Schlagwort: Blues Rock

Tedeschi Trucks Band

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon: II. Ascension

Der Mond geht auf: Nach einem starken Auftakt treiben Tedeschi Trucks Band ihr ambitioniertes, vierteiliges Konzeptalbum voran. „I Am The Moon“ denkt ein faszinierendes episches Gedicht aus dem 12. Jahrhundert, das unter anderem bereits Eric Clapton inspirierte, in die Moderne und zieht den Mondzyklus als Leitmotiv für den vertrauten, leidenschaftlichen Mix aus Blues-, Americana- und Jam-Rock heran. „II. Ascension“ lässt besagten Himmelskörper nun aufgehen, wie auch die Musik des Kollektivs so richtig zu strahlen weiß.

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Tedeschi Trucks Band

Tedeschi Trucks Band – I Am The Moon: I. Crescent

Das zwölfköpfige Kollektiv Tedeschi Trucks Band um das Ehepaar Susan Tedeschi und Derek Trucks ist seit über einem Jahrzehnt ein Fixstern im amerikanischen Blues-, Americana- und Jam-Rock-Universum. Zwei Monate nachdem die Pandemie die Gruppe auf Eis legte, kam Sänger Mike Mattison mit dem Gedicht „Layla & Majnun“ des persischen Dichters Nizami Ganjavi aus dem 12. Jahrhundert an, das einst Eric Clapton Inspiration schenkte. Aus dem 100seitigen Werk entstand eine neue, moderne Interpretation auf gleich vier Alben, die über einen Zeitraum von drei Monaten erscheinen. „I Am The Moon: I. Crescent“ bildet den halbmondförmigen Anfang.

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Dirty Sound Magnet

Dirty Sound Magnet – DSM-III

Über 100 Shows hatten Dirty Sound Magnet geplant, dann kam ihnen – wie allen anderen auch – die Pandemie dazwischen. Während nach und nach sämtliche Tourneen gecancelt wurden, gingen die Schweizer ins Studio, um sich durch die Musik von einem mehr als angsteinflößenden Alltag abzulenken. Das Trio nahm gleich drei neue Alben auf. „Live Alert“, eine knackige Doppel-Live-Session, sorgte im November 2020 für verdiente Aufmerksamkeit. Nun gibt es komplett neues Material in Form des dritten regulären Studioalbums „DSM-III“.

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Goodbye June

Goodbye June – See Where The Night Goes

Verstärker raufdrehen und durchstarten: Nach zwei miesen Jahren wollen Goodbye June endlich wieder feiern, und wer kann es ihnen verübeln? Neben der Pandemie sorgte der verheerende Nashville-Tornado im Jahr 2020 für den Drang, sich endlich aus dem Tief zu befreien. War „Community Inn“ bereits ein mächtiges Rock-Statement, so drückt das US-Trio nun so richtig auf die Tube. „See Where The Night Goes“ stürzt sich kopfüber in eine wilde Nacht und lässt sich treiben. Bluesiger Hard Rock mit Southern-Einflüssen bleibt das kraftvolle Steckenpferd der drei Cousins.

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Khruangbin & Leon Bridges

Khruangbin & Leon Bridges – Texas Moon

Die erste Zusammenkunft von Khruangbin und Leon Bridges war ein voller Erfolg: „Texas Sun“ festigte eine auf Tour entstandene Freundschaft in vier entspannten und zugleich mitreißenden Kapiteln, die den Sound beider Parteien maßgeblich beeinflusste. Es gibt allerdings noch mehr Material, teils zu Beginn der Sessions, teils mit Verspätung fertiggestellt. Bridges nennt das Ergebnis introspektiver, für Khruangbin-Bassistin Laura Lee fühlt es sich nächtlicher an. Entsprechend heißt diese zweite gemeinsame EP „Texas Moon“.

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Small Jackets

Small Jackets – Just Like This!

Die endlose Saga der plattenlosen Small Jackets scheint nun endlich überwunden. Tatsächlich liegt das letzte Album bereits stolze acht Jahre zurück. Mittlerweile konnten sich die italienischen Rocker nach gefühlt konstanter Unbeständigkeit endlich ein solides Line-up sichern, das seit kurz nach dem Release von „IV“ gemeinsam unterwegs ist. Nicht nur das, musikalisch beschreitet man andere Wege. Ging es auf dem letzten Werk noch vornehmlich darum, so heavy wie möglich zu klingen, bemüht „Just Like This!“ Blues, Roots, Desert und generell mehr Lässigkeit. Das Konzept geht auf.

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White Trash Blues Band

White Trash Blues Band – We Got Time To Waste

Hauptsache Musik, ohne große Pläne oder Visionen: Die Mitglieder der White Trash Blues Band wollten einfach nur gemeinsam Bier trinken, Spaß haben und ein paar Songs schreiben. Und Konzerte spielen, doch das klappte auf gesperrten Bühnen nicht so richtig. Also konzentrierten sich die Norweger auf ihr erstes Album, das beim ansonsten eher für Stoner- und Doom-Klänge bekannten Label Blues For The Red Sun erscheint. Damit hat „We Got Time To Waste“ allerdings herzlich wenigen zu tun und transportiert stattdessen Blues-Rock-Ideen in eine versiffte Garage.

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Circle Of Mud

Circle Of Mud – Circle Of Mud

Nichts weniger als Blues für eine neue Generation wollen Circle Of Mud spielen, so zumindest heißt es vorab. Das Quartett aus Frankreich bemüht sich um eine frische Interpretation unter modernen Gesichtspunkten, die allerdings doch nahe an den Originalen bleibt – ein schwieriger Spagat zwischen Traditionalismus und Roots auf der einen sowie zeitgemäßer Rock-Generalüberholung auf der anderen Seite. Und so rockt das erste Album, schlicht und ergreifend „Circle Of Mud“ betitelt, mit voller Kraft dem vermeintlichen Abgrund entgegen, der letztlich bestimmt keiner ist.

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Catalyst

Cataylst – A Normal Day

Die Zeiten, als eine Duo-Besetzung alleine bereits für Rock-Schlagzeilen reichte, sind längst vorbei. Von The White Stripes über Royal Blood bis zu The Picturebooks gibt es mittlerweile prominente Beispiele wie Sand am Meer. Für Catalyst ist das kein Thema, denn die Schweizer überzeugen durch ihre Musik doppelt und drei- bzw. zweifach. Dominic Curseri und Ramon Wehrle aus St. Gallen mögen es bevorzugt laut und deftig, irgendwo zwischen Alternative, Blues und der Garage angesiedelt. Und doch hat der Einstand „A Normal Day“ noch so viel mehr zu bieten.

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The Picturebooks

The Picturebooks – The Major Minor Collective

Unverhofft rockt oft: Für ihr letztes Album „The Hands Of Time“ nahmen The Picturebooks einen fantastischen Track mit Chrissie Hynde auf. Fynn Grabke und Philipp Mirtschink ließen sich davon inspirieren, reisten zunächst nach Schweden für etwas prominente Unterstützung und setzten sich schließlich mit allerlei Szenegrößen in Verbindung. Das Ergebnis ist „The Major Minor Collective“, eine Platte mit allerlei prominenten Gästen sowie mit Bassläufen von Dave Dinsmore (Brant Bjork) und Ryan Sinn (The Distillers). In zwölf Akten setzt es das größte Rockfest in der bis dato bereits mehr als ansehnlichen Karriere des Power-Duos.

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