Schlagwort: Rock’n’Roll

The Gaslight Anthem – „45“

Während die musikalische Zukunft von Against Me! aktuell alles andere als sicher ist – Tom Gabel nahm all seinen Mut zusammen, outete sich im Mai als transsexuell, nennt sich fortan Laura Jane Grace und unterzieht sich aktuell einer Hormontherapie – ist es mehr denn je an The Gaslight Anthem, die gute alte Rock’n’Roll-Flagge, getränkt in Punk-Absinth, hoch zu halten. Ende Juli erscheint „Handwritten“, ihr Major-Einstand, der in Nashville unter der Regie von Brendan O’Brien aufgenommen wurde und uramerikanische Themen behandeln soll. „’45′“, die erste Single, weckt große Hoffnungen.

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The Bulletmonks – Royal Flush On The Titanic

In einer ehemaligen Gurkeneinmachfabrik haben The Bulletmonks aus Nürnberg an ihrem Handwerk gefeilt, auf den Bühnen Europas wurde es perfektioniert: „Weapons Of Mass Destruction“ hat dem Quartett und seiner Rock-Melange zwischen Rotz, Blues, Roll und Heavy Tür und Tor geöffnet. Nach Support-Tours für W.A.S.P., U.F.O. und Volbeat geht es nun mit einem neuen Label im Rücken erneut in die Vollen. „Royal Flush On The Titanic“ hört man die gewonnene Erfahrung an – es wird ausgiebig dem heiligen Riff gehuldigt.

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Volbeat – Live From Beyond Hell/Above Heaven

Vor ziemlich genau 13 Monaten präsentierten die Big Four des Thrash Metal ein gemeinsames Bild- und Ton-Dokument der Extraklasse, bei der sich eine entscheidende Frage aufdrängte: Wer zum Henker soll die Stadien dieser Welt füllen, wenn Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax in Rente gehen? Bullet For My Valentine sind mögliche Kandidaten, eventuell Trivium und vielleicht sogar Machine Head, wobei letztere schon im gesetzten Alter sind. Seit ihrem dritten Album „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“ muss man wohl auch die Dänen Volbeat hinzuzählen, die mit ihrem ganz eigenen Sound zwischen bissigem Metal, biergetränktem Rock und 50s- / 60s-Klängen rund um die Welt sämtliche Hallen ausverkaufen. Als Nachfolger für die etwas verwackelte DVD „Sold Out!“, aufgenommen vor dem großen Durchbruch, zeugt nun „Live From Beyond Hell/Above Heaven“ als Doppel-DVD, CD und Blu-Ray vom Konzerterlebnis in XL.

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Motörhead – The Wörld Is Ours – Vol. 1: Everywhere Further Than Everyplace Else

36 Jahre und kein bisschen leise – die schier unendliche Geschichte der britischen Rock-Legenden Motörhead geht in die nächste Runde. Ihr Jubiläumsalbum „The Wörld Is Yours“ (35 Jahre Motörhead, 65 Jahre Lemmy, 20. Studioalbum) hallt immer noch nach, die fantastische Dokumentation über Frontmann Lemmy Kilmister erfreut sich immer noch großer Beliebtheit und auch live ist das Trio immer noch eine Macht. Bevor es Ende November für sechs Konzerte nach Deutschland geht, kann man sich auf „The Wörld Is Ours – Vol. 1: Everywhere Further Than Everyplace Else“ einen visuellen Eindruck der britischen Livepräsenz machen.

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Kasabian – Re-Wired

Ein wenig Phrasendrescherei darf schon sein: Kasabian gehören mittlerweile mit zum Besten, was die britische Rock-Szene zu bieten hat. Vom elektronischen Wahnsinn ihrer Anfangstage ist zwar kaum noch etwas zu hören, eben jener entspannter Vibe lebt aber auch auf ihrem aktuellen, bereits vierten Album „Velociraptor!“ in manchen Momenten weiter. Abgesehen vom etwas eigenwilligen Titel wurde der psychedelische Grundtenor von „West Ryder Pauper Lunatic Asylum“ beibehalten und in Dan The Automators Händen noch eine Spur direkter gebügelt, wie die zweite Auskopplung „Re-Wired“ unter Beweis stellt.

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Atomic – Heartbeater

Seit über einem Jahrzehnt krebsen Atomic durch die deutsche Rock-Landschaft und haben immer noch den Status eines Geheimtipps intus. Schade eigentlich, denn die fünf Münchner um die Zwillinge Thomas und Rainer Marschel verstehen es – in etwa vergleichbar mit Mando Diao und den Kilians, nur noch eine Spur kantiger und verspielter – britische Gitarrenmusik aus Vergangenheit und Gegenwart authentisch und energiegeladen auf Bühne und Platte zu bannen. Auch ihr mittlerweile drittes Studioalbum „Heartbeater“ strebt nach höheren Ehren.

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Baby Universal – Live

Warum Baby Universal trotz ihrem hervorragenden, selbstbetitelten Debütalbum und der charmanten EP „Boys And Girls“ ein Geheimtipp geblieben sind, ist unverständlich. Das Quartett um Cornelius Ochs, geboren aus einem Roadtrip, versteht es Garage Rock mit leicht retrolastigen Rock’n’Roll-Sounds und sommerlichem Britpop zu vermischen, was vor allem live hervorragend funktioniert hat. Eigentlich wollte man die beiden Abschlusskonzerte der letztjährigen Tour nur für Freunde und Crew mitschneiden, hat sich allerdings doch zu einer Veröffentlichung durchgerungen. Mit Recht, denn „Live“ macht unheimlich Laune und seinem Namen alle Ehre.

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HeadCat – Walk The Walk…Talk The Talk

Als bärbeißiger Frontmann von Motörhead, Rock’n’Roll-Legende und neuerdings auch Doku-Star ist Lemmy bestens bekannt. Seine Liebe zu klassischen Rock’n’Roll-Klängen ist jedoch kaum bis gar nicht dokumentiert worden. Unter dem Banner HeadCat (ehem. The Head Cat) zockt er gemeinsam Drummer Slim Jim Phantom (The Stray Cats) und Gitarrist Danny B. Harvey (Lonesome Spurs, The Rockats) Rockabilly, Blues und klassischen Rock’n’Roll. Was einst als Elvis-Tribute-Act begonnen hat, wirft nun das zweite Studioalbum „Walk The Walk…Talk The Talk“ ab.

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Black Country Communion – 2

Es war eine der größten Überraschungen des vergangenen Herbsts – Glenn Hughes, Joe Bonamassa, Derek Sherinian und Jason Bonham haben ihre Version von Blues-getränktem Hard Rock unter dem Banner Black Country Communion auf die Musiklandschaft los gelassen und mit ihrem Debüt „Black Country“ das Label ‚Supergroup‘ mehr als nur gerechtfertigt. Bereits neun Monate später haben sie den Nachfolger am Start. Schlicht und ergreifend „2“ betitelt, handelt es sich hierbei um alles andere als einen Schnellschuss, sondern viel mehr ein 64minütiges Monster mit Herz, Seele und arschtretenden Arrangements.

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The Rolling Stones – Die Storys zu allen Songs

Unglaublich aber wahr: 2012 feiern die Rolling Stones ihr 50jähriges Bandjubiläum – ein Meilenstein, den kaum Bands auch nur annähernd erreichen. Sogar ein neues Album soll geplant sein, es wäre ihr 23. Studioalbum. Wie man den unheimlich umfangreichen Back-Katalog der Veteranen am besten aufarbeitet, demonstriert Musik-Kritiker Steve Appleford. „The Rolling Stones – Die Storys zu allen Songs“ ist ein Update seines 2002 erschienen Werks „Rip This Joint“ und bietet genau das, was auf dem Cover steht – Informationen und Hintergrundgeschichten zu (fast) allen Stones-Songs.

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