Schlagwort: Blues Rock

Jawbone

Jawbone – Jawbone

Sie spielten bereits mit Eric Clapton, Robert Plant, Cliff Richard, Van Morrison und Tom Jones, nun machen sie gemeinsame Sache: Die Mitglieder des Londoner Quartetts Jawbone verbindet die gemeinsame Vorliebe für Blues- und Roots-Klänge. Entsprechend beschwingt, klassisch und stellenweise durchaus nachdenklich gestaltet sich das Debütalbum der Briten mit australischer Rhythmusabteilung. Schlicht „Jawbone“ benannt, erinnert es an die Größen traditioneller Rocksounds und zeigt sich dennoch angenehm eigenständig.

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John Fairhurst

John Fairhurst – The Divided Kingdom

Wenn es um John Fairhurst geht, überschlägt sich die Fachpresse. Vom Jimi Hendrix Wigans ist die Rede, ebenso von einem der drei besten Resonatorgitarristen der Welt. Und doch ist der mittlerweile in London residierende Bluesmusiker trotz mehrerer starker Releases noch ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Vielleicht ändert sich das nun mit „The Divided Kingdom“, auf dem Fairhurst Rock’n’Roll als Protestmusik zelebriert.

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The Devil And The Almighty Blues

The Devil And The Almighty Blues – Tre

Wie heavy kann Delta Blues eigentlich klingen? The Devil And The Almighty Blues versuchen das seit 2010 herauszufinden. Hinter dem norwegischen Quintett versteckt sich eine hörbare Liebe für die Schwere des Blues, gepaart mit nicht minder bleiernen Riffs. Stoner- und Hard Rock dürften regelmäßig als Referenzen herhalten, und das wird sich auch auf dem dritten Album nicht ändern. „Tre“ heißt sowohl „Drei“ als auch „Baum“ im Norwegischen, was zum erdigen Sound wie Flechte auf Wurzel passt.

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Black Lung (c) Noisolution

Black Lung – Ancients

In nur zwei Alben an die Spitze: Die Art und Weise, wie sich Black Lung in kürzester Zeit vom Nebenprojekt zu den Meistern eines Genres, das sich eigentlich kaum eingrenzen lässt, spielten, ringt Respekt ab. Darauf will natürlich aufgebaut werden, und so ließ man sich erstmals ein wenig Zeit fürs Songwriting, dazu hält ein echter Bass Einzug ins Geschehen – eingespielt von J.Robbins, dem einen oder anderen von Jawbox bekannt. „Ancients“ behält die Düsternis der letzten Platten bei, wirkt zugleich aber musikalisch offener.

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The Picturebooks

The Picturebooks – The Hands Of Time

Seit Jahren rocken The Picturebooks durch verrauchte Clubs in ganz Europa und nehmen immer größere Bühnen ein. Kunststück, schließlich scheint das Power-Duo rein musikalisch zu Größerem berufen zu sein. Durchgehend starke Platten seit Bandgründung und ein leidenschaftlicher Sound zwischen Blues und Garagen-Rock sorgen für Hochstimmung. Mittlerweile bei Century Media gelandet, erscheint nun ihr gänzlich unmetallisches fünftes Album „The Hands Of Time“.

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Andy Frasco & The U.N.

Andy Frasco & The U.N. – Change Of Pace

Für Andy Frasco war eine Zeit der Veränderungen gekommen. Das hedonistische, ausschweifende Partyleben hatte der Musiker aus Los Angeles satt und wollte nach mehreren Alben mit seiner Band The U.N. nur noch auf Platte abfeiern. Um diese neue Lebensweise seinen kreativen Ansätzen anzupassen, schloss er sich mit Produzent Dave Schools (Widespread Panic) in einem zum Studio umgebauten Hühnerstall ein, um „Change Of Pace“ aufzunehmen. Der wilde und doch beseelte Mix aus Blues Rock und Rock’n’Roll ist ihm zumindest nicht abhandengekommen.

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William The Conqueror

William The Conqueror – Bleeding On The Soundtrack

Die eigene musikalische Laufbahn auf Albumlänge gleich mit einer Trilogie zu beginnen, zeugt von einer semi-gesunden Mischung aus Mut und Wahnsinn. William The Conqueror aus Cornwall ließen sich von Hermann Hesses Essay-Trilogie über Unschuld, Desillusionierung und Glauben inspirieren, und gehen nach „Proud Disturber Of The Peace“ nun den zweiten Teil an. Weiterhin im überaus ansprechenden Spannungsfeld zwischen Indie Rock, Blues und Americana unterwegs, weiß „Bleeding On The Soundtrack“ zu bewegen.

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Electric Acid – TrouperspHEARe

Wenn vergleichsweise junge Bands wie alte Profis klingen, dann ringt das Respekt ab. Noch schöner natürlich, wenn eine solche Band aus Deutschland kommt. Electric Acid fanden sich im Winter 2016 in Leipzig und erklärten schnell die 70s zum idealen Rock-Jahrzehnt. Rund um den Release ihres ersten Albums „TrouperspHEARe“ ist von ‚New Classic Rock‘ die Rede, einer gekonnten Vermischung aus Hard Rock, psychedelischen Sounds und vielen weiteren Zutaten.

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Orango – Evergreens

Orango spielen sich abermals in einen Rausch. Das norwegische Trio veröffenlicht neues Material in kurzer Abfolge und weiß immer wieder zu überraschen. „Evergreens“ markiert überhaupt den Aufbruch in eine neue Ära. Südstaaten-Klänge bleiben wichtiger Eckpfeiler des Sounds, werden nun aber auf deutlich trockenere Hard-Rock- und Blues-Arrangements heruntergebrochen. Außerdem halten deutlich proggigere Elemente Einzug.

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The Blue Stones – Black Holes

Schon wieder so ein Power-Duo, das gemeinsam mehr Lärm macht als ausgewachsene Bands. Natürlich drängen sich gewisse Namen und Vergleiche auf, wenn man sich mit The Blue Stones konfrontiert sieht. Die beiden Kanadier spielen ihren Rock gerne bluesig und schwer, wirken tief in der Garage verankert. Zugleich spielen sie aber auch mit HipHop-Drumming und wagen krautig-psychedelische Exkurse – also doch nicht alles wie gehabt? „Black Holes“ macht für einen Aufgalopp schon mal recht viel richtig.

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