Schlagwort: Singer/Songwriter

Jeff Rosenstock – POST-

Mit der Wahl und anschließenden Inauguration Trumps endete für Jeff Rosenstock vor allem eine gesellschaftliche Ära. Der Punk-Songwriter stellt fest, dass sich Amerika aktuell in einer Post-Phase befindet, die längst etablierte Umgangsformen pulverisiert und nach neuen Wegen sucht. So sperrte er sich nach der Wahl monatelang ein, um neue Songs zu schreiben, die zu Neujahr, nur zwei Wochen nach den Aufnahmen, urplötzlich digital erschienen. Nun erhält „POST-“ seinen verdienten CD- und Vinyl-Release.

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Nathan Gray – Feral Hymns

Das hatte sich angekündigt: Seit Jahren wollte Nathan Gray ein Solo-Album veröffentlichen, The Casting Out sollten ursprünglich schon vor zehn Jahren sein Alleingang werden. So rackerte sich eine der wichtigsten Post-Hardcore-Stimmen aller Zeiten zuletzt durch verschiedenste Projekte, trug diese wieder zu Grabe und ist nun doch endlich ganz alleine unterwegs. „Feral Hymns“ vereint brandneue Songs mit neuaufgenommen Klassikern von Grays diversen Band-Projekten.

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Get Cape. Wear Cape. Fly – Young Adult

Eigentlich hatte Sam Duckworth seinen Künstlernamen Get Cape. Wear Cape. Fly begraben, nur um zuletzt als Recreations mit elektronischen Klängen positiv zu überraschen. Und jetzt? Ist plötzlich wieder alles anders. Duckworth kramt sein Cape aus der Mottenkiste hervor und wagt den Sprung zwischen den musikalischen Welten. Zwischen dem fragilen Singer/Songwriter-Sound der Anfangstage und jüngeren, etwas moderneren Elementen sucht „Young Adult“ nach musikalischer Identität.

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Beans On Toast – Cushty

Seit 2009 veröffentlicht Jay McAllister aka Beans On Toast jedes Jahr zu seinem Geburtstag am 1. Dezember ein neues Album – pünktlich wie ein Uhrwerk, stets überraschend anders. So widmete sich der Drunk-Folk-Storyteller im vergangenen Jahr erstmals einer rein elektronischen Platte und verzichtete auf seine etatmäßige Gitarre. Auf „Cushty“, dem mittlerweile neunten Album, ist aber wieder alles beim Alten. Beans On Toast hat viel zu sagen und zeigt sich in bestechender Form.

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David Beckingham – Just When The Light

Nach mehrjähriger Pause touren Hey Ocean! aktuell wieder durch Nordamerika und veröffentlichten kürzlich erste Songs eines neuen Studioalbums. Die Band erfreut sich gerade unter Bronies einen Kultstatus, da Sängerin Ashleigh Ball Synchronarbeit für die nach wie vor ungewöhnliche Kultserie „My Little Pony: Freundschaft ist Magie“ leistet. Viel zu oft übersehen: Gitarrist David Beckingham, der vergangenes Jahr sein erstes Soloalbum veröffentlichte und besagtes „Just When The Light“ mit ordentlich Verzögerung nun endlich auch nach Europa bringt. Darauf enthalten: Zehn wahrlich magische Songs, ganz ohne animierte Abenteuer.

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Sion Hill – Elephant

Irland, Heimat längst überholter Klischees und großartiger Musiker. Nathan Johnston gehört klar und deutlich zu zweiterer Kategorie. Der junge Singer/Songwriter aus Mullingar in den Midlands brachte sich mit elf Jahren selbst das Gitarrespielen bei, schrieb bereits ein Jahr später eigene Songs und tourte in diversen Formationen durch die Lande. Mittlerweile ist er unter dem Pseudonym Sion Hill solo unterwegs, spielte auf den Straßen Berlins und unterschrieb einen Plattenvertrag. „Elephant“ tauscht Scheuklappen gegen richtig gutes Songwriting ein.

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Declan McKenna – What Do You Think About The Car?

Seit einem Jahr fällt sein Name immer wieder im Zusammenhang mit den größten musikalischen Nachwuchstalenten der Gegenwart. Declan McKenna ist erst 18 Jahre alt und wird bereits zur Stimme einer neuen Generation aufgebaut. Seine sozialkritischen und doch partytauglichen Songs kombinieren die alte Singer/Songwriter-Schule mit vorwitzigen Indie-Elementen und großer musikalischer Bandbreite. Nach einigen Singles steht nun das erste Album „What Do You Think About The Car?“ in den Läden.

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Kevin Morby – City Music

Seine Woods-Vergangenheit hat Kevin Morby längst hinter sich gelassen. Aktuell agiert er als Suchender zwischen eigener Vergangenheit und dem Erbe seiner musikalischen Vorbilder. Wanderlust und urbane Grenzerfahrungen dienen als Ankerpunkt für „City Music“. Morbys viertes Album bewegt sich eine Spur weg von dessen autobiographischem Vorgänger. Vor dem inneren Auge des Singer/Songwriters starren die musikalischen Genies der 70er Jahre auf ihr Publikum und verarbeiten diese ungewöhnlichen Eindrücke in Form eines Mixtapes.

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We Were Strangers – Beneath A Broken Sky

Inspiriert durch die facettenreiche musikalische Szene seiner Heimat Manchester, rief Stefan Melbourne 2015 das Singer/Songwriter-Bandprojekt We Were Strangers ins Leben. Den Namen borgte er sich vom gleichnamigen Film aus dem 40er Jahren, in dem, so die geflunkerte Behauptung Melbournes Mutter, sein Großvater mitgespielt hatte. Ohne Opa – und wohl auch Mama – ging es vergangenes Jahr erstmals für ein paar Konzerte nach Deutschland. Nun steht das Debütalbum „Beneath A Broken Sky“ in den Läden.

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Emily Millard – By Heron & By Season

Als Miss Emily Brown setzte sie jahrelang musikalische Glanzlichter, nun veröffentlicht Emily Millard unter ihrem bürgerlichen Namen kunstvolle Art-Folk-Songs, die irgendwo zwischen Singer/Songwriter und Jazz tummeln. Die Dame aus Montreal ist hierzulande zwar bestenfalls ein Geheimtipp, hat sich aber offene Ohren verdient. Mit etwas Verzögerung erscheint ihr neues Album „By Heron & By Season“ nun auch in Deutschland.

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