Schlagwort: Pop Punk

Out Of Love

Out Of Love – Funny Feeling EP

Out Of Love fanden sich 2019 vornehmlich als Live-Spielplatz für fünf Musiker, die seit ihrer Jugend in diversen Bands spiel(t)en und tour(t)en. Ein Jahr später kam die Pandemie, also gingen die Londoner ins Studio und nahmen eine erste EP mit schmissigen Punk-Songs auf – mal poppig, mal brachial, mal mit Indie-Schlagseite. An Konzerte ist weiterhin nicht zu denken, also gibt es einfach einen Nachfolger. Das beim Gallows-Label Venn Records erscheinende „Funny Feeling EP“ wurde im Herbst 2020 in Stoke aufgenommen und ist bis zum Rand mit Hits vollgepackt.

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Me On Monday

Me On Monday – Lonely Satellite

Was macht eigentlich gute Musik aus? Für manche sind es clevere, ausgeklügelte Arrangements mit großem Anspruch und komplexem Aufbau, für andere kann es nicht schnell und hibbelig genug sein, während wieder andere nach der perfekten Melodie suchen – diese Aufzählung ließe sich wohl endlos fortsetzen. Me On Monday haben schlicht und ergreifend Bock auf poppigen Punk, nicht mehr und nicht weniger. Ihr Sound hat etwas von Eskapismus und Hochstimmung, ohne dabei auf versteckte Ecken und Kanten zu verzichten. Eine erste EP veröffentlichte das Quintett aus Leipzig vor zwei Jahren, nun legen sie mit „Lonely Satellite“ nach.

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Stuck Out

Stuck Out – Lie Through Your Teeth

In den letzten Wochen des Jahres geben die hochgehandelten australischen Newcomer Stuck Out noch ein kleines Lebenszeichen von sich. Ganz so neu ist das Quartett freilich nicht, denn die gemeinsame Band von Schulfreunden besteht bereits seit 2015. Ein paar Line-up-Wechsel, eine EP und mehrere Stand-Alone-Singles erschienen seither. An ein ganzes Album wagt man sich noch nicht heran, der kurzweilige Mix aus Pop Punk und Alternative Rock erhält aber immerhin ein weiteres Kleinformat. „Lie Through Your Teeth“ bringt vier neue Tracks zusammen.

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Diet Cig

Diet Cig – Do You Wonder About Me?

Mit einer EP und dem Album „Swear I’m Good At This“ erreichten Diet Cig binnen kürzester Zeit Kultstatus. Das Duo aus New Paltz im US-Bundesstaat New York kultiviert einen eigentümlichen Pop/Rock-Ansatz, der sich irgendwo zwischen Indie, Garage und Punk platziert. Nach zwei nahezu pausenlosen Jahren auf Tour nahmen sich Alex Luciano und Noah Bowman eine kleine Auszeit, um an neuem Material zu arbeiten und menschlich zu wachsen, um ihr – wie sie es nennen – Hochstapler-Syndrom abzulegen. Nun ist „Do You Wonder About Me?“ am Start.

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Hal Johnson

Hal Johnson – Seasons

Greve ist nicht groß genug für die Ideen von Hal Johnson. Das Quartett aus der Nähe von Münster bricht liebend gerne aus der Heimat aus und tourt durch ganz Europa. Seit der Gründung Ende 2015 brachte man es auf über 150 Shows, supportete unter anderem Death By Stereo und Not On Tour. Nach mehreren Kleinformaten ist nun die Zeit für das Debütalbum gekommen. „Seasons“ vereint kantigen Punk Rock mit einer kurzweiligen Portion Pop und thematisiert Sorgen und Ängste des Alltags sowie gesellschaftliches Chaos bei gleichzeitiger Hoffnung, nie mit den eigenen Problemen alleine sein zu müssen – das passt aktuell doppelt und dreifach.

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Four Year Strong

Four Year Strong – Brain Pain

Als sich Four Year Strong 2001 gründeten, gingen die Musiker noch auf die High School. Knapp zwei Jahrzehnte ist man immer noch im Kern-Line-up unterwegs und vermischt weiterhin Pop-Punk mit melodischem Hardcore, Hooks mit Stahlkanten. Dennoch sind beinahe fünf Jahre seit dem letzten Longplayer ins Land gezogen, neben einer ausdauernden Jubiläumstour für ihr zweites Album „Rise Or Die Trying“ ließ man sich fürs Songwriting ausnahmsweise ordentlich Zeit. „Brain Pain“ erntet nun den Lohn der Mühe und fasst die besten Qualitäten der Herren aus Worcester, Massachusetts exquisit zusammen.

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Sløtface

Sløtface – Sorry For The Late Reply

„Try Not To Freak Out“ hieß es im Herbst 2017 aus Norwegen. Mit ihrem Debütalbum wirbelten Sløtface ordentlich Staub auf. Die Mischung aus Rock und Punk mit greifbarer Pop-Sensibilität ging durch die Decke, von packenden Hooks und angenehm kompromisslosem Auftreten begleitet. Nur wenige Monate nach dem Release tauschten die Skandinavier ihren Schlagzeuger aus und spielten sich quer durch Europa. Der Nachfolger „Sorry For The Late Reply“ soll nun minimalistischer, mutiger und roher ausfallen, wenn man den Aussagen der Band Glauben schenken darf. Spoiler: Ja, darf man.

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Ali Barter

Ali Barter – Hello, I’m Doing My Best

Was, wenn sich Avril Lavigne nach ihrem Debütalbum entschlossen hätte, ihrer Musik Ecken und Kanten zu verpassen? Vermutlich wäre sie heute dort angelangt, wo sich aktuell Ali Barter befindet. Die australische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin erinnert mit ihrem kompromisslosen Pop/Rock-Vibe, der durchaus aus den frühen 2000ern stammen könnte, unter anderem an Charly Bliss. Auf ihrem zweiten Album „Hello, I’m Doing My Best“ zeigt sie sich nicht ganz so wütend und angsty wie zuletzt, bleibt aber angriffslustig, introspektiv und selbstironisch.

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Schmutzki

Schmutzki – Crazy

Das Abenteuer Major-Label war für Schmutzki spannend, aber auch enttäuschend. Utopische Versprechungen wurden nicht erfüllt, ein schaler Nachgeschmack blieb. Ausverkaufte Konzerte, Festival-Gigs und Support-Slots für die Hosen sorgten bei der Rückkehr zu den Wurzeln im vergangenen Jahr hingegen für neue Hochgefühle. „Ohne Rotz und Verstand“ brachte das Trio zurück auf Kurs, mit „Crazy“ gibt’s zum Jahresende nun eine neue EP in Eigenregie.

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Grizzly

Grizzly – Movement

Der pure Spaß an der Musik treibt Grizzly aus Karlsruhe seit ihrer Gründung 2014 an. Scheuklappen gibt es für das Quintett nicht, stattdessen landet alles in einem gewaltigen Topf – Punk, Pop, Hardcore, Rap und mehr. Vergangenes Jahr erreichte das zweite Album „Polaroids“ Platz 51 der deutschen Album-Charts, nach der Tour steht schon wieder ein neuer Longplayer bereit. „Movement“ wirft abermals alles in den Mixer und lädt sich einige Gäste ins Studio ein.

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