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Shame

Shame – Drunk Tank Pink

Vor ziemlich exakt drei Jahren schlugen Shame erstmals auf mit ihrem kurzweiligen Mix aus kauziger Aggression und tanzbarem Fatalismus. Der Einstand „Songs Of Praise“ bediente sich großzügig bei allerlei Post-Punk-Pionieren und kreierte dabei dennoch etwas komplett Eigenständiges. Seit ihrer Gründung tourten die Briten beinahe ununterbrochen, wurden im Frühjahr 2020 allerdings aus pandemischen Gründen jäh ausgebremst. Diese neue Realität, gepaart mit Frontmann Charlie Steens Psychose, drückte Shame zunächst an den Rand des Erträglichen, nur um schließlich eine kreative Explosion auszulösen. Das Ergebnis hört auf den Namen „Drunk Tank Pink“ und wagt sich weiter hinaus als sein Vorgänger.

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Uniform

Uniform – Shame

Nettigkeiten werden überbewertet. Zumindest scheint dies der Sound von Uniform zu suggerieren. Das Trio aus New York zockt fiesen, durchaus abstoßenden Noise Rock mit Industrial-Schlagseite und veröffentlichte neben diversen eigenen Platten überaus experimentelle Kollaborationen mit den Sludge-Lautmalern von The Body. Aktuell wieder auf eigenen Beinen stehend, bemüht die kürzlich um Schlagzeuger Mike Sharp gewachsene Band das Konzept des Film Noir sowie des Hardboiled Detective für seinen neuesten Streich, „Shame“.

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Shame – Songs Of Praise

Einst aus Spaß gegründet, ist bei Shame von Jux und Tollerei mittlerweile nichts mehr zu spüren. Das britische Quintett gilt als heißeste Post-Punk-Aktie des noch jungen Jahres. Als ausgewiesene Fans von The Fall und Television Personalities wildern Charlie Steen und Konsorten in der Ursuppe des Genres, vermischt mit der Aggression ihrer frühen Wegbegleiter Idles. Auf dem Debütalbum „Songs Of Praise“ verdichten Shame nun das, was sie als ‚Surrealismus der Realität‘ bezeichnen.

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Young Fathers – White Men Are Black Men Too

Und plötzlich waren Young Fathers Mercury Prize-Gewinner. Nicht etwa Damon Albarn, nicht der Bombay Bicycle Club, nicht Anna Calvi, sondern das unkonventionelle HipHop-Trio aus Schottland, für das Rap nur ein ungefährer Anhaltspunkt ist. Verstecken wollen sie sich vor ihrem Erfolg nicht, ganz im Gegenteil: Die Arbeiten an „White Men Are Black Men Too“ fanden halböffentlich an unterschiedlichen Locations statt. Der eifrig diskutierte Titel ist aber bestenfalls auf den ersten Blick ein Aufreger.

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