Schlagwort: Blues Rock

Palace Of The King – Get Right With Your Maker

Palace Of The King ist eine jener Bands, die seit geraumer Zeit auf dem Sprung zu sein scheint. Das Quartett aus Australien versteht sich auf bluesigen Hard Rock für Fans von Deep Purple, Clutch und Thin Lizzy – retro-lastig, mit einem Auge gen härtere Gefilde schielend und doch stets in sich ruhend. „Get Right With Your Maker“ ist bereits ihr drittes Studioalbum und kündigt zugleich die nächste Europa-Tour mit den Landsleuten Airbourne an, die Mitte April für zwei Termine nach Deutschland führen wird.

Weiterlesen

Lonely Kamel – Death’s-Head Hawkmoth

In schöner Regelmäßigkeit packen Lonely Kamel eine gesunde Portion Rock aus. Natürlich fiele es leicht, den Sound der Norweger in die Retro-Ecke zu verfrachten, doch der bluesige Mix aus Stoner-Riffs und psychedelisch-proggigen Exkursen ist viel mehr als das. Dreieinhalb Jahre nach „Shit City“ debütiert das Quintett nun für seine neue Heimat Stickman Records mit dem deutlich ausladender gestalteten „Death’s-Head Hawkmoth“.

Weiterlesen

Nerd School – Blue Sky For White Lies

Knapp sechs Jahre nach ihrem Debütalbum „Ready Set Go“ meldet sich das Power-Duo Nerd School wieder zurück aus dem Studio. Tom und Lars machen aus instrumentalem Minimalismus reihenweise starke Tracks zwischen Blues, Alternative, Punk und einem Hauch von Metal – vergleichsweise schlicht, ordentlich nach vorne und verdammt hymnisch. Zwischen Rock-Ohrwurm und unbequemen Gedankenreisen platziert sich das bärige „Blue Sky For White Lies“.

Weiterlesen

Black River Delta – Vol. II

Ein wenig Blues hat noch nie geschadet, und so machen sich Black River Delta auf, klassisch amerikanische Klänge aus dem hohen Norden in den Rest der Welt zu tragen. Das schwedische Trio fiel bereits vor zwei Jahren mit ihrem intensiven Debütalbum „Devil On The Loose“ positiv aus. Mit einer Slide-Gitarre, wilden Drums und ordentlich Roots-Energie bewaffnet, trifft nun auch der schlicht „Vol. II“ betitelte Nachfolger ins Schwarze.

Weiterlesen

The Hydden – Anthems For The Wild And Hungry

Ein Hoch auf Power-Duos: The Hydden aus der Schweiz reduzieren ihren bluesigen Garagen-Punk auf das personelle und instrumentale Minimum, ohne dabei jedoch an der Qualität ihrer Musik einzusparen. Dicke Gitarren hier, mächtige Drums da, dazu zwei Sänger, ein Hauch von Grunge und ganz viel Rock: „Anthems For The Wild And Hungry“ wurde unter der Regie von Mike Philips (u.a. Stone Sour) in Toronto aufgenommen und schwappt nun wieder zurück aufs europäische Festland.

Weiterlesen

Brother Grimm – Home Today, Gone Tomorrow

Manche Filme werden mit Warnhinweisen begleitet, beispielsweise was Altersbeschränkungen und mögliche gesundheitliche Auswirkungen betrifft. Vielleicht wäre dies bei „Home Today, Gone Tomorrow“ auch nicht so verkehrt. Wenn Dennis Grimm, dieser bärtige Zwei-Meter-Hühne mit langen Haaren und dunklem Anzug, die Bühne betritt, erzittert das Gebälk. Nur mit einer Gitarre und zig Effektgeräten bewaffnet, kehrt er das Innerste des Blues nach außen und dekonstruiert Schwermut in seiner pursten Form. Selbst Nick Cave dürften die Knie schlottern.

Weiterlesen

Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

Es war eine schwere Geburt, dieses achte Studioalbum des Black Rebel Motorcycle Club. Nach der Zwangspause aufgrund der Gehirnoperation von Schlagzeugerin Leah Shapiro dauerte es eine ganze Weile, bis man sich musikalisch zurecht fand. Peter Hayes musste die Platte im Laufe der Zeit sogar erst lieben lernen. Tatsächlich klingt „Wrong Creatures“ ein wenig anders und betont über weite Strecken die ruhige, bluesig-psychedelische Seite des B.R.M.C.

Weiterlesen

Robert Finley – Goin‘ Platinum!

Robert Finley ist ein Spätzünder. Der Army-Veteran bestritt seinen Lebensunterhalt jahrzehntelang als Zimmermann und betrieb Musik nebenbei als Hobby. Eine Organisation für ältere, unterprivilegierte Musiker verhalf dem Mitt-Sechziger vergangenes Jahr zu seinem Debütalbum, kurz darauf wurde er von Dan Auerbach (The Black Keys) für sein Label gesignt. Auerbach wird nicht müde, von Finleys Stimme zu schwärmen, schrieb und produzierte sein zweites Album „Goin‘ Platnum!“ mit und lud gleich allerlei Studiomusiker-Prominenz ein.

Weiterlesen

Greta Van Fleet – From The Fires

Ist Rock schon wieder in Nöten? Greta Van Fleet, so heißt es, seien auserkoren, den Dinosaurier zu retten. Über etwaige Notsituationen darf man geteilter Ansicht sein, wohl aber kaum über die Qualitäten der jungen Band. Vier Burschen aus dem beschaulichen Frankenmuth im Bundesstaat Michigan, 18 bis 21 Jahre alt, gelten seit dem Release ihrer Debüt-EP im April als ’next big thing‘ und werden kommendes Jahr unter anderem bei Rock am Ring und Rock im Park auftreten. Das neue Kleinformat „From The Fires“ untermauert den Hype durch musikalische Substanz.

Weiterlesen

The Dues – Time Machine

Eigentlich, möchte man meinen, sei im Bereich 70s-Hard-Rock bereits alles gesagt. Streng genommen ist das auch so, und doch tauchen immer wieder junge, talentierte Bands auf, die mit Herzblut, Spielfreude und durchaus frischen Riffs überraschen. The Dues aus der Schweiz reihen sich in diese durchaus bluesig angehauchte Riege ein. Erst im vergangenen Jahr veröffentlichte das Trio sein Debütalbum „Thief Of Time“. Auch der Nachfolger „Time Machine“ bleibt gewissermaßen zeitlos.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?