Schlagwort: Shoegaze

Westkust

Westkust – Westkust

Göteborg, oh du Brutstätte aller Melodic Death Metal-Urväter. In Hartwurst-Kreisen ist die Stadt an der schwedischen Westküste als Mekka für eingängig-brachiale Klänge bekannt, aber darüber hinaus? Hier findet sich so manche spektakuläre Band, darunter auch Westkust, zu Deutsch „Westküste“ – na, klingelt’s? Nach dem Release ihres Debütalbums gingen drei Mitglieder im Guten von Bord. Mit erneuertem Line-up und nun nur noch zu viert unterwegs, wuchs die betörende Mischung aus Shoegaze, Dream-Pop und Alternative Rock nur noch weiter. Bezeichnenderweise trägt das zweite Album bloß den Bandnamen.

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Hilma Nikolaisen – Mjusic

Hilma Nikolaisen stammt aus einer besonders musikalischen Familie. Ihre erste Punk-Band gründete sie bereits im zarten Alter von fünf Jahren. Mit dabei war Bruder Ivar, mittlerweile bei The Good The Bad And The Zugly sowie, seit kurzem, der Kult-Formation Kvelertak tätig. Die gemeinsame Band aus Kindheitstagen hieß schlicht und ergreifend „Mjusic“, und das ist zugleich auch der Titel von Nikolaisens zweitem Album.

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Sluff – On Debris

Ein Charmbolzen mit Ankündigung: Bereits auf ihrer ersten EP „Constructions“ zeigten sich die Wiener von ihrer spannenden Seite. Die DIY-Platte ging als erster Vorgeschmack auf den im besten Sinne aufwühlenden Sound des Indie-Trios in Ordnung. Für das erste reguläre Album widmet man sich nun dem Drang nach Veränderungen, dem Versuch aus der chaotischen Gegenwart auszubrechen mit allen Hoffnungen und Enttäuschungen. „On Debris“ gibt sich musikalisch überaus mitreißend und tänzelt hin und wieder sogar gen Shoegaze.

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Teksti-TV 666 – Aidattu tulevaisuus

Krautrock, Post Punk, Synth und Psychedelic auf einer Platte – und das alles auch noch in finnischer Sprache und mit gleich vier bis fünf Gitarren. Teksti-TV 666 gehören sicherlich nicht zu jenen Bands, die man mal so locker zwischendurch hören kann. Und doch gestaltete sich „1, 2, 3“, eine Zusammenstellung ihrer längst ausverkauften ersten drei EPs, recht unterhaltsam. „Aidattu tulevaisuus“, was auf Deutsch so viel wie ‚eine gepflegte Zukunft‘ bedeutet, geht nun als erstes reguläres Album des wilden Septetts durch.

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Beliefs – Habitat

Dekonstruktion als Kunstform – daran darf man ruhig glauben, wenn man Beliefs heißt. Das dümmlich-hinkende Wortspiel ausgeklammert, sind die Kanadier gerade drauf und ran, sich und ihren Shoegaze-Sound neu zu erfinden. Auf ihrem mittlerweile dritten Studioalbum „Habitat“ brechen Jesse Crowe und Josh Korody etablierte Strukturen auf und entdecken Noise-Pop der 80s mit all seinen Dissonanzen und Präfixen für sich.

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Trachimbrod – Leda

Gäbe es eine Band wie Trachimbrod nicht bereits, man könnte sie wohl kaum erfinden. Screamo auf der einen Seite, Shoegaze auf der anderen, dazu ausschließlich schwedische Texte und eine Tour mit Fjørt – konservativ geht anders. Das Debütalbum des Quintetts aus Malmö und Stockholm hat bereits fünf Jahre auf dem Buckel, nach ein paar Splits und Kleinformaten geht es nun endlich auf Albumlänge weiter. Auch „Leda“ (dt. „Langeweile“) fällt – im besten Sinne – gewöhnungsbedürftig aus.

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Abattoir Blues – Sense

Eine Band, die sich nach einem Nick Cave-Album benennt, kann so schlecht nicht sein. Mit dem drastischen, wuchtigen Auftreten von Abattoir Blues dürfte der australische Großmeister höchst zufrieden sein, musikalisch orientiert sich das Quintett aus dem britischen Brighton jedoch eher an wütenden Post Punk-Klängen gepaart mit fieberhaftem Alternative Rock und bissigen, pointierten Texten. Ihre neueste Single „Sense“ wird zum bisherigen Prunkstück des Abattoir’schen Schaffens.

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Teksti-TV 666 – 1,2,3

Fünf bis sechs Gitarren gleichzeitig auf der Bühne und Songs, die wie zu schnell abgespielte Shoegaze-Versionen alter Ramones-Tracks klingen: Teksti-TV 666 zählen in ihrer finnischen Heimat aktuell zu den beliebtesten Live-Bands. Nachdem ihre ersten drei EPs in Windeseile ausverkauft waren – der dritte Teil sogar in der Preorder-Phase -, erscheint nun eine Compilation aller Songs unter dem Titel „1,2,3“, und das auch außerhalb Finnlands.

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Newmoon – Space

Kaum zu glauben, dass einige der Musiker hinter Newmoon ursprünglich Teil der Hardcore-Punk-Band Midnight Souls waren. Joy Division und The Cure waren ihre erste Liebe, der rasante Core-Sound aber einfacher zu spielen. Nun sind die Belgier endlich bei ihrer Wunschmusik gelandet. Der Bandname stammt von einem Elliott Smith-Album, der Sound erinnert an Alcest und Nothing – Shoegaze, Dream-Pop, Post Punk und Alternative Rock. „Space“ ist ihr Debütalbum.

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Chain Wallet – Chain Wallet

Der Soundtrack zur Traumwelt der 1980er Jahre stammt aus Bergen. Chain Wallet verstehen sich auf einen charmant poppigen Mix aus New Wave, Synth und Shoegaze – entspannt und doch treibend. Zwischen Verletzlichkeit und eitel Sonnenschein malen sie faszinierende Bilder – mal schroff und abstrakt, mal mit Weichzeichner und Pastellfarben. Existentielle Krisen und zerbrochene Träume begleiten das schlicht „Chain Wallet“ betitelte Debütalbum.

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