Schlagwort: Rock’n’Roll

The Blue Poets

The Blue Poets – All It Takes

Blues-Gitarrist Marcus Nepomuc Deml ist ein Getriebener. Der gebürtige Prager, ein echter Weltenbummler, sucht immer wieder neue Herausforderungen, zuletzt als Errorhead-Mastermind. Aktuell hat er sich in Hamburg niedergelassen und The Blue Poets ins Leben gerufen. Das Quartett punktet mit Rock-Klängen, welche stark an die 70s erinnern und rein gar nichts vom klassischen Blues-Klischee halten. „All It Takes“ erweist sich als kurzweiliges Kleinod.

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The Drippers

The Drippers – Action Rock

Wer rotzigen, angepunkten 90s-Rock’n’Roll von skandinavischen Ikonen wie The Hellacopters, Gluecifer und Turbonegro vermisst, kriegt nun Nachschub aus Göteborg. The Drippers lieben den Sound ihrer Vorfahren – in den letzten beiden Jahren durften sie auf den berühmt-berüchtigten Hellacopters-Afterpartys spielen – verstehen sich aber ebenso auf die Rock-Klassiker aus den 60s und 70s. Ihr Debüt „Action Rock“ könnte kaum passender betitelt sein.

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Jailbirds

Jailbirds – The Great Escape

Was macht man, wenn man in einem der größten Rock’n’Roll-Länder der Welt lebt, und eine Band gründen will? Richtig, man zieht auf die andere Seite der Welt. Die australischen Brüder Axel und Jay McDonald gingen nach Irland, um ihrer Liebe für klassischen Riff-Rock – AC/DC und Rose Tattoo lassen grüßen – zu frönen. Gemeinsam mit Jamie Trimble und Ed Orr wurden Jailbirds ins Leben gerufen, nach einer ersten EP erscheint nun das Debütalbum „The Great Escape“.

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King Hobo

King Hobo – Mauga

Jean-Paul Gaster und Per Wiberg lernten sich 2003 während einer gemeinsam Tour ihrer Bands Clutch und Spiritual Beggars kennen. Seither fühlen sich die Herren, wenig später durch Kamchatka-Gitarrist Thomas Andersson vervollständigt, freundschaftlich verbunden. Ihr gemeinsames Projekt King Hobo veröffentlichte 2008 ein erstes Album, man spielte ein gemeinsames Konzert, dann verhinderten die Hauptbands weitere Aktivitäten. Zumindest bis jetzt: „Mauga“ hat in seinem Fundament bereits mehrere Jahre auf dem Buckel, wurde allerdings erst in den letzten Monaten komplettiert.

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The Yawpers

The Yawpers – Human Question

Dass sich hinter The Yawpers ein überwiegend stromloses Trio ohne Bassist verbirgt, hört man ihren Songs nicht an. Die Herren aus Denver im US-Bundesstaat Colorado zocken feisten, angepunkten Rock’n’Roll mit Garage- und Blues-Note, mit Schweiß und Herzblut dargeboten. Erinnerungen an die frühen The Black Keys, aber auch an PUP oder sogar die Urväter MC5 werden wach, wenn das Trio seine Roots-lastigen Songs anstimmt. „Human Question“ ist bereits ihr viertes Studioalbum.

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Band Of Skulls

Band Of Skulls – Love Is All You Love

Nach dem Release von „By Default“ kam Band Of Skulls ihr Schlagzeuger abhanden. Unangenehme Sache, so etwas, aber Emma Richardson und Russell Marsden machten einfach als Duo weiter. Schnell war eine Latte an neuen Tracks geschrieben, für die Produktion holte man sich Richard X (Pet Shop Boys, Goldfrapp, Sugababes) ins Studio, das Schlagzeug nahm Julian Dorio von den Eagles Of Death Metal auf. Und doch klingt „Love Is All You Love“ urtypisch nach Band Of Skulls.

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Mama Jefferson

Mama Jefferson – Jizzmag

Überaus eitel, aber nur bedingt Sonnenschein: Von ‚Trash Rock‘ ist die Rede, wenn Mama Jefferson die Bühne betreten. Ist das nicht vollkommen überzogen? Mag sein, letztlich sollte das aber komplett egal sein, denn das Schweizer Trio um Vanja Vukelic verbreitet mit seinem übellaunigen und doch unverschämt eingängigen Rock’n’Roll richtig Stimmung. Auf „Jizzmag“ bündeln sie nun ihre Kräfte in zehn Kapiteln.

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Matthew Logan Vasquez

Matthew Logan Vasquez – Light’n Up

Als Matthew Logan Vasquez‘ Frau kurz nach Weihnachten 2017 mit dem gemeinsamen Sohn nach Norwegen ging, um bei ihrem an Alzheimer leidenden Vater zu sein, blieb der Delta Spirit- und Glorietta-Frontmann zunächst alleine in Texas zurück, um sein neues Album fertigzuschreiben. Und genau das hört man auch, denn die temporäre Trennung von seiner Familie nahm den Singer/Songwriter hörbar mit. Entsprechend ernst, selbst in den vergleichsweise euphorischen Momenten, zeigt sich die dritte Soloplatte „Light’n Up“.

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Coppersky

Coppersky – Orbiter

Coppersky um die drei in Kolumbien geborenen Brüder Zwart melden sich mit einem neuen Nackenschlag zurück. Die niederländische Alternative-Band versteht sich auf dicke Riffs, 70s-Referenzen, Power-Pop und einen Hauch von Grunge – im Prinzip alles, was die letzten gitarrenverstärkten Jahrzehnte so hervorgebracht haben. „Orbiter“, das mittlerweile dritte Studioalbum, befasst sich vornehmlich mit Enttäuschung und zwischenmenschlichen Beziehungen, und genauso heavy wie zerrissen klingen auch diese neun Tracks.

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Nicotine Nerves

Nicotine Nerves – 1995

Schon wieder Garage Rock, schon wieder ein Duo, schon wieder Dänemark: Man könnte meinen, es bereits mit der einen oder anderen Band wie Nicotine Nerves zu tun gehabt zu haben. Und das ist alles andere als verkehrt, sofern die Musik stimmt. Bei Rasmus Rankenberg Madsen und Frederik Nielsen aus Aarhus muss man sich darum keine Sorgen machen. Erst 2016 gegründet, verbindet sie die gleiche Liebe zu 90s-Chic, Grunge-Riffs und Tonbandgeräten. Auf eine erste EP folgt mit „1995“ nun das Debütalbum.

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