Schlagwort: Singer/Songwriter

Graham Candy – Plan A

In seiner Jugend schwänzte Graham Candy die Schule, um eigene Songs zu schreiben. Als ihm sein Direktor zu einer Ausbildung und einem Plan B riet, meinte der Neuseeländer keck, dass sein Plan A vollkommen ausreichen würde. Vor knapp zwei Jahren hatte Candy schließlich gemeinsam mit Alle Farben einen europaweiten Hit, in Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Mittlerweile in Deutschland ansässig, erscheint nun das Debütalbum. Der Titel, natürlich: „Plan A“.

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Matthew Logan Vasquez – Solicitor Returns

Nach einem aufregenden Jahrzehnt nimmt sich Matthew Logan Vasquez eine kurze Auszeit von seiner Band Delta Spirit, um sich an einem Soloalbum zu versuchen – ein kurzer Ausflug, denn es soll definitiv gemeinsam weitergehen. Der frischgebackene Vater lässt sich als klassischer Singer/Songwriter abbilden, bewegt sich musikalisch aber eher zwischen Hanni El Khatib und Frankie Chavez. Rock’n’Roll und mehr serviert sein Debüt „Solicitor Returns“

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Jochen Distelmeyer – Songs From The Bottom Vol. 1

Als Jochen Distelmeyer mit seinem ersten Roman „Otis“ auf große Lesereise ging, schnappte er sich zwischendurch seine Akustikgitarre und spielte ein paar Cover-Versionen locker aus der Hüfte. Zahlreiche positive Publikumsreaktionen später wurde ein Nachfolger zu seinem ersten Solo-Album „Heavy“ erst einmal nach hinten verschoben. Stattdessen steht nun „Songs From The Bottom Vol. 1“ auf dem Plan, eine Sammlung von Lieblingsliedern, spärlich instrumentiert und mit so mancher Überraschung versehen.

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Villagers – Where Have You Been All My Life?

Schon wieder ein neues Villagers-Album, nur neun Monate nach „Darling Arithmetic“? Ja und nein. Die Songs an sich, die es auf „Where Have You Been All My Life?“ geschafft haben, sind fast durchgehend bestens bekannt, stammen sie doch alle aus der Feder von Mastermind Conor O’Brien. Auf der letzten Tour wurden verschiedene Tracks in neuen, erweiterten, leicht umarrangierten Versionen präsentiert. Im Rahmen einer fieberhaften Ein-Tages-Session auf Band festgehalten, wurden diese Neubearbeitungen nun auch dem Armsessel-Publikum zugänglich gemacht.

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Bill Ryder-Jones – West Kirby County Primary

Seit seinem Ausstieg bei The Coral 2008 widmet sich Bill Ryder-Jones seiner Solo-Karriere. Aus dem Lead-Gitarristen ist ein Singer/Songwriter geworden, der aber keineswegs auf Referenzen zu seiner früheren Band verzichtet. „West Kirby County Primary“, das bereits dritte Studioalbum, wurde im Schlafzimmer seiner Mutter aufgenommen und befasst sich mit verzweifelten, zum Scheitern verurteilten Beziehungen sowie allgegenwärtigem Bedauern.

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Jono McCleery – Pagodes

Vier Jahre sind mittlerweile seit Jono McCleerys letztem Album „There Is“ vergangen. Untätigkeit kann man dem Briten aber keinesfalls vorwerfen, schließlich lieh er in den Zwischenzeit mehreren Projekten, darunter Portico und Menace Beach, seine Stimme. Auf „Pagodes“, das in Zusammenarbeit mit dem weit über die Landesgrenzen bekannten Londoner Plattenladen IF Music erscheint, erweitert er sein elektronisches, beseeltes Singer/Songwriter-Spektrum nun um eine gesunde Portion Jazz und Miles Davis.

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Ben Galliers – Calm Seas Don’t Make Good Sailors

Als Ben Galliers vor 15 Jahren von Coventry nach Deutschland zog, waren ihm musikalische Gedanken fern. Profifußballer wollte er werden, spielte mit Anfang 20 drei Jahre in der Regionalliga für Rot-Weiß Essen und Dynamo Dresden, fühlte sich aber nicht gut genug. Galliers blieb Deutschland aber treu, studierte und lernte 2010 schließlich seine heutige Band kennen, die auch seinen Namen trägt. „Calm Seas Don’t Make Good Sailors“, das erste Album, spielt sich weitestgehend zwischen Folk-Pop, Indie und Singer/Songwriter ab, jagt von einer Perle zur nächsten.

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BOY – We Were Here

BOY, die musikalische Ebene der Freundschaft von Valeska Steiner und Sonja Glass, findet endlich eine Fortsetzung. Vier Jahre ist es bereits her, dass das Debütalbum „Mutual Friends“ sich in den deutschen Charts festsog und sogar die Top 10 erreichte. Airplay-Hits in Dänemark und Japan sowie eine kleine Nordamerika-Tour sollten folgen. Abermals durch Produzent Philipp Steinke unterstützt, widmet sich „We Were Here“ der Weiterentwicklung und bleibt dabei stets dem eigenen Sound treu.

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Bhi Bhiman – Rhythm & Reason

Einem breiten Publikum (noch) unbekannt, scheint sich Bhi Bhimans Aufstieg weiterhin geradezu raketenhaft fortzusetzen. Nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „Bhiman“ wurde er in Jools Hollands Show eingeladen, wo der Bekanntschaft von Chris Cornell machte. Der Soundgarden-Frontmann lud Bhiman spontan als Opening Act auf seine Solotour ein, begeisterte Kritiken folgten. Mit „Rhythm & Reason“ legt der Singer/Songwriter nun nach und lebt dabei verstärkt seine Soul- und RnB-Einflüsse aus.

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Villagers – Darling Arithmetic

Nach zwei erfolgreich, mehrfach ausgezeichneten und für den Mercury Prize nominierten Alben entschloss sich Conor O’Brien für ein wenig Umorientierung und nahm seinem Soloprojekt Villagers den vielschichtigen Detailreichtum, um – musikalisch wie textlich – die nackte Songidee offenzulegen. Der Ire gibt auf „Darling Arithmetic“ wesentlich mehr von sich preis als je zuvor und schüttelt neun Perlen zwischen Pop, Indie, Folk und Singer/Songwriter aus dem Ärmel.

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