Schlagwort: Alternative Rock

This Love Is Deadly – This Love Is Deadly

Das noch junge Jahr 2012 hat sein erstes Ausrufezeichen. Man weiß nicht erst seit dem Weihnachtsfest und den ach so heiß herbeigesehnten Treffen mit der Verwandtschaft, dass ‚Liebe‘ tödlich sein kann. Dachte sich auch das Berliner Trio This Love Is Deadly, das die Bühnen der Nation erstmals Ende 2010 mit ihrer Präsenz segnete und nun das selbstbetitelte Debütalbum an den Start bringt. Darauf zu finden: verschrobener Noise-Rock mit Grunge-Schlagseite und einem Händchen für kratzig-bezaubernde Melodien.

Weiterlesen

The Intersphere – We Are

Mannheim steht längst nicht nur für soulige Klänge und schmalzige Chartstürmer. Zwar sind The Intersphere ebenso Söhne dieser Stadt, ihre musikalischen Vorbilder scheinen jedoch eher proggige Alternative Rock-Größen wie Muse, Dredg und Incubus zu sein. Ihr zweites Album „Interspheres >< Atmospheres“ sorgte im Februar 2010 zu Recht für ein Rauschen im Blätterwald, Auftritte am Rock am Ring-Festival, als Support von Karnivool und als Headliner der „Complexity Is Dead!“-Tour folgten. Bevor am 20.01.2012 „Hold On, Liberty!“ ins Rennen geschickt wird, teasert das Quartett kurz vor Weihnachten die neue Platte in Form der Download-Single „We Are“ an.

Weiterlesen

Mark Lanegan Band – The Gravedigger’s Song

Mit seinen mittlerweile 47 Jahren hat der in Ellensburg, Washington geborene Mark Lanegan eine mehr als bewegte Musik-Karriere hinter sich. Als Gründungsmitglied der Screaming Trees machte er sich im Grunge-Underground einen Namen, war Teil der Queens Of The Stone Age und spielte mit ihnen unter anderem den Meilenstein „Songs For The Deaf“ an, bevor es an mehrere Alben mit Isobel Campbell, Kollaborationen mit den Soulsavers und die Gründung der Gutter Twins ging. Sein letztes Soloalbum „Bubblegum“ liegt bereits über sieben Jahre zurück, mit „Blues Funeral“ ist für Februar 2012 endlich neues Material der finstersten Blues-Band jenseits des Atlantik angekündigt. Die Vorabsingle „The Gravedigger’s Song“ lässt auf einen Killer hoffen.

Weiterlesen
Chäirwalk

Chäirwalk – Top 10

Gitarrenmusik mit deutschen Texten ist immer eine Gratwanderung. Was bei Indie Rock, Industrial und Crossover zumeist recht gut funktioniert, stößt in anderen Subgenres auf weniger Gegenliebe, auch wenn es immer wieder Lichtblicke gibt. Chäirwalk sind für Alternative Rock und Stonerklänge in etwa das, was Callejon mittlerweile für den Metalcore geworden sind: eine echte Alternative. Die drei Hamburger wandern bereits seit 15 Jahren um die Stühle, ihre Alben sind jedoch zumeist im Eigenregie-Sumpf untergegangen. „Top 10“ erscheint nun bei 141records mit der Empfehlung von zahlreichen Supportgigs mit ähnlich gelagerten Bands wie Mustasch, Pothead oder Hermano.

Weiterlesen

Band Of Skulls – The Devil Takes Care Of His Own

Bereits seit 2004 sind Band Of Skulls – bis 2008 unter dem Namen Fleeing New York – bereits gemeinsam unterwegs, doch wirklich auf sich aufmerksam machen konnte das gemischte Trio aus dem britischen Southampton erst 2009, als man mit „Friends“ auf dem Soundtrack zum „Twilight“-Streifen „New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde“ landete. Das Debütalbum „Baby Darling Doll Face Honey“ war ein verruchter Rock’n’Roll-Leckerbissen mit schwermütiger Blues-Schlagseite, das jedoch ziemlich untergegangen ist. Als erster Teaser aus dem für Februar 2012 angekündigten Nachfolger „Sweet Sour“ erscheint nun die Download-Single „The Devil Takes Care Of His Own“.

Weiterlesen

Angels & Airwaves – Love: Album Parts One & Two

Während sich blink-182 mit ihrem Comeback-Album „Neighborhoods“ erfolgreich zurückgemeldet haben – Platz 6 in den deutschen Album-Charts – treibt Tom DeLonge längst die nächste Veröffentlichung seines ‚Nebenprojekts‘ Angels & Airwaves voran. „Love“ entwickelt sich zu einem absoluten Multimedia-Spektakel. So erscheint ein zweiteiliges Doppelalbum – Teil eins war bereits zum Valentinstag 2010 kurzfristig gratis erhältlich – ebenso wie der dazugehörige Science Fiction-Streifen, der gute Kritiken einfahren konnte. Aber auch ohne bewegte Bilder funktioniert die Musik hervorragend, auch wenn Fans des Debüts „We Don’t Need To Whisper“ in einigen Momenten durchaus verwundert sein dürften.

Weiterlesen

Cage The Elephant – Aberdeen

Zwar galten Cage The Elephant nach ihrem selbstbetitelten Debütalbum 2008 als Geheimtipp in der Indie-Rock-Welt, doch mit dem aktuellen Erfolg ihres Zweitlings „Thank You, Happy Birthday“ – von Null auf Zwei in den US-Albumcharts – konnte man wohl nicht rechnen. Wenn man noch dazu bedenkt, dass drei der fünf Mitglieder bis zum Teenageralter aufgrund der religiösen Ansichten ihrer Eltern der Zugang zu Rockmusik komplett verwährt war, ist es schon mehr als bizarr, was mit den Herren aus Bowling Green, Kentucky binnen kürzester Zeit passiert. Hierzulande sind Cage The Elephant weiterhin nicht mehr als ein Geheimtipp, weswegen um den Release der mittlerweile dritten Auskopplung „Aberdeen“ auch kein großes Aufsehen gemacht wird.

Weiterlesen

Bush – The Sea Of Memories

Skunk Anansie, Stone Temple Pilots und jetzt Bush – die 90er Jahre melden sich wieder zurück. Letztere Post-Grunge-Rocker um Gwen Stefanis Gatten Gavin Rossdale sind für Hits wie „Machinehead“, „Swallowed“ und „Letting The Cables Sleep“ verantwortlich, lösten sich 2002 auf und tauchten größtenteils unter. Einzig Rossdale war mit Institute und seiner Solokarriere einigermaßen im Rampenlicht geblieben. Gemeinsam mit Drummer Robin Goodridge, Stand-in Chris Traynor und Neu-Bassist Corey Britz melden sich die US-Amerikaner nun in Form von „The Sea Of Memories“ zurück, lassen jedoch den Grunge wohl endgültig Grunge sein.

Weiterlesen

Arctic Monkeys – Suck It And See

Mit ihrem dritten Album „Humburg“ haben sich die Arctic Monkeys nach zwei Garage Rock-Klassikern keine Freunde gemacht, auch wenn die psychedelischen, beinahe Stoner-artigen Sounds nicht einmal so schlecht gepasst haben. Auf „Suck It And See“ haben sie diesen zwar nicht komplett abgeschworen, aber dafür das Songwriting entsprechend verfeinert. Mit anderen Worten: die Hits sind wieder da. Ein eben solcher ist auch der Titeltrack „Suck It And See“, die bereits dritte Single innerhalb von sechs Monaten. Passend zur Jahreszeit schlagen die vier Briten dieses Mal deutlich ruhigere und nachdenklichere Klänge an.

Weiterlesen

Young The Giant – Cough Syrup

Einst als reines Metal-Label unterwegs, signt Roadrunner Records seit zwei bis drei Jahren auch verstärkt Rock-Bands und beweist dabei einen Riecher für gute Qualität. Bestes Beispiel dafür sind Young The Giant aus Irvine, Kalifornien. Das US-Trio ist klar im Indie Rock der besonders hymnischen Sorte (man ziehe die frühen Killers mit reduziertem Synthie-Einsatz als ungefähre Referenz heran) beheimatet und hat sich auf dem im April veröffentlichten, schlicht „Young The Giant“ betitelten Debütalbum gleichermaßen sympathisch und hitverdächtig gezeigt. Die zweite Auskopplung „Cough Syrup“ zählt ohne Frage zu den Highlights des Erstlings.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?