Mastodon – Black Tongue

Mastodon sind im Rock-Olymp angekommen. Progressiv und angriffslustig war das Quartett aus Atlanta, Georgia immer schon, einer breiteren Masse zugänglich sind sie jedoch erst mit „Blood Mountain“ und einer verstärkten Betonung der eingängig rockenden Seite ihrer Sludge-Ausflüge geworden. Mit dem Prog-Konzept-Überalbum „Crack The Skye“ haben sie sich bereits selbst ein Denkmal gesetzt, jetzt folgt die Zugabe: „The Hunter“ soll nun wieder deutlich rifflastiger und geradliniger ausfallen, sofern man das bei Mastodon überhaupt sagen kann. „Black Tongue“ als erster Teaser weckt zumindest hohe Erwartungen.

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Trivium – In Waves

Wenn man von Bands spricht, die über die nächsten Jahre im Metalbereich den Status von Top-Draws einnehmen könnten, der mit Metallica, Slayer und Iron Maiden auch nur annähernd vergleichbar ist, fällt mittlerweile auch der Name Trivium immer häufiger. Das Quartett um das einzige verbliebene Gründungsmitglied Matt Heafy – Drummer Travis Smith wurde im vergangenen Jahr gegangen hat sich über vier Alben hinweg in die Modern Metal-Speerspitze gespielt. „In Waves“ setzt nun den auf dem Vorgänger „Shogun“ eingeschlagenen Weg konsequent fort.

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Jennifer Rostock – Mit Haut und Haar

Indie oder doch Mainstream? Pop oder Punk? Rock oder Elektro? Jennifer Rostock sind vieles, aber sicherlich nicht einfach einzuordnen. Fest steht aber, dass die Berliner Band um Frontfrau Jennifer Weist ein beachtliches Tempo vorlegt. Unzählige Live-Gigs, immer größer werdende Publicity durch TV-Auftritte und nun das mittlerweile dritte Album im vierten Bandjahr. „Mit Haut und Haar“ heißt das neue Werk, das neben dem zweiten Auftritt beim diesjährigen „Bundesvision Song Contest“ ein weiteres großes Highlight in der noch relativ jungen Bandkarriere darstellen soll.

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Klee – Willst du bei mir bleiben

Drei Jahre vergingen, seitdem Klee mit ihrem letzten Album Berge versetzten. Die Band um Suzie Kerstgens schaffte es damit sogar über den Ural bis nach China, füllte aber auch in der deutschen Heimat tüchtig die Hallen. Sehnsüchtig werden Fans und Liebhaber der Pop-Poetik nun das neue Werk erwarten, das auf den vielversprechenden Namen „Aus lauter Liebe“ hört. Der romantische Vorbote „Willst du bei mir bleiben“ übertrifft wohl so manche Erwartungen.

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Gypsy & The Cat – Jona Vark

Mit Zigeunern und Katzen haben Gypsy & The Cat nichts zu tun. Ihren Namen haben Xavier Bacash und Lionel Towers von einem Kinderbuch mit dem Titel ‚Gypsy The Cat‘, das ersterer auf einem Flohmarkt entdeckte. In ihrer australischen Heimat hat das Duo bereits den einen oder anderen Hit gelandet und war mit Kylie Minogue auf Tour. Am 12. August wird das Debütalbum „Gilgamesh“ auch hierzulande aufschlagen. Die Vorabsingle „Jona Vark“ wird wohl nicht nur Fans von entspanntem Electro-Pop Marke The Naked And Famous oder Empire Of The Sun begeistern.

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A5 Richtung Wir – Sandburgen

Musik für die Autobahn – das kennt man ja, quasi als Soundtrack für lange, anstrengende Autofahrten durch das betonierte Nirgendwo. Musik entlang der Autobahn ist jedoch ein relativ neues Konzept. A5 Richtung Wir haben sich nach eben jener Strecke vom Hattenbacher Dreieck in Hessen bis zur Schweizer Grenze in der Nähe von Basel benannt, weil die drei Bandmitglieder entlang jener verstreut sind. Musikalisch setzen sie auf angenehm unaufgeregten Indie Pop/Rock mit deutschen Texten, der angenehm an Tele und die frühen Fotos erinnert. Nach zwei EPs erscheint am 9. September ihr Debütalbum „Für immer diese Stadt“, das mit der Single „Sandburgen“ einen überaus sympathischen Teaser voraus geschickt bekommt.

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Collapse Under The Empire & Mooncake – Black Moon Empire

Ein wahrlich magischer Split-Release schickt sich an, Post- und Instrumental-Rock-Fans in Verzückung zu versetzen. Für „Black Moon Empire“ haben sich auf der einen Seite Collapse Under The Empire aus Deutschland, die zuletzt mit „The Sirens Sound“ ein spannendes Album veröffentlicht und bereits einen Nachfolger für Oktober angekündigt haben, und Mooncake aus Russland, die ein für westliche Post-Ohren weniger vertrautes Klangschema verfolgen. Gemeinsam wagt man eine Art Landung in einem lunaren Imperium, spröde technokratisch wie interstellar faszinierend.

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Roger Shah – Openminded!?

Über Jahre hinweg prägte Roger Shah den Begriff Balearic Trance wie kaum ein anderer. Doch nach seinem 2008er Longplay-Debüt „Songbook“, drei Sunlounger-Alben, zahllosen Nebenprojekten und den lauter werdenden Stimmen, Shah klinge immer gleich, ist es nur verständlich, dass er sich weiterentwickeln möchte. Zwei Jahre Studioarbeit brauchte es, um das neue Werk fertigzustellen. Jetzt stellt Roger Shah seinen Fans die alles entscheidende Frage: Seid ihr „Openminded!?“.

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Lenka – Roll With The Punches

Als australische Frohnatur machte Lenka schon immer ihr Ding. Früh lernte sie ihr Handwerk von einer ganz Großen – Cate Blanchett. Nicht in Gesang, sondern schauspielerisch am „Australian Theatre for Young People“. Nach Rollen in Theater und Film folgte schließlich doch der Schritt ans Mikrophon. Ein erfolgreicher – weniger in ihrer amerikanischen Wahlheimat. Dafür freute sich Europa über das selbstbetitelte Debüt vor zwei Jahren. Kürzlich erschien der Nachfolger „Two“. Man nimmt eben die Dinge wie sie kommen: „Roll With The Punches“.

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