Schlagwort: Pop Punk

Sløtface

Sløtface – Sorry For The Late Reply

„Try Not To Freak Out“ hieß es im Herbst 2017 aus Norwegen. Mit ihrem Debütalbum wirbelten Sløtface ordentlich Staub auf. Die Mischung aus Rock und Punk mit greifbarer Pop-Sensibilität ging durch die Decke, von packenden Hooks und angenehm kompromisslosem Auftreten begleitet. Nur wenige Monate nach dem Release tauschten die Skandinavier ihren Schlagzeuger aus und spielten sich quer durch Europa. Der Nachfolger „Sorry For The Late Reply“ soll nun minimalistischer, mutiger und roher ausfallen, wenn man den Aussagen der Band Glauben schenken darf. Spoiler: Ja, darf man.

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Ali Barter

Ali Barter – Hello, I’m Doing My Best

Was, wenn sich Avril Lavigne nach ihrem Debütalbum entschlossen hätte, ihrer Musik Ecken und Kanten zu verpassen? Vermutlich wäre sie heute dort angelangt, wo sich aktuell Ali Barter befindet. Die australische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin erinnert mit ihrem kompromisslosen Pop/Rock-Vibe, der durchaus aus den frühen 2000ern stammen könnte, unter anderem an Charly Bliss. Auf ihrem zweiten Album „Hello, I’m Doing My Best“ zeigt sie sich nicht ganz so wütend und angsty wie zuletzt, bleibt aber angriffslustig, introspektiv und selbstironisch.

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Schmutzki

Schmutzki – Crazy

Das Abenteuer Major-Label war für Schmutzki spannend, aber auch enttäuschend. Utopische Versprechungen wurden nicht erfüllt, ein schaler Nachgeschmack blieb. Ausverkaufte Konzerte, Festival-Gigs und Support-Slots für die Hosen sorgten bei der Rückkehr zu den Wurzeln im vergangenen Jahr hingegen für neue Hochgefühle. „Ohne Rotz und Verstand“ brachte das Trio zurück auf Kurs, mit „Crazy“ gibt’s zum Jahresende nun eine neue EP in Eigenregie.

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Grizzly

Grizzly – Movement

Der pure Spaß an der Musik treibt Grizzly aus Karlsruhe seit ihrer Gründung 2014 an. Scheuklappen gibt es für das Quintett nicht, stattdessen landet alles in einem gewaltigen Topf – Punk, Pop, Hardcore, Rap und mehr. Vergangenes Jahr erreichte das zweite Album „Polaroids“ Platz 51 der deutschen Album-Charts, nach der Tour steht schon wieder ein neuer Longplayer bereit. „Movement“ wirft abermals alles in den Mixer und lädt sich einige Gäste ins Studio ein.

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Like Torches

Like Torches – Loves And Losses

Für Like Torches geht es immer weiter nach oben. Der charmante Mix aus Pop Punk und melodischem Rock brachte die Schweden von einem Stockholmer Indie-Label zu den italienischen Gitarren-Fetischisten Rude Records, bevor nun Victory ausnahmsweise in Europa zuschlug. Die hymnischen und doch druckvollen Songs des Quintetts ließen aber auch keine andere Wahl. Zehn neue Stücke – abermals von Yellowcard-Frontmann Ryan Key produziert – finden sich nun auf dem packenden „Loves And Losses“ wieder.

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Junior

Junior – Beautiful Life

Wrestling-Fans könnten Junior ein Begriff sein. Hier steht NXT UK-Cruiserweight Mark Andrews an Bass und Mikrofon, Gitarrist und Co-Sänger Matt Attard schreibt zudem Themes für Athleten. Vervollständigt wird das Trio durch Drummer Si Martin, der zudem einer NPO für psychische Gesundheit vorsteht. Oberflächlich wirkt der Sound der Waliser wie netter Pop-Punk, hinter dem sich jedoch allerlei Ecken, Kanten und Überraschungsmomente verbergen. Nach mehreren Kleinformaten erscheint nun ihr Debütalbum „Beautiful Life“ in Eigenregie.

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Carousel Kings

Carousel Kings – Plus Ultra

Carousel Kings sind die Arbeitstiere unter den US-Pop-Punk-Bands. Das Quartett aus Lancaster, Pennsylvania widmet sich seit mittlerweile zehn Jahren dem konstanten Album-Tour-Rhythmus und veröffentlicht mit schöner Regelmäßigkeit neue Musik. „Plus Ultra“ spricht für dieses Verlangen, immer weiter zu ziehen und immer mehr erreichen zu wollen. Mit insgesamt neun Gästen und schmissigen, kurzweiligen Tracks sollte auch genau das gelingen.

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Charly Bliss

Charly Bliss – Young Enough

Vor zwei Jahren schlugen Charly Bliss, scheins aus dem Nirgendwo, mit dem poppig-punkigen Nackenschlag „Guppy“ auf und setzten Stoßwellen frei. Eva Hendricks‘ glockenheller Gesang, von scharfkantigen Gitarren umgarnt, war ein Happening für sich. Auf dem Zweitling „Young Enough“ schwimmen sich die New Yorker mehrfach frei. Einerseits setzen sie neue musikalische Akzente, andererseits rechnet Hendricks mit einer missbrauchenden Beziehung ab, richtet ein überdimensionales ‚Fuck you!‘ an den Ex und richtet sich in einem Kraftakt wieder auf.

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Can’t Swim – This Too Won’t Pass

Wie würden eigentlich Blink 182 mit Core-Einschlag klingen? Diese Fragen haben sich bestimmt schon unzählige Menschen… nicht gestellt, und doch geben Can’t Swim musikalische Antwort. Seit gerade einmal drei Jahren aktiv, kann das Quartett aus Keansburg im US-Bundestaat New Jersey ein beeindruckendes Repertoire an Support-Gigs sein Eigen nennen. „This Too Won’t Pass“ ist bereits das zweite Studioalbum und stellt Pop-Punk neben Emocore mit dezenten Hardcore- und Punk-Einflüssen.

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Real Friends – Composure

Mit einem Strauß voller Pop-Punk-Hymnen, begleitet von bittersüßem Emo-Überzug, gelang Real Friends der Sprung in die amerikanischen Album-Charts. Und das gleich zweimal, denn ihre ersten beiden Alben verkauften sich sehr ordentlich. Hierzulande hat man vom Quintett aus Chicago noch relativ wenig Notiz genommen. Ob sich das mit ihrem Drittling ändern wird? „Composure“ strickt die bewährte Formel unverschämt eingängig weiter.

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