Schlagwort: Alternative Rock

Red Hot Chili Peppers – The Adventures Of Rain Dance Maggie

Zurück auf Los: Nach ihrem 2006 erschienen Doppel-Album „Stadium Arcadium“ und der anschließenden Welt-Tournee brauchten die Red Hot Chili Peppers eine überaus lange Auszeit. Einer ist aus dieser nicht zurück gekommen – Gitarrist John Frusciante stieg 2009 aus und wurde durch seinen Mitstreiter (Ataxia, div. Frusciante-Soloalben) Josh Klinghoffer ersetzt, der auch direkt in die Arbeiten am mittlerweile zehnten Studioalbum „I’m With You“ involviert war. Bevor dieses am 26. August auf den Markt kommt, schicken die Chilischoten mit „The Adventures Of Rain Dance Maggie“ einen brandneuen Song ins Sommer-Rock-Rennen.

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Beatsteaks – Automatic

Der Sommer 2011 ist da und mit ihm auch eine Armada an potentiellen Sommerhits aus allen musikalischen Lagern. Wenig überraschend bewerben sich die Beatsteaks um ihren Platz in der Sonne – mit „I Don’t Care As Long As You Sing“ und „Cut Off The Top“ hatten sie für die Rockwelt bereits entspannte Vibes am Start gehabt. Beim Release vom „Boombox“ – das schwer verdiente erste Nummer-Eins-Album der Beatschnitzel – war klar, dass „Automatic“ wohl für diesen speziellen Spot ins Rennen geschickt werden würde. Tatsächlich steht der Reggae-behaftete Clash-Rocker nun in den Startlöchern – spektakuläres Value for Money-Paket inklusive.

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Incubus – If Not Now, When?

Auch wenn es auf dem 2009 erschienenen Best-of-Platte „Monuments And Melodies“ zwei neue Songs gab, ist das letzte Incubus-Studioalbum „Light Grenades“ doch schon wieder fünf Jahre her – Zeit genug für ein Soloalbum von Sänger Brandon Boyd und ein Harvard-Studium von Gitarrist Mike Einziger. Nun melden sich die Alternative Rock-Veteranen mit „If Not Now, When?“ zurück und sorgen damit für eine faustdicke Überraschung – deutlich ruhiger, ja beinahe schon radiotauglicher gehen die fünf US-Amerikaner zu Werk. Was dazu wohl die alten Fans sagen werden?

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Hard-Fi – Good For Nothing

Funkstille vorbei: Hard-Fi melden sich mit ihrem dritten Album zurück. Hits wie „Hard To Beat“, „Cash Machine“ und „Suburban Knights“ sind schon ein paar Jährchen her, die letzte Single wurde 2008 veröffentlicht. Demnächst soll „Killer Sounds“ erscheinen, einen Releasetermin gibt es noch nicht. Vorab wird „Good For Nothing“ ausgekoppelt, der weniger die tanzbar-beseelte Club-Rock-Seite der Briten betont, sondern sich deutlich Indie-lastiger gibt. Terrorvision lassen grüßen, die jüngeren Primal Scream ebenso.

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Simple Plan – Get Your Heart On!

Stolze zwölf Jahre umfasst die Bandgeschichte der kanadischen Rocker Simple Plan bereits. Dass in dieser Zeitspanne gerade einmal drei offizielle Studioalben veröffentlicht wurden, sorgt allerdings für einige Verwunderung. An mangelndem Erfolg kann das sicher nicht gelegen haben: Mit ihrem selbstbetitelten Album beispielsweise erreichte die Band 2008 Platz 10 der deutschen Charts und lieferte mit Singles wie „Your Love Is A Lie“, „Untitled (How Could This Happen To Me?)“ oder „When I’m Gone“ astreine Radiohits ab. Doch auch abseits des Airplay beweist die Band, dass in ihrer Musik noch weitaus mehr steckt, wie der brandneue Longplayer „Get Your Heart On!“ eindrucksvoll unterstreicht.

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Kellermensch – Kellermensch

Der Bandname kommt von Dostojewski, die Musik von einer minutiösen Studie von so unterschiedlichen Bands wie Arcade Fire, Nine Inch Nails und Joy Division – Kellermensch aus Dänemark landen mit ordentlich Verspätung nun auch hierzulande. Zwei Singles hat das Sextett aus Esbjerg bereits unter das Volk gebracht – einmal strikt limitiert, einmal nur digital. Nun fällt der Vorhang, das Debütalbum „Kellermensch“ steht auch hierzulande – mit leicht veränderte Tracklist im Vergleich zum Dänemark-Release im vergangenen Jahr – in den Läden und lässt Katatonia auf die Deftones zumarschieren mit Kaizers Orchestra im Arm.

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Wolves Like Us – Late Love

Die norwegische Welle an fantastischen neuen Talenten hat Deutschland nun voll und ganz erfasst. Nach so großartigen Bands wie Kvelertak, Haust und Okkultokrati, tauchen nun Wolves Like Us auf. Auch wenn es sich bei „Late Love“ um ihr Debütalbum handelt, sind die vier Bandmitglieder keine Unbekannten – Ex-Musiker von Amulet, JR Ewing, Infidels Forever und Silver sind hier am Start. Dazu ist das Drumherum höchst professionell: Produziert von Ruben Willem (Haust, Okkultokrati), gemischt von Dave Collins (Soundgarden, Jane’s Addiction). Noch Fragen?

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Joy Division / New Order – Total

Die Geschichte der Post-Punk-Pioniere Joy Division – mehrfach verfilmt, zigmal niedergeschrieben – ist ebenso bestens bekannt wie die der Nachfolgeband New Order. Ob es letztere überhaupt nicht gibt, weiß man nicht so genau. Seit dem Ausstieg von Peter Hook, den widersprüchlichen Statements der beiden Seiten (Hook und der Rest von New Order) über die Presse und Bernard Sumners Projekt Bad Lieutenant fehlt der klare Durchblick. Dafür gibt es nun eine kleine Werkschau, der die Highlights beider Bands herauspickt. „Total“ setzt bei den Anfängen von Joy Division in den spätzen 70ern an und liefert einen repräsentativen Überblick über das Schaffen der Nachfolger.

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Kellermensch – Army Ants

Der Bandname kommt von Dostojewski, die Musik von einer minutiösen Studie von so unterschiedlichen Bands wie Arcade Fire, Nine Inch Nails und Joy Division – Kellermensch aus Dänemark landen mit ordentlich Verspätung nun auch hierzulande. Mit der limitierten Single „Moribund Town“ debütierte das Sextett aus Esbjerg Ende April vor einem noch relativ kleinen Publikum. Am 24. Juni kommt schließlich ihr Debütalbum „Kellermensch“ in die Läden, das mit „Army Ants“ eine weitere digitale Vorabsingle mit auf den Weg geschickt bekommt.

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Coldplay – Every Teardrop Is A Waterfall

Ohne Frage hat kaum eine Band das vergangene Jahrzehnt musikalisch so sehr geprägt wie Coldplay. Der Wandel von der Studentenband auf „Parachutes“ zu den Eno’schen Klangmagiern auf „Viva La Vida Or Death And All His Friends“ wurde spektakulär wie auch hitverdächtig vollzogen, die Rolle der Global Players haben Chris Martin und Mannschaft längst übernommen. Ein noch unbetiteltes fünftes Studioalbum, für das erneut mit Brian Eno zusammengearbeitet wurde, soll nach mehrfacher Verzögerung im Herbst auf den Markt kommen. Erster Teaser für die möglicherweise neue Ausrichtung der Briten ist die E-Single „Every Teardrop Is A Waterfall“.

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