Schlagwort: Blues Rock

Alabama Slim

Alabama Slim – The Parlor

Alabama Slim singt seit seiner Kindheit den Blues. Der Gigant aus New Orleans spielte bereits in den 50ern und 60ern mit seinem Cousin Little Freddie King in diversen Bands. Zwischendurch verlor man sich aus den Augen, musiziert aber mittlerweile fast jeden Tag gemeinsam, und das hört man auch. 2007 und 2010 nahmen die beiden zwei Alben auf und tourten für die Music Maker Relief Foundation rund um den Globus. Nun ist der mittlerweile 81jährige Alabama Slim zurück und präsentiert das gemeinsam mit Cousin King und Drummer Ardie Dean aufgenommene „The Parlor“.

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The Kills

The Kills – Little Bastards

In bald 20 Jahren Bandgeschichte sammelte sich bei The Kills einiges an Material an, auch jenseits der fünf Studioalben. Gerade in den Anfangsjahren wurden unzählige B-Seiten aufgenommen – kleine Rohdiamanten und verborgene Schätze, die dem Perfektionisten Jamie Hince aufgrund ihrer oftmals recht rohen Ausarbeitung die Sorgenfalten auf die Stirn trieben. Der Rückblick zeigte Hince und Mitstreiterin Alison Mosshart allerdings die eigentliche Schönheit dieser versteckten Perlen. „Little Bastards“ packt nun gleich 20 davon auf eine kurzweilige Compilation.

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The New Madness

The New Madness – After Hours

Vor drei Jahren tauchten The Dead-On aus dem Nichts mit einer kurzweiligen Single auf. Die Band hüllte sich in so manches Mysterium, über die beteiligten Musiker wusste man herzlich wenig. Aufgrund namentlicher Ähnlichkeiten folgte später die Umbenennung in The New Madness und, nach einigen weiteren Kleinformaten, nun das Debütalbum. Hinter dem Namen, so viel ist nun klar, steckt eine international besetzte Truppe um den dänischen Frontmann Bjarke Sørensen. Er ist das Gesicht des bluesigen Garagen-Rock auf „After Hours“.

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When Rivers Meet

When Rivers Meet – We Fly Free

In der Blues- und Roots-Rock-Szene sorgen When Rivers Meet seit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP im April 2019 für Furore. Das britische Ehepaar Grace und Aaron Bond bringen authentische Retro-Leidenschaft, bluesiges Gefühl und dicke Riffs auf magische Weise zueinander. Nach einem weiteren Kleinformat und von wöchentlichen Facebook-Livestream-Konzerten als Antwort auf den Lockdown begleitet, landet nun das nicht minder spannende Album „We Fly Free“.

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Andy Frasco & The U.N.

Andy Frasco & The U.N. – Keep On Keepin‘ On

Vor ziemlich genau 14 Monaten kündigte Andy Frasco einen „Change Of Pace“ an und wollte das hedonistische Partyleben auf Tour endlich hinter sich lassen. Nun öffnet sich der Musiker weiter, berichtet von seinen mittlerweile überwundenen Alkohol- und Drogenproblemen, von Depressionen und suizidalen Gedanken. „Keep On Keepin‘ On“, abermals gemeinsam mit seiner Band The U.N. aufgenommen, befasst sich mit dem Weitermachen und Durchhalten, widmet sich dem Thema Mental Health und inspirierte den Protagonisten letztlich sogar dazu, sich therapeutische Betreuung zu sorgen. Alleine deswegen sind diese knapp 34 Minuten unheimlich wichtig.

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Khruangbin & Leon Bridges

Khruangbin & Leon Bridges – Texas Sun

Im Jahr 2018 lernten sich das texanische Psychedelic-Funk-Trio Khruangbin und Soul-Sänger Leon Bridges im Rahmen einer gemeinsamen Nordamerika-Tour kennen und lieben. Als die Texaner einen Song schrieben, der mit Bridges‘ Stimme harmonieren könnte, schickten sie diesen ihrem Tour-Partner. Einen Tag später kam eine Version mit Gesang zurück. Die Chemie stimmte, schnell landete man im Studio und nahm die 4-Track-Single „Texas Sun“ auf, die frisch und neu, dennoch unverkennbar nach den beteiligten Musikern klingt.

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Coogans Bluff

Coogans Bluff – Metronopolis

Was auch immer Coogans Bluff anstellen, ihre Musik hat Hand, Fuß und unzählige weitere Körperteile, von denen man gar nicht wusste, dass man sie unbedingt benötigt. Die stete Suche nach neuen musikalischen Möglichkeiten im betont weit gesteckten Rock-Universum treibt kuriose Blüten, kokettiert schon mal mit Konzeptkunst und lotet die Fusion-Möglichkeiten vollends aus. „Metronopolis“ ist sozusagen der Zwischenstopp nach „Flying To The Stars“. Wo sich diese faszinierende Welt befindet? Das bleibt auch nach mehreren Durchläufen unklar.

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Marcus King

Marcus King – El Dorado

Mit gerade einmal 23 Lenzen zählt Marcus King zu den großen Southern- und Blues-Hoffnungen der Gegenwart. Seine Marcus King Band veröffentlichte bereits drei umjubelte Studioalben, nun wagt sich der Sänger und Songwriter alleine an vorderste Front. Gemeinsam mit Dan Auerbach (The Black Keys) nahm er in Nashville zwölf neue Songs auf, von allerlei Studiomusiker-Prominenz begleitet. „El Dorado“ gräbt sich tiefer in Soul, RnB, Gospel und Country ein, ohne die Klänge seiner Hauptband zu vernachlässigen.

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Vug

Vug – Onyx

Nach ellenlanger Anlaufzeit erschien im Frühjahr 2018 schließlich das selbstbetitelte Debütalbum von Vug, geraume Zeit zuvor aufgenommen. Der ewige Geheimtipp bestätigte seine eindrucksvolle Form zwischen bluesigem Hard Rock und druckvoll-metallischen Klängen. Drummer Nick DiSalvo ging in der Zwischenzeit von Bord, um sich seiner Hauptband Elder zu widmen, man ist sich aber nach wie vor freundschaftlich verbunden. Leonard Vaessen von den aufgelösten White Dukes übernahm den Posten hinter der Schießbude und brauchte auch gleich ein eigenes Studio mit. Schon war der Nachfolger „Onyx“ fertig.

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Woodland

Woodland – Bad Days In Disguise

Seit Jahren machen Woodland Norwegens Club-Bühnen unsicher und wagen sich immer wieder in südlichere Gefilde vor. Das Quintett aus Trondheim steht auf zeitlosen Rock – hart, fuzzig, durchaus bluesig und immer mit Blick auf die Garage. „Go Nowhere“ sorgte vor zweieinhalb Jahren für beste Unterhaltung, schon steht der Nachfolger in den Startlöchern. Auf dem dritten Studioalbum „Bad Days In Disguise“ setzt es mittlerweile gewohnte Kost mit unheimlicher Power und viel Nachdruck.

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