Schlagwort: Rock’n’Roll

The Yawpers

The Yawpers – Human Question

Dass sich hinter The Yawpers ein überwiegend stromloses Trio ohne Bassist verbirgt, hört man ihren Songs nicht an. Die Herren aus Denver im US-Bundesstaat Colorado zocken feisten, angepunkten Rock’n’Roll mit Garage- und Blues-Note, mit Schweiß und Herzblut dargeboten. Erinnerungen an die frühen The Black Keys, aber auch an PUP oder sogar die Urväter MC5 werden wach, wenn das Trio seine Roots-lastigen Songs anstimmt. „Human Question“ ist bereits ihr viertes Studioalbum.

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Band Of Skulls

Band Of Skulls – Love Is All You Love

Nach dem Release von „By Default“ kam Band Of Skulls ihr Schlagzeuger abhanden. Unangenehme Sache, so etwas, aber Emma Richardson und Russell Marsden machten einfach als Duo weiter. Schnell war eine Latte an neuen Tracks geschrieben, für die Produktion holte man sich Richard X (Pet Shop Boys, Goldfrapp, Sugababes) ins Studio, das Schlagzeug nahm Julian Dorio von den Eagles Of Death Metal auf. Und doch klingt „Love Is All You Love“ urtypisch nach Band Of Skulls.

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Mama Jefferson

Mama Jefferson – Jizzmag

Überaus eitel, aber nur bedingt Sonnenschein: Von ‚Trash Rock‘ ist die Rede, wenn Mama Jefferson die Bühne betreten. Ist das nicht vollkommen überzogen? Mag sein, letztlich sollte das aber komplett egal sein, denn das Schweizer Trio um Vanja Vukelic verbreitet mit seinem übellaunigen und doch unverschämt eingängigen Rock’n’Roll richtig Stimmung. Auf „Jizzmag“ bündeln sie nun ihre Kräfte in zehn Kapiteln.

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Matthew Logan Vasquez

Matthew Logan Vasquez – Light’n Up

Als Matthew Logan Vasquez‘ Frau kurz nach Weihnachten 2017 mit dem gemeinsamen Sohn nach Norwegen ging, um bei ihrem an Alzheimer leidenden Vater zu sein, blieb der Delta Spirit- und Glorietta-Frontmann zunächst alleine in Texas zurück, um sein neues Album fertigzuschreiben. Und genau das hört man auch, denn die temporäre Trennung von seiner Familie nahm den Singer/Songwriter hörbar mit. Entsprechend ernst, selbst in den vergleichsweise euphorischen Momenten, zeigt sich die dritte Soloplatte „Light’n Up“.

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Coppersky

Coppersky – Orbiter

Coppersky um die drei in Kolumbien geborenen Brüder Zwart melden sich mit einem neuen Nackenschlag zurück. Die niederländische Alternative-Band versteht sich auf dicke Riffs, 70s-Referenzen, Power-Pop und einen Hauch von Grunge – im Prinzip alles, was die letzten gitarrenverstärkten Jahrzehnte so hervorgebracht haben. „Orbiter“, das mittlerweile dritte Studioalbum, befasst sich vornehmlich mit Enttäuschung und zwischenmenschlichen Beziehungen, und genauso heavy wie zerrissen klingen auch diese neun Tracks.

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Nicotine Nerves

Nicotine Nerves – 1995

Schon wieder Garage Rock, schon wieder ein Duo, schon wieder Dänemark: Man könnte meinen, es bereits mit der einen oder anderen Band wie Nicotine Nerves zu tun gehabt zu haben. Und das ist alles andere als verkehrt, sofern die Musik stimmt. Bei Rasmus Rankenberg Madsen und Frederik Nielsen aus Aarhus muss man sich darum keine Sorgen machen. Erst 2016 gegründet, verbindet sie die gleiche Liebe zu 90s-Chic, Grunge-Riffs und Tonbandgeräten. Auf eine erste EP folgt mit „1995“ nun das Debütalbum.

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Andy Frasco & The U.N.

Andy Frasco & The U.N. – Change Of Pace

Für Andy Frasco war eine Zeit der Veränderungen gekommen. Das hedonistische, ausschweifende Partyleben hatte der Musiker aus Los Angeles satt und wollte nach mehreren Alben mit seiner Band The U.N. nur noch auf Platte abfeiern. Um diese neue Lebensweise seinen kreativen Ansätzen anzupassen, schloss er sich mit Produzent Dave Schools (Widespread Panic) in einem zum Studio umgebauten Hühnerstall ein, um „Change Of Pace“ aufzunehmen. Der wilde und doch beseelte Mix aus Blues Rock und Rock’n’Roll ist ihm zumindest nicht abhandengekommen.

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Rhonda – You Could Be Home Now

Die überaus aktiven, sympathischen Rhonda sind mit ihrem dritten Album am Start. Ihr Verständnis für die Musik, tief in vergangenen Dekaden verwurzelt und irgendwo zwischen Rock’n’Roll, Soul und Soundtrack-Arbeiten verortet, verbindet Generationen und sprengt geografische Grenzen, von einem geschickten Boogie im Spannungsverhältnis zwischen Düsternis und Heiterkeit ganz zu schweigen. „You Could Be Home Now“ ist ihr mittlerweile drittes Studioalbum.

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Jon Spencer – Spencer Sings The Hits

Seine Blues Explosion mag mittlerweile in die ewigen Jagdgründe eingegangen sein, doch davon lässt sich Jon Spencer keinesfalls beeindrucken. Das Urgestein der New Yorker Underground-Rock-Szene macht nun einfach solo weiter, und das dreckiger und kantiger denn je. Auf „Spencer Sings The Hits“ versucht er seinen Platz in der modernen Welt zu finden und analysiert, wie Rock’n’Roll dem Chaos entgegenwirken kann.

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The Dirty Nil – Master Volume

Sie tourten um die Welt, spielten in den dreckigsten Clubs und schliefen in den ranzigsten Hotels. All das stärkte The Dirty Nil hörbar. Nach ihrem Debütalbum „Higher Power“ und „Minimum R&B“, einer Compilation früherer Kleinformate, steht nun endlich der Zweitling in den Startlöchern. Hier macht sich der Anfang 2017 hinzugestoßene Bassist Ross Miller bemerkbar, denn sein Hang zu mehr Dynamik und Tempowechseln gibt „Master Volume“ zusätzliche Power mit auf den Weg.

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