Schlagwort: Singer/Songwriter

James Hersey – Clarity

Lange verschoben und mittlerweile knapp fünf Jahre nach seiner Debüt-EP veröffentlicht James Hersey sein erstes Album. Der gebürtige Wiener, Sohn eines amerikanischen Lehrers, machte 2010 mit dem Song „Promises“ erstmals auf sich aufmerksam, der prompt mit Radio-Airplay gewürdigt wurde und den „urban gypsy“ dazu ermutigte mehr Zeit für die Musik aufzuwenden. London, New York, Los Angeles und Austin waren Herseys Stationen, bevor es zurück nach Österreich ging. Nun erscheint sein erstes Album „Clarity“, gespickt mit elf Perlen zwischen Electro-Pop und Singer/Songwriter.

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DAWA – Psithurisma

Der Eurovision Song Contest wirft seinen Schatten voraus – nicht nur, aber insbesondere in Österreich, dass nach Conchita Wursts Triumph erstmals seit 48 Jahren wieder als Veranstalter auftreten darf. DAWA aus Wien sind Teil jenes Sextetts, das es ins Finale geschafft hat. Das Quartett aus Wien versteht sich als Brückenschlag zwischen Singer/Songwriter und Folk, arbeitet mit zwei Stimmen, Cajon, Gitarre und Cello als reguläre ‚Besetzung‘. Mit dem zweiten Album „Psithurisma“ (griech. für „Blätterrauschen“) werden neue Facetten präsentiert.

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José González – Vestiges & Claws

Sein letztes Soloalbum mag zwar mittlerweile sieben Jahre auf dem Buckel haben, untätig war der Schwede José González in der Zwischenzeit aber keineswegs. Der Mann hinter der akustischen Magie von „Heartbeats“ und „Hand On Your Heart“ veröffentlichte zwei Alben mit seiner Band Junip, arbeitete an diversen Soundtracks und Charity-Projekten. Nun ist er wieder da und vollendet seine akustische Trilogie mit „Vestiges & Claws“.

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Nathaniel Rateliff – Closer

Stets on tour, sammelt Nathaniel Rateliff aus Hermann, Denver Erfahrungen im Akkord. Der Singer/Songwriter ist mit einer siebenköpfigen Begleitband unterwegs und lebt dabei seine Leidenschaft für Soulmusik aus. Nach gemeinsamen Auftritten mit Mumford & Sons, The Lumineers und Michael Kiwanuka erscheint nun die neue EP „Closer“ digital und auf Vinyl. Die Fortsetzung des vor ziemlich genau einem Jahr erschienene Album „Falling Faster Than You Can Run“ komplettiert und beschließt den aktuellen Release-Zyklus.

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The Migrant – Flood

Fernweh und die Liebe zur Musik machten aus dem Dänen Bjarke Bendtsen The Migrant. Nach einigen Jahren bei The Elephants brach der Mann aus dem ländlichen Jütland auf in die USA und reiste immer wieder durch Nordamerika; Erlebnisse, die seine ersten drei Alben beeinflussen sollten. Zwar wohnt Bendtsen mittlerweile – wieder – in Kopenhagen, das texanische Austin ist jedoch für ihn zu einer Art zweiten Heimat geworden und dient als steter Quell der Inspiration. Die neue Platte „Flood“ wurde dennoch in Dänemark aufgenommen, und zwar erstmals unter Live-Bedingungen mit voller Unterstützung durch Bendtsens Band.

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Olli Schulz – Feelings aus der Asche

Dank „Circus HalliGalli“, „Schulz in the Box“ und seinem Onkelz-Rant bei „Böhmermann und Roche“ ist Olli Schulz nun auch einem breiteren Publikum bekannt, was sich bereits anhand der starken Chartplatzierung von „SOS – Save Olli Schulz“ vor knapp drei Jahren zeigte. Der Hamburger Entertainer möchte seine TV-Präsenz nun deutlich reduzieren, um sich auf seine Musik-Karriere zu konzentrieren. „Feelings aus der Asche“ tauscht Lieder übers Rangeln gegen eine ernsthafte Platte mit Songs aus der Mitte des Lebens.

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Max Jury – All I Want / Something In The Air

Des Moines, Iowa, das ist eigentlich Slipknot-Territorium. Vielleicht muss man künftig aber auch an Max Jury denken. Der 21jährige Singer/Songwriter ist noch ein Geheimtipp, könnte 2015 aber durchstarten und wird von der einschlägigen Fachpresse bereits entsprechend gefeiert. Sind solche Vorschusslorbeeren auch gerechtfertigt? Grund genug sich den beiden bisherigen EPs Jurys anzunehmen, die hierzulande auch digital erschienen sind: „All I Want: The Sonic Factory Sessions“ und „Something In The Air“, beide über Marathon Artists erhältlich.

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Jamie T – Rabbit Hole

Lange war er weg, plötzlich ist er wieder da: Nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums „Kings & Queens“ plus dazugehörigem Tourzyklus tauchte Jamie T für gleich mehrere Jahre komplett unter. Im Sommer diesen Jahres, schließlich, beendete der Brite die lange Durststrecke mit dem deutlich erwachseneren Album „Carry On The Grudge“. Folk sowie Singer/Songwriter-Klänge stehen nun im Mittelpunkt, was aber keineswegs heißt, dass Treays die rauere, rockige Seite aufgegeben hätte. Zu „Rabbit Hole“ gibt es nun auch ein sehenswertes Video.

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Haley Bonar – Last War

Es ist eine Geschichte wie aus einem Film – zumindest anfangs. Bei einer Open Mic Night in Duluth, Minnesota entdeckte Low-Sänger Alan Sparhawk die damals 19jährige Haley Bonar und lud sie auf eine gemeinsame Tour ein. Nur eine Woche später begab sie sich auf eine Reise quer durch die USA. Seither sind mehr als zehn Jahre vergangen, in denen Bonar Album über Album veröffentlichte. Der ganz große Wurf gelang ihr zwar nie, der Wandel von Alternative Country und Slowcore hin zu deutlich bekömmlicheren (Indie) Pop/Rock-Klängen ist dafür geglückt. Mit „Last War“ ist sie nun bei Memphis Industries gelandet.

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Lasse Matthiessen – Wildfires

TV Noir ist zu einer Art Institution für Indie-Chic geworden. Seit mittlerweile fünf Jahren bietet das Musik-Format etablierten Künstlern wie auch Newcomern eine Plattform im Rahmen ungemein populärer Live-Sessions, aus denen eine Reihe an Compilations hervorgegangen sind. Nun hat TV Noir sein eigenes Label und veröffentlicht zum Einstand „Wildfires“, das vierte Album des dänischen Musikers Lasse Matthiessen. Der Wahlberliner, längst TV Noir-Veteran, emanzipiert sich mutig von seinen minimalistischen Folk-Wurzeln.

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