Schlagwort: Pop Punk

Diet Cig

Diet Cig – Do You Wonder About Me?

Mit einer EP und dem Album „Swear I’m Good At This“ erreichten Diet Cig binnen kürzester Zeit Kultstatus. Das Duo aus New Paltz im US-Bundesstaat New York kultiviert einen eigentümlichen Pop/Rock-Ansatz, der sich irgendwo zwischen Indie, Garage und Punk platziert. Nach zwei nahezu pausenlosen Jahren auf Tour nahmen sich Alex Luciano und Noah Bowman eine kleine Auszeit, um an neuem Material zu arbeiten und menschlich zu wachsen, um ihr – wie sie es nennen – Hochstapler-Syndrom abzulegen. Nun ist „Do You Wonder About Me?“ am Start.

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Hal Johnson

Hal Johnson – Seasons

Greve ist nicht groß genug für die Ideen von Hal Johnson. Das Quartett aus der Nähe von Münster bricht liebend gerne aus der Heimat aus und tourt durch ganz Europa. Seit der Gründung Ende 2015 brachte man es auf über 150 Shows, supportete unter anderem Death By Stereo und Not On Tour. Nach mehreren Kleinformaten ist nun die Zeit für das Debütalbum gekommen. „Seasons“ vereint kantigen Punk Rock mit einer kurzweiligen Portion Pop und thematisiert Sorgen und Ängste des Alltags sowie gesellschaftliches Chaos bei gleichzeitiger Hoffnung, nie mit den eigenen Problemen alleine sein zu müssen – das passt aktuell doppelt und dreifach.

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Four Year Strong

Four Year Strong – Brain Pain

Als sich Four Year Strong 2001 gründeten, gingen die Musiker noch auf die High School. Knapp zwei Jahrzehnte ist man immer noch im Kern-Line-up unterwegs und vermischt weiterhin Pop-Punk mit melodischem Hardcore, Hooks mit Stahlkanten. Dennoch sind beinahe fünf Jahre seit dem letzten Longplayer ins Land gezogen, neben einer ausdauernden Jubiläumstour für ihr zweites Album „Rise Or Die Trying“ ließ man sich fürs Songwriting ausnahmsweise ordentlich Zeit. „Brain Pain“ erntet nun den Lohn der Mühe und fasst die besten Qualitäten der Herren aus Worcester, Massachusetts exquisit zusammen.

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Sløtface

Sløtface – Sorry For The Late Reply

„Try Not To Freak Out“ hieß es im Herbst 2017 aus Norwegen. Mit ihrem Debütalbum wirbelten Sløtface ordentlich Staub auf. Die Mischung aus Rock und Punk mit greifbarer Pop-Sensibilität ging durch die Decke, von packenden Hooks und angenehm kompromisslosem Auftreten begleitet. Nur wenige Monate nach dem Release tauschten die Skandinavier ihren Schlagzeuger aus und spielten sich quer durch Europa. Der Nachfolger „Sorry For The Late Reply“ soll nun minimalistischer, mutiger und roher ausfallen, wenn man den Aussagen der Band Glauben schenken darf. Spoiler: Ja, darf man.

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Ali Barter

Ali Barter – Hello, I’m Doing My Best

Was, wenn sich Avril Lavigne nach ihrem Debütalbum entschlossen hätte, ihrer Musik Ecken und Kanten zu verpassen? Vermutlich wäre sie heute dort angelangt, wo sich aktuell Ali Barter befindet. Die australische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin erinnert mit ihrem kompromisslosen Pop/Rock-Vibe, der durchaus aus den frühen 2000ern stammen könnte, unter anderem an Charly Bliss. Auf ihrem zweiten Album „Hello, I’m Doing My Best“ zeigt sie sich nicht ganz so wütend und angsty wie zuletzt, bleibt aber angriffslustig, introspektiv und selbstironisch.

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Schmutzki

Schmutzki – Crazy

Das Abenteuer Major-Label war für Schmutzki spannend, aber auch enttäuschend. Utopische Versprechungen wurden nicht erfüllt, ein schaler Nachgeschmack blieb. Ausverkaufte Konzerte, Festival-Gigs und Support-Slots für die Hosen sorgten bei der Rückkehr zu den Wurzeln im vergangenen Jahr hingegen für neue Hochgefühle. „Ohne Rotz und Verstand“ brachte das Trio zurück auf Kurs, mit „Crazy“ gibt’s zum Jahresende nun eine neue EP in Eigenregie.

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Grizzly

Grizzly – Movement

Der pure Spaß an der Musik treibt Grizzly aus Karlsruhe seit ihrer Gründung 2014 an. Scheuklappen gibt es für das Quintett nicht, stattdessen landet alles in einem gewaltigen Topf – Punk, Pop, Hardcore, Rap und mehr. Vergangenes Jahr erreichte das zweite Album „Polaroids“ Platz 51 der deutschen Album-Charts, nach der Tour steht schon wieder ein neuer Longplayer bereit. „Movement“ wirft abermals alles in den Mixer und lädt sich einige Gäste ins Studio ein.

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Like Torches

Like Torches – Loves And Losses

Für Like Torches geht es immer weiter nach oben. Der charmante Mix aus Pop Punk und melodischem Rock brachte die Schweden von einem Stockholmer Indie-Label zu den italienischen Gitarren-Fetischisten Rude Records, bevor nun Victory ausnahmsweise in Europa zuschlug. Die hymnischen und doch druckvollen Songs des Quintetts ließen aber auch keine andere Wahl. Zehn neue Stücke – abermals von Yellowcard-Frontmann Ryan Key produziert – finden sich nun auf dem packenden „Loves And Losses“ wieder.

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Junior

Junior – Beautiful Life

Wrestling-Fans könnten Junior ein Begriff sein. Hier steht NXT UK-Cruiserweight Mark Andrews an Bass und Mikrofon, Gitarrist und Co-Sänger Matt Attard schreibt zudem Themes für Athleten. Vervollständigt wird das Trio durch Drummer Si Martin, der zudem einer NPO für psychische Gesundheit vorsteht. Oberflächlich wirkt der Sound der Waliser wie netter Pop-Punk, hinter dem sich jedoch allerlei Ecken, Kanten und Überraschungsmomente verbergen. Nach mehreren Kleinformaten erscheint nun ihr Debütalbum „Beautiful Life“ in Eigenregie.

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Carousel Kings

Carousel Kings – Plus Ultra

Carousel Kings sind die Arbeitstiere unter den US-Pop-Punk-Bands. Das Quartett aus Lancaster, Pennsylvania widmet sich seit mittlerweile zehn Jahren dem konstanten Album-Tour-Rhythmus und veröffentlicht mit schöner Regelmäßigkeit neue Musik. „Plus Ultra“ spricht für dieses Verlangen, immer weiter zu ziehen und immer mehr erreichen zu wollen. Mit insgesamt neun Gästen und schmissigen, kurzweiligen Tracks sollte auch genau das gelingen.

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