Schlagwort: Doom Rock

Black Totem

Black Totem – III: Sacrifice Tonite

Der Horror geht weiter: Dreieinhalb Jahre nach „II: Shapeshifting“ wagen Black Totem den nächsten Anlauf. Das finnische Quartett versteht sich auf Death Rock in verschiedensten Ausprägungen, retrolastig und herrlich süffig. Ihren neuesten Streich beschreiben sie wie einen Albtraum, aus dem man nicht aufwachen kann, der doomigen Rock mit Horror Punk und allerlei Zwischentönen verbindet. „III: Sacrifice Tonite“ findet sich in einer Welt, in der jeden Tag Halloween ist, während man noch versucht, den Angstschweiß der letzten Nacht loszuwerden, bevor man erneut von Dämonen angegriffen wird. Wenn’s weiter nichts ist …

Weiterlesen
Sissies

Sissies – Cockroach Swing

Mit „Fixed“ war der Hamburger Band Sissies Ende 1997 ein kleiner Überraschungshit gelungen, von der Fachpresse für den kompromisslosen Mix aus Stoner-Riffs, Retro-Chic und punkigem Drive gefeiert. Zwei weitere Alben folgten, bevor man untertauchte. Gut 20 Jahre nach der letzten Platte meldet sich die Formation als Sextett zurück und packt einfach mal alles, was sie damals so groß machte, auf ein Album. „Cockroach Swing“ setzt sich aus zehn Songs zusammen, von 1997 bis 2022 geschrieben und in Thomas Götz‘ Tomatenplatten Studio aufgenommen.

Weiterlesen
The Limit

The Limit – Caveman Logic

Supergroups scheint es mittlerweile wie Sand am Meer zu geben, und doch sind The Limit irgendwie anders. Hier trifft Bobby Liebling, Frontmann der Doom-Rock-Legenden Pentagram, auf die Punk-Urväter Sonny Vincent (Testors) und Jimmy Recca (The Stooges) sowie Hugo Conim und João Pedro Ventura von den portugiesischen Doom-Metal-Veteranen Dawnrider – sicher kein vorhersehbares Line-up. Und doch passt diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination prima zusammen mit einem Sound zwischen Rock, Punk und ein wenig Finsternis. „Caveman Logic“ klingt wie der x-te Frühling für die beteiligten Musiker und hat viel mehr als nur bekannte Namen zu bieten.

Weiterlesen
Black Totem

Black Totem – II: Shapeshifting

Black Totem erheben sich aus den Untiefen des finnischen Underground, nur um gefühlte vier Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit zu rattern, als Misfits, Samhain und Konsorten mit ihrem Düster-Punk für wohlige Schauer sorgten. Der Weg dorthin war für die Finnen weit, denn auf dem Einstand aus dem Jahr 2015 war man noch als Duo unterwegs und spielte Garage Rock. Erweitertes Line-up, erweiterter Sound, erweitertes Bewusstsein: Mit „II: Shapeshifting“ landen Black Totem einen Volltreffer.

Weiterlesen
Black Lung (c) Noisolution

Black Lung – Ancients

In nur zwei Alben an die Spitze: Die Art und Weise, wie sich Black Lung in kürzester Zeit vom Nebenprojekt zu den Meistern eines Genres, das sich eigentlich kaum eingrenzen lässt, spielten, ringt Respekt ab. Darauf will natürlich aufgebaut werden, und so ließ man sich erstmals ein wenig Zeit fürs Songwriting, dazu hält ein echter Bass Einzug ins Geschehen – eingespielt von J.Robbins, dem einen oder anderen von Jawbox bekannt. „Ancients“ behält die Düsternis der letzten Platten bei, wirkt zugleich aber musikalisch offener.

Weiterlesen

Black Lung vs. Nap – Split 12″

Weggefährten, Tour-Genossen, Labelmates – die Wege von Black Lung und Nap kreuzen sich immer wieder. Nun wagen das einstige Nebenprojekt der Flying Eyes und die Newcomer aus Oldenburg den gemeinsamen Schritt zum musikalischen Traualtar mit einer Split 12″. Drei Songs pro Seite und Band, Wendecover, sympathisch limitierte Auflage und dazu kleinere musikalische Überraschungen – da darf und soll, nein, muss man unbedingt ein Ohr riskieren.

Weiterlesen

Arbouretum – Song Of The Rose

Kaum jemand spielt so gut mit Emotionen und philosophisch-esoterischer Mystik wie Dave Heumann. Als Sänger und Gitarrist von Arbouretum ist er Vordenker einer der rustikalsten und zugleich verträumtesten Formationen Baltimores. Doomige Schwere, Drone-Intensität, folkige Verletzlichkeit und das zeitlose Gefühl nativer Americana-Klänge tragen das Quartett seit jeher durch die Lande. Für „Song Of The Rose“ nahmen sich Arbouretum ungewöhnlich viel Zeit – beim Songwriting wie auch im Studio.

Weiterlesen

Nap – Villa

Demo des Monats, Auszeichnungen der internationalen Fachpresse, pointierte Songtitel und die perfekte Union aus instrumentaler Magie und minimalistischem Einsatz von Gesang – Nap sorgen aktuell für ein wahres Rauschen im Blätterwald. Psych-, Stoner-, Doom- und Krautfans haben sich längst auf die Seite des Trios aus Oldenburg gestellt, das nun bei Noisolution unter Vertrag steht und dort die perfekte Bühne für das mächtige „Villa“ gefunden hat.

Weiterlesen

Black Lung – See The Enemy

Ein ellenlanger Mammutwinter mit Eiseskälte in Baltimore wurde zur Geburtststunde von Black Lung, einem Nebenschauplatz der Flying Eyes. Pulsierender Blues Rock aus der Garage, live eingespielt, machte den eponymen Erstling zum unterhaltsamen Zeitvertreib. Auf „See The Enemy“ will es das Trio nun wissen. Doom, Psych und Stoner halten Einzug und sorgen für einen abgedrehten Trip mit hohem – pardon – Suchtfaktor.

Weiterlesen

Yuma Sun – Watch Us Burn

Das Ende der Welt ist nah und Norwegens Yuma Sun haben erneut den perfekten Soundtrack dafür geschrieben. Domesdagrock nennen sie ihren Sound, also apokalyptische Rockmusik für jedermann. Dafür mischen sie Country, Indie, Alternative und ein wenig Post Punk / Dark Wave in einem großen Topf zusammen, getragen von herrlich fatalistischen Lyrics, für die Sänger Jaran immer wieder auf den Sündenfall des Alten Testaments und ähnlich dramatisch-verwegene Topoi zurückgreift. Wer die beiden Vorgänger mochte, wird auch „Watch Us Burn“ lieben. Yuma-Sun-Neulinge schnallen sich besser an.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?