Schlagwort: Blues Rock

Greta Van Fleet – From The Fires

Ist Rock schon wieder in Nöten? Greta Van Fleet, so heißt es, seien auserkoren, den Dinosaurier zu retten. Über etwaige Notsituationen darf man geteilter Ansicht sein, wohl aber kaum über die Qualitäten der jungen Band. Vier Burschen aus dem beschaulichen Frankenmuth im Bundesstaat Michigan, 18 bis 21 Jahre alt, gelten seit dem Release ihrer Debüt-EP im April als ’next big thing‘ und werden kommendes Jahr unter anderem bei Rock am Ring und Rock im Park auftreten. Das neue Kleinformat „From The Fires“ untermauert den Hype durch musikalische Substanz.

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The Dues – Time Machine

Eigentlich, möchte man meinen, sei im Bereich 70s-Hard-Rock bereits alles gesagt. Streng genommen ist das auch so, und doch tauchen immer wieder junge, talentierte Bands auf, die mit Herzblut, Spielfreude und durchaus frischen Riffs überraschen. The Dues aus der Schweiz reihen sich in diese durchaus bluesig angehauchte Riege ein. Erst im vergangenen Jahr veröffentlichte das Trio sein Debütalbum „Thief Of Time“. Auch der Nachfolger „Time Machine“ bleibt gewissermaßen zeitlos.

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The Loranes – 2nd

Schönes Ding, dieses „Trust“, und quasi aus dem Nichts: The Loranes debütierten vor zwei Jahren mit einem herrlich rockigen Nackenschlag zwischen Blues, Garage und einem Hauch Psychedelia. Stillstand ist dem Trio jedoch fremd. Ein hartes Jahr voller Rückschläge und Veränderungen haben sie hinter sich, man driftete auseinander in verschiedenste Himmelsrichtungen und konsolidierte sich schließlich in den südlichen Alpen für ein neues Machwerk. Das nennt sich schlicht und ergreifend „2nd“, und präsentiert sich noch eine Spur ruppiger.

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Living Colour – Shade

Obwohl ihr letztes Album „The Chair In The Doorway“ bereits stolze acht Jahre auf dem Buckel hat, war es alles andere als still um Living Colour. „Cult Of Personality“ wurde zum Einmarsch-Track für Wrestler- und UFC-Fighter CM Punk, Wrestlemania-Live-Auftritt inklusive. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete man bereits an einer neuen Platte, die nun, mit amtlicher Verspätung, endlich in den Läden steht. Auf „Shade“ arbeiten Living Colour erstmals seit „Stain“ 1993 wieder mit Produzent Andre Betts zusammen und werfen einen ungeschönten, kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Status Quo in den USA.

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Dead Heavens – Whatever Witch You Are

Die äußerst umtriebige Hardcore-, Rock- und Alternative-Ikone Walter Schreifels hat – wieder einmal – ein neues Projekt am Start. Dead Heavens nahmen ihren Ursprung als Schreifels‘ Backing-Band auf Solo-Tour, äußerst namhaft mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von Cults, Walking Concert und White Zombie besetzt. Nach mehreren Kleinformaten setzt es nun das Debütalbum „Whatever Witch You Are“ – eine komplexe Auseinandersetzung mit Blues, Stoner, Rock’n’Roll und Psychedelic.

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Jim Jones & The Righteous Mind – Super Natural

Keine Zeit zum Verschnaufen: Nach The Jim Jones Review, Black Moses und Thee Hypnotics hat der britische Sänger und Gitarrist Jim Jones schon wieder das nächste Projekt am Start. Jim Jones & The Righteous Mind widmen sich schweißtreibendem Garage Rock im hitzigen Spannungsfeld zu schweren, mächtigen Blues-Tönen. Das Debütalbum „Super Natural“ wird als erdiges, spirituelles und doch blutiges Werk angekündigt – Treffer und versenkt.

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Deep Purple – inFinite

20 Alben in 50 Jahren – Deep Purple können auf eine stattliche, aber auch wechselvolle Karriere zurückblicken. Neben Black Sabbath und Led Zeppelin Ende der 60er zu den Gründervätern des Hard Rock gehörend, löste sich die Band 1976 nach mehreren Lineup-Wechseln auf. Seit 1984 rocken Deep Purple aber, in weiterhin wechselnden Besetzungen, wieder durch die Lande. Während Gitarrengott Richie Blackmore nach wie vor seinem Mittelalter-Projekt Blackmore’s Night frönt, gehören mit Ian Gillan, Roger Glover und Ian Paice derzeit immerhin drei Langzeitmitglieder zur aktuellen DP-Besetzung. Zwar ist das Karriereende bereits in Sicht, doch bevor es ab Mai auf große Abschiedstournee geht, bringt die Band mit „inFinite“ noch mal eben das beste Album seit „Perfect Strangers“ in die Läden.

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Sons Of Morpheus – Nemesis

Gevatter Rock gibt sich ein mächtiges Stelldichein und Sons Of Morpheus sind seine willfährigen Sklaven. Das Power-Trio verbindet Psych, Stoner, Blues und Hard Rock mit der nötigen Portion Freigeistigkeit und Spielfreude. Zweieinhalb Jahre nach ihrem eponymen Debüt melden sich die Schweizer endlich wieder auf Platte zurück und zeigen sich energischer denn je. Zugleich tritt „Nemesis“ den Beweis an, dass man an reihenweise vertraute Bands und Sounds erinnern kann, deswegen aber noch lange kein müder Abklatsch sein muss.

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The Devil And The Almighty Blues – II

Ihr erstes, selbstbetiteltes Album war vor knapp zwei Jahren eine kleine Sensation. The Devil And The Almighty Blues sind freilich nicht die erste – und keineswegs letzte – norwegische Band, die sich der zeitlosen, beseelten Mischung aus Blues und Stoner Rock verschrieben hat. Und doch ist kaum ein zweiter skandinavischer Act so heavy, finster und doch eingängig zugleich. Einige umjubelte Festival-Auftritte und intensive Songwriting-Sessions später, steht nun „II“ in den Startlöchern.

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The Picturebooks – Home Is A Heartache

Von Gütersloh in die Welt hinaus. Fynn Claus Grabke und Philipp Mirtschink lernten sich in einem Skatepark kennen, schreiben und machen seither gemeinsam Musik und nehmen ihre Songs mittlerweile in jener Garage auf, in der sie auch Motorräder und Chapper beackern. Dem Sound des Duos haftet spätestens seit „Imaginary Horse“ eine gewisse Portion Dreck und Motoröl an. Auf „Home Is A Heartache“ setzt sich die Reise durch US-Blues-Rock-Landschaften fort.

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