm (Xenja)

Mit „Dis wo ich herkomm“ hat sich Samy Deluxe 2009, fünf Jahre nach seinem letzten Studioalbum, eindrucksvoll zurück gemeldet. Der Longplayer schaffte direkt den Sprung in die Top 3 und sorgte auch für gute Platzierungen in den Nachbarländern Schweiz und Österreich. Nachdem die chillige Soul-Nummer „Bis die Sonne rauskommt“ als Leadsingle ausgewählt wurde, steht nun eine Doppelveröffentlichung an. Zum Download stehen die Hip Hop Tracks „Stumm (Xenja)“ und „Musik um durch den Tag zu kommen“. Auf den interessanteren Song dieser Auswahl möchte Beatblogger mit diesem Artikel sein Augenmerk werfen.

Weiterlesen

Ministry Of Sound – The Annual-Summer 2009

Vor kurzem noch im Kommentar zur aktuellen Dance-Szene über das „Kennste eine – Kennste alle“-Prinzip der aktuellen Sampler-Flut gemeckert, erscheint nun mit der neuen „Ministry Of Sound – The Annual Summer 2009“ das genaue Gegenstück dazu. Sven Koslik aka Jean Elan hat hier zwei CDs zusammengestellt, die von kommerziell angesagt bis zu pumpenden Club-Brettern alles vereint und dabei so Einiges Neues bietet.

Weiterlesen

Jónsi & Alex – Riceboy Sleeps

Das Klangparadies Island ist um eine weitere Facette reicher. Jon Þor (Jónsi) Birgisson, Sänger der Post-Rock-Fürsten Sigur Rós, und sein Partner Alex Somers (Parachutes) stellen seit Jahren gemeinsam Kunstwerke aus und inszenieren  Ausstellungen. Als Jónsi & Alex vertonen sie ihre faszinierenden Bilderwelten mit einem Ambient-Album, das ebenso wie ihr gemeinsamer Kunstmoniker den Titel „Riceboy Sleeps“ trägt.

Weiterlesen

The Black Eyed Peas – I Gotta Feeling

„The Energy Never Dies“, oder auch kurz „The E.N.D.“ – so lautet der Titel des neuesten Longplayers der Black Eyed Peas, mit dem sich das Quartett nach über drei Jahren Schaffenspause zurückmeldet. Energie stirbt nie, sondern bleibt immer erhalten – neben der Bestätigung dieses physikalischen Gesetzes präsentiert die derzeit wohl erfolgreichste Band weltweit auch ihre Singles auf den vorderen Charträngen.

Weiterlesen

K.I.Z. – Sexismus gegen Rechts

Uiuiui, diesen böhsen Kannibal in Zivil. Die Geschmackspolizei schlägt Alarm, Political-Correctness-Verfechter wenden sich mit Tränen in den Augen ab. Dürfen die denn das? Sex, Gewalt und Comics – K.I.Z. sind Hassfiguren der faux-stilsicheren Lakaien und Helden der sarkasmus-behafteten Post-Aggro-Generation. Ob „Hahnenkampf“ nun wegen seiner oberflächlichen Fäkal-Aggression oder wegen der omnipräsenten, für Otto Normalverbraucher bis zur Unkenntlichkeit verfremdeten Ironie abgefeiert wurde – umme. „Sexismus gegen Rechts“ wird wohl ähnliche Reaktion ziehen.

Weiterlesen

Moby – Wait For Me

Moby und die Erleuchtung – eine schier unendliche Geschichte. Musikalisch hat sich Hall in den letzten Jahren gewandelt wie kaum ein anderer, zwischen Electro, Ambient, Rock und, mit dem 2008er Werk „Last Night“, krachenden Dancefloor immer nach dem perfekten Song gespielt. Auf „Wait For Me“ erkundet Moby allerdings sein eigenes Seelenleben. Statt Chartpositionen geht es nun um künstlerische und kreative Befriedigung, um Musik für die Person Richard Melville Hall.

Weiterlesen

Muff Potter – Niemand will den Hund begraben

Der Majorlabel-Ausflug ist vorbei, Muff Potter veröffentlichen wieder auf ihrem eigenen Label Huck’s Plattenkiste. Viel ist von der geplanten Auszeit 2008 sowieso nicht geblieben, denn nach Bandgeburtstag und Ärzte-Tour wurde bereits im Herbst die neue Platte „Gute Aussicht“ geschrieben und komplett live eingespielt. Entsprechend roher und rauer klingt das Material auch.

Weiterlesen

Spinnerette – Spinnerette

Was macht eigentlich Brody Dalle? Nach dem viel zu frühen Ende der Distillers war die kratzige Punk-Dame untergetaucht, ließ sich von Rancids Tim Armstrong heiraten. Mittlerweile ist sie Frau Josh Homme, hat ein Kind mit dem Mastermind der Queens Of The Stone Age und auf zwei seiner Alben geträllert. Gemeinsam mit Tony Bevilacqua (Distillers), Alain Johannes (Eleven, QOTSA) und Jack Irons (Eleven, Red Hot Chili Peppers) präsentiert sie nun das selbstbetitelte Debütalbum ihrer neuen Band Spinnerette.

Weiterlesen

Sally Shapiro – Love In July

Für viele Informationen rund um das eigene Dasein, war Sally Shapiro bisher nicht zu haben. So bleibt es vorerst bei diesem Pseudonym. Bekannt ist, sie stammt irgendwo aus Schweden und wird von Johan Agebjorn produziert. Doch selbst diese Details hat die Genialität in „Disco Romance“ nicht zu dem Erfolg gebraucht, den das Debüt vor zwei Jahren hinlegte. Entspannte Beats a la Italo Disco, ein funkelnder Tanz auf die 80er. Eben dem Jahrzehnt, das auch die Stimme Sally Shapiros hervorbrachte. Ohne jemals live aufgetreten zu sein, verlieh sie der Musik mehr, als womöglich gedacht. Darum erscheint demnächst das Follow-Up „My Guilty Pleasure“, jetzt schon gesäumt von der digitalen Single „Love In July“.

Weiterlesen

Wu-Tang – Chamber Music

Wu-Tang goes Old School. Kein GZA, kein Method Man, kein Clan – Mastermind RZA präsentiert seine „Chamber Music“. Getragen von Soul-Samples und inspiriert durch Kung-Fu-Filme wird versucht an den Klassiker „36 Chambers“ anzuknüpfen. Mit dabei sind nicht nur Ghostface Killah, Raekwon, U-God, Killah Priest und Inspectah Deck aus dem Clan-Umfeld, sondern auch diverse Rap-Ikonen der 90er, wie Cormega, Kool G Rap und Havoc von Mobb Deep.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?