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Nichtseattle – Große Liebe

Die Suche nach der großen Liebe – eines der zentralen Themen (oder Klischees, je nach Perspektive) der Musikwelt seit Jahrzehnten. Auch an Nichtseattle alias Katharina Kollmann ist sie nicht spurlos vorbeigegangen. Zweieinhalb Jahre nach dem wegweisenden „Haus“ meldet sie sich in kompletter Bandbesetzung zurück. Im Rahmen der Live-Aktivitäten wuchsen Nichtseattle zum Quintett, gingen als solches ins Studio, zudem produzierte Kollmann gemeinsam mit ihrem Gitarristen Sönke Torpus. „Große Liebe“ denkt den vertrauten, ausufernden Sound weiter und gibt seine ureigene Definition davon ab, was hinter diesem universellen Konzept tatsächlich stecken kann.

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Nichtseattle – Haus

Was schlummert eigentlich hinter Wohnungstüren und Häuserwänden? Haus und Zuhause, das sind seit jeher zentrale Themen nahezu sämtlicher Musikgattungen. Auch Katharina Kollmann aka Lake Felix greift diese für das mittlerweile dritte Album als Nichtseattle auf. „Haus“ beleuchtet nicht nur die unterschiedlichen Häuser und Zimmer, sondern auch ihre Bewohner*innen, ihre Gefühlswelten, ihre Leben und Lebensziele. Und das – natürlich – in gewohnter Reduktion, die mit Singer/Songwriter-Mustern abermals komplett bricht und die Magie des Storytellings einmal mehr höchst gekonnt auf das Langformat ausbreitet.

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Nichtseattle – Kommunistenlibido

Eine energisch angeschlagene Gitarre, eindringlicher Gesang, gelegentlich etwas Flügelhorn und/oder Schlagzeug – mehr braucht es nicht zum großen Glück, das Katharina Kollmann als Nichtseattle vorlebt. Hier bemüht die ansonsten als Lake Felix tätige Musikerin deutschsprachige Texte, so pointiert wie mitreißend und vornehmlich im XXL-Format vorgetragen. „Kommunistenlibido“, so der fantastische Titel ihres zweiten Albums, landet bei Staatsakt und wird in der ohnehin bereits opulenten Doppel-Vinyl-Ausgabe von einem Songbook mit Illustrationen von Fania Jacob begleitet.

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