Schlagwort: Rock’n’Roll

The Hawkins

The Hawkins – Silence Is A Bomb

Die vier Musiker hinter The Hawkins müssen Rock’n’Roll mit der Muttermilch aufgesogen haben. Sie stammen aus einer schwedischen Kleinstadt mitten im Wald, wie sie gerne betonen, kennen sich schon ewig und machen seit sieben Jahren gemeinsam Musik. In dieser Zeit sprang ein Album ab, dazu kommen diverse Kleinformate, welche den Bogen von Queen über The Hives bis zu Royal Republic spannen. „Silence Is A Bomb“ packt all das erneut in den rifflastigen Turbomixer.

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Andy Frasco & The U.N.

Andy Frasco & The U.N. – Keep On Keepin‘ On

Vor ziemlich genau 14 Monaten kündigte Andy Frasco einen „Change Of Pace“ an und wollte das hedonistische Partyleben auf Tour endlich hinter sich lassen. Nun öffnet sich der Musiker weiter, berichtet von seinen mittlerweile überwundenen Alkohol- und Drogenproblemen, von Depressionen und suizidalen Gedanken. „Keep On Keepin‘ On“, abermals gemeinsam mit seiner Band The U.N. aufgenommen, befasst sich mit dem Weitermachen und Durchhalten, widmet sich dem Thema Mental Health und inspirierte den Protagonisten letztlich sogar dazu, sich therapeutische Betreuung zu sorgen. Alleine deswegen sind diese knapp 34 Minuten unheimlich wichtig.

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The Animen

The Animen – Same Sun / Different Light

Nach zwei Alben und einem etablierten Sound wollten The Animen raus aus ihrer Haut. Erste Songs für einen Nachfolger zu „Are We There Yet?“ standen bereits nach der anschließenden XXL-Tour, wiederholen wollten sich die Schweizer allerdings nichts. Neue Regel: Jeder muss jeden Track gleichermaßen mögen. Bei der Gelegenheit wurden alte Aufnahmemuster aufgebrochen und neue Einflüsse zugelassen. Entsprechend bunt und doch fokussiert präsentiert sich „Same Sun / Different Light“.

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Bottlecap

Bottlecap – Off Pressure

Gevatter Punk Rock ist unsterblich, das wissen Bottlecap nur zu gut. Das Trio aus Göteborg steht auf kleine Hymnen, zackige Riffs und so manchen Exkurs in Rock’n’Roll-Gefilde. Während man live überaus aktiv ist und zuletzt unter anderem in Australien und Mexiko tourte, dauert es mit dem Studio-Output schon mal ein wenig. Digital bereits seit dem Herbst erhältlich, schafft es das zweite Album „Off Pressure“ nun auch physisch in diese Breitengrade.

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Beans On Toast

Beans On Toast – The Inevitable Train Wreck

Das neue Beans On Toast-Album am 1. Dezember – eine lieb gewonnene Tradition in der Vorweihnachtszeit, so wie Glühwein und Kekse für andere. Jay McAllister veröffentlicht seit mittlerweile zehn Jahren neue Musik an seinem Geburtstag. Nachdem „A Bird In The Hand“ den Blick nach innen richtete, deutlich von der Geburt seiner Tochter beeinflusst, widmet „The Inevitable Train Wreck“ nun sämtliche Aufmerksamkeit den Katastrophen der Gegenwart. Musikalisch sollte die neue Platte ebenfalls anders klingen, und so ließ sich Beans On Toast klassische Rock’n’Roll-Arrangements von Lewis & Kitty Durham (Kitty, Davis & Lewis) zu seinen Texten zimmern.

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The Blue Poets

The Blue Poets – All It Takes

Blues-Gitarrist Marcus Nepomuc Deml ist ein Getriebener. Der gebürtige Prager, ein echter Weltenbummler, sucht immer wieder neue Herausforderungen, zuletzt als Errorhead-Mastermind. Aktuell hat er sich in Hamburg niedergelassen und The Blue Poets ins Leben gerufen. Das Quartett punktet mit Rock-Klängen, welche stark an die 70s erinnern und rein gar nichts vom klassischen Blues-Klischee halten. „All It Takes“ erweist sich als kurzweiliges Kleinod.

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The Drippers

The Drippers – Action Rock

Wer rotzigen, angepunkten 90s-Rock’n’Roll von skandinavischen Ikonen wie The Hellacopters, Gluecifer und Turbonegro vermisst, kriegt nun Nachschub aus Göteborg. The Drippers lieben den Sound ihrer Vorfahren – in den letzten beiden Jahren durften sie auf den berühmt-berüchtigten Hellacopters-Afterpartys spielen – verstehen sich aber ebenso auf die Rock-Klassiker aus den 60s und 70s. Ihr Debüt „Action Rock“ könnte kaum passender betitelt sein.

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Jailbirds

Jailbirds – The Great Escape

Was macht man, wenn man in einem der größten Rock’n’Roll-Länder der Welt lebt, und eine Band gründen will? Richtig, man zieht auf die andere Seite der Welt. Die australischen Brüder Axel und Jay McDonald gingen nach Irland, um ihrer Liebe für klassischen Riff-Rock – AC/DC und Rose Tattoo lassen grüßen – zu frönen. Gemeinsam mit Jamie Trimble und Ed Orr wurden Jailbirds ins Leben gerufen, nach einer ersten EP erscheint nun das Debütalbum „The Great Escape“.

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King Hobo

King Hobo – Mauga

Jean-Paul Gaster und Per Wiberg lernten sich 2003 während einer gemeinsam Tour ihrer Bands Clutch und Spiritual Beggars kennen. Seither fühlen sich die Herren, wenig später durch Kamchatka-Gitarrist Thomas Andersson vervollständigt, freundschaftlich verbunden. Ihr gemeinsames Projekt King Hobo veröffentlichte 2008 ein erstes Album, man spielte ein gemeinsames Konzert, dann verhinderten die Hauptbands weitere Aktivitäten. Zumindest bis jetzt: „Mauga“ hat in seinem Fundament bereits mehrere Jahre auf dem Buckel, wurde allerdings erst in den letzten Monaten komplettiert.

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The Yawpers

The Yawpers – Human Question

Dass sich hinter The Yawpers ein überwiegend stromloses Trio ohne Bassist verbirgt, hört man ihren Songs nicht an. Die Herren aus Denver im US-Bundesstaat Colorado zocken feisten, angepunkten Rock’n’Roll mit Garage- und Blues-Note, mit Schweiß und Herzblut dargeboten. Erinnerungen an die frühen The Black Keys, aber auch an PUP oder sogar die Urväter MC5 werden wach, wenn das Trio seine Roots-lastigen Songs anstimmt. „Human Question“ ist bereits ihr viertes Studioalbum.

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