Schlagwort: Jazz-Pop

Jens Kuross

Jens Kuross – The Man Nobody Can Touch

Für einen ausgebildeten Jazz-Schlagzeuger mit Abschuss am Berklee College of Music gibt es nichts Logischeres als… mit diversen Electro-Künstlern auf Tour zu gehen? In den vergangenen Jahren begleitete Jens Kuross unter anderem RY X, Howling und The Acid. Zwischendurch verbesserte er seine Keyboard-Skills und beschloss schließlich eigene Musik zu schreiben, anstatt dauernd jene von anderen Musikern zu lernen. Nach mehreren Kleinformaten landet nun das Debütalbum „The Man Nobody Can Touch“.

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sir Was – Digging A Tunnel

Gelegentlich trifft man auf Platten – und Musiker -, die sich konsequent und beharrlich jeglicher Form von Kategorisierung entziehen. Enter Joel Wästberg. Der Schwede lernte eine Unmenge an Instrumenten, studierte Saxophon und wollte Jazz-Musiker werden. Einige unerwartete Wendungen und Kollaborationen, unter anderem mit José González, später, landete er als sir Was bei City Slang, wo sich sein Debüt „Digging A Tunnel“ nun gegen Schubladen aller Art sträubt.

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Buika – Vivir Sin Miedo

In Spanien ein großer Star, hierzulande bislang eher eine Randnotiz – Concha Buika, die unter ihrem Nachnamen performt, vereint Flamenco, Jazz, Latin und Pop zu einem spektakulären Mix zwischen Tradition und Moderne. Für ihr neues Album „Vivir Sin Miedo“ wagt sie sich nun noch weiter hinaus und erweitert ihr klangliches Spektrum. Prominente Gäste, eine internationale Produktion und erstmals mehr englische and spanische Songs beweisen Mut zum Risiko.

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Charles Pasi – Sometimes Awake

Deutsche Fans des französischen Blues- und Jazz-Songwriters Charles Pasi sind Wartezeiten gewöhnt. Zumindest physisch dauert es immer ein wenig, bis seine Alben in die Läden kommen. Im Fall von „Sometimes Awake“ nun sogar über ein Jahr. Wer sich die Platte noch nicht auf dem Import-Weg besorgt hat, sollte nun aber zuschlagen, denn der 31jährige Singer/Songwriter expandiert seinen Sound ein weiteres Mal und lässt nun auch afroamerikanische sowie Klassik-Einflüsse zu.

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Le Very – V

Le Very wollen nicht nur „larger than life“ sein, sie sind bereits auf dem besten Weg dazu. Drei Musiker und zwei Tänzerinnen konnten sich auf eine große Pop-Bandbreite einigen, die von Electro über RnB bis zu Jazz reicht. Cheesiness trifft auf Tiefgang und brachte dem deutschen Quintett unter anderem bereits eine gemeinsame Tour mit Zoot Woman ein. Nun erscheint das Debütalbum „V“ und versucht die komplexe wie eingängige Mischung aus Musik, Licht und Tanz auf Platte zu bannen.

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Betting On The Mouse – Betting On The Mouse

Was ist es bloß mit dem Norden Europas und Popmusik? Gerade der skandinavische Raum exportiert großartige Talente en masse, scheinbar auf einen endlosen Pool zurückgreifen zu können. Zu ihnen zählen auch Betting On The Mouse aus Kopenhagen um Frontfrau Martha Marie Skou, die mittlerweile in Berlin residiert. Wissen muss man über das Quartett eigentlich nichts. Es genügt die Feststellung, dass ihr internationales Debüt, schlicht „Betting On The Mouse“ betiteltet, bezaubernde, verträumte Songs mit hohem Suchtfaktor nach Deutschland transportiert.

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Schmidt – Heart Shaped Gun

Wenn Das Erste den ersten Hauptabend im neuen Jahr mit „Scheinwelten“, einer neuen „Tatort“-Folge aus Köln, begeht, wird auch Schmidt mit an Bord sein. Die junge Berlinerin konnte sich in den Charts zwar noch nicht behaupten, überzeugte dafür unter anderem Edel-Songwriter Guy Chambers (u.a. Robbie Williams, Kylie Minogue) von sich, der ihr Debütalbum „Femme Schmidt“ mit ihr schrieb und aufnahm. Parallel mit der Neuauflage eben jener Platte erscheint auch der brandneue „Tatort“-Song „Heart Shaped Gun“ als Download-Single.

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Max Mutzke – Durch Einander

Was vor acht Jahren beim Raab’schen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest begann, ist mittlerweile zu einer organisch gewachsenen Größe der deutschen Soul-Landschaft geworden: Max Mutzke veröffentlicht in schöner Regelmäßigkeit attraktive Alben (zuletzt die beiden englischsprachigen Platten „Black Forest“ und „Home Work Soul“), die zwar nicht mehr so ganz an die großen Erfolge zu Karrierebeginn herankommen, dafür hohe musikalische Qualität bieten. Für seine neue Platte „Durch Einander“ widmet er sich deutlich jazzigeren Klängen, verschiedenen Cover-Versionen und einer illustren Gästeliste.

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Paloma Faith – Fall To Grace

Als etwas andere Vertreterin der unverschämt eingängigen, bewegenden Soul- und Jazz-Pop-Armada ist die schräge Paloma Faith – gerade in Mode-Dingen ein echtes Unikat – in ihrer britischen Heimat bereits ein Star. Ihr Debütalbum „Do You Want The Truth Or Something Beautiful?“ stieg in die Top 10 ein und hat mittlerweile Platinstatus erreicht. Mit den Singles „New York“ und „Stone Cold Sober“ hat sie es auch in die deutschen Charts geschafft. Auf dem direkten Nachfolger „Fall To Grace“, in UK auf der #2 gelandet, setzt sie ihren eingängig-kauzigen Weg unbeirrt fort.

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Rumer – Boys Don’t Cry

Über Nacht wurde die heute 32jährige Sarah Joyce, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Rumer, im August 2010 zur neuen Hoffnungsträgerin für geschmackvollen Soul- und Jazz-Pop, als sie in ihrer britischen Heimat die Single „Slow“ veröffentlichte. Zwei Monate später (in Deutschland erst im Februar 2011) ging „Seasons Of My Soul“ erstmals über die Ladentische. Das Album schaffte es auf Platz 3 in UK (hierzulande ging es bis auf die #13) und hat mittlerweile Platinstatus erreicht. Für ihren Nachfolger hat sich Rumer eine ganz besondere Idee zurechtgelegt: Auf „Boys Don’t Cry“ covert sie bekannte und weniger bekannte Songs der 70er, die ausschließlich von Männern geschrieben und gesungen wurden.

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