A Tribute To Die Fantastischen Vier

Das Jahr 1989: Die Berliner Mauer fällt, Erich Honecker tritt zurück, George H. W. Bush wird der 41. Präsident der Vereinigten Staaten, erste Bilder vom Neptun werden geschossen und die Love Parade zieht ihre ersten Kreise. Die Liste der besonderen Ereignisse wäre jedoch nicht komplett ohne zu erwähnen, dass sich eine junge Band aus Stuttgart zusammen tut, um als Pioniere den Deutschen Rap-Gesang zu zelebrieren. Seitdem sind Michi Beck, Thomas D, Smudo und And.Ypsilon die „fantastischen Vier“, die inkl. ihrer Live- und Best Of-Alben über ein Dutzend LPs und beinahe dreißig Singles veröffentlicht haben. Zum 20-jährigen Jubiläum hat sich ihr Manager, Andreas „Bär“ Läsker, ein ganz besonderes Geschenk für seine Truppe einfallen lassen und in mühevoller Arbeit über dreißig Interpreten aus fünf Jahrzehnten deutscher Musikgeschichte Songs der Fanta 4 neu einspielen lassen. Herausgekommen ist die beeindruckende Doppel-CD „A Tribute To Die Fantastischen Vier“ mit 36 Songs und einer enormen Bandbreite, die zeigt, wie „populär“ die fantastischen Vier tatsächlich sind.

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Interview mit Cascada-Sängerin Natalie Horler

Dank „Everytime We Touch“ kennt man Cascada rund um den Globus. Dabei handelt es weniger um die bezaubernde Frau am Cover und in den Videos, sondern um einen Projektnamen um Yanou, DJ Manian und Natalie Horler. Auf ihrem neuen Album „Evacuate The Dancefloor“ probt das Trio den Aufstand mit mehr Pop und der einen oder anderen Ballade. Im Interview macht sich Gesicht und Stimme Natalie Horler Gedanken über Auftreten, Identität und Musik.

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Armin van Buuren – A State Of Trance 2009

Erwartungsvoll fiebert die Trance-Gemeinde alljährlich dem Release von Armin van Buurens „A State Of Trance”-Mix-Compilation entgegen. Schon Wochen, ja Monate vorher wird in den einschlägigen Foren wild über die Tracklist der Mix-Compilation spekuliert. Welche unveröffentlichten Tracks wählte Armin wohl dieses Mal aus, gibt es vielleicht sogar eine exklusive Eigenproduktion? Jetzt war es wieder soweit – „A State Of Trance 2009” steht in den Läden, und die zahlreichen Fans des Niederländers dürfen sich einmal mehr von den Qualitäten ihres No. 1-DJs überzeugen.

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2raumwohnung – Lasso

2raumwohnung sind zurück. Das Berliner Popduo um die ehemalige Neonbabies-Sängerin Inga Humpe und dem Musiker Tommi Eckart, hat seit ihrer Gründung im Jahr 2000 ständig für frischen Wind in der deutschen Pop-Szene gesorgt. Und auch wenn die ganz großen Hits noch fehlen, haben Songs wie „Ich und Elaine“, „Spiel mit“ oder das noch recht junge „36 Grad“ nicht nur bei ihren Fans längst Kultstatus. Aktuell steht das mittlerweile schon vierte Studioalbum von 2raumwohnung in den Plattenläden. „Lasso“ heißt das 13 Songs umfassende Werk, auf dem in gewohnter Manier, lässige Leichtigkeit auf melancholisches Seelenspiel trifft.

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Dúné – Heat

Dúné sind weit gereist. Die selbst proklamierten Erfinder des „Indielectrock“ tourten mit ihrem 2007er Debütalbum „W Are In There You Are Out Here“ durch ganz Europa, spielten unter anderem im Vorprogramm der Foo Fighters und von Muse. Gemeinsam mit Volbeat-Produzent Jakob Hansen wurde „Enter Metropolis“ eingespielt, das eine Spur runder und gefestigter wirkt. Mit der Vorabsingle „Heat“ hat man sogar einen richtigen Hit im Gepäck.

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Nelly Furtado – Manos Al Aire

Spätestens seit ihrem letzten Album „Loose“ zählt Nelly Furtado wohl zu den musikalischen Weltstars der heutigen Zeit. Dabei war das Ausmaß des Erfolges so überwältigend, dass sich wohl niemand getraut hätte, auch nur davon zu träumen. Die Singles sorgten für Rekorde, das Album hielt sich fast ein ganzes Jahr in den Top 10 und fast jeder eiferte dem Timbaland-Sound nach. Doch drei Jahre später möchte Nelly Furtado wieder anders klingen. „Mi Plan“ heißt ihr erstes spanischsprachiges Album, aus dem vorab „Manos Al Aire“ als Leadsingle veröffentlich wird.

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Terry Lynn – Kingstonlogic

Jamaika ist das Karibik-Idyll schlechthin, denkt man. Sängerin Terry Lynn ist da anderer Meinung. Angesiedelt zwischen Reggae und Elektro, stellt sie auf ihrem Debütalbum „Kingstonlogic 2.0“ das wahre Leben ihres jamaikanischen Ghettos Olympic Gardens dar – genannt Waterhouse, gelegen in Kingston, von Gewalt und Hoffnungslosigkeit regiert. Kämpferisch sieht sich Lynn in der Pflicht, das, was manche Heldengeschichte zu überblenden versucht, ans Licht zu bringen. Mit Erfolg, denn „Kingstonlogic“ ist wie geschaffen für die europäischen Clubs.

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MPHO – Box N Locks

Ach ja, die Superlative. Neuer Topstar, fantastische Songwriterin, herausragende Produzentin, Ausnahmekünstlerin etc. – die in Großbritannien lebende Südafrikanerin Mpho Skeef wird als neue Crossover-Pop-Geheimwaffe abgefeiert, was angesichts ihres im Oktober erscheinenden Debütalbums „Pop Art“ vollkommen zu Recht geschieht. Santigold lässt grüßen, wenn die hibbelige erste Single „Box N Locks“ abhebt.

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The Dø – At Last!

Es raschelt in den Feuilletons, denn The Dø haben in Frankreich ein eindrucksvolles Debüt hingelegt. Das Duo, bestehend aus Dan Levy, Komponist und Multiinstrumentalist, sowie Sängerin Olivia Merilahti fand bei der gemeinsamen Arbeit an einer Filmmusik zusammen. Vor zwei Jahren beschloss es, gemeinsam ein paar Songs zu schreiben, ehe 2008 schließlich das Album „A Mouthful“ erschien. Damit nicht genug, denn man grüßte sogar von der Spitze der französischen Albencharts. Erstaunlich dabei, The Dø singen nicht etwa in ihrer Heimatsprache, sondern weitestgehend auf Englisch. Vorhang auf für die erste Kostprobe hierzulande: „At Last!“.

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