Schlagwort: Those Days

The Chisel

The Chisel – What A Fucking Nightmare

Eine der wichtigsten neueren Punk-Bands der letzten Jahre meldet sich mit einem Dampfhammer zurück. 2020 aus aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von Violent Reaction, Arms Race und Chubby & The Gang hervorgegangen, entstiegen The Chisel mit einer Handvoll Kleinformate und einem mächtigen Album schnell dem Londoner Underground. Der Mix aus Punk, Oi! und Hardcore rennt offene Türen ein und baut imaginäre Publikumsbrücken. Nunmehr bei Pure Noise angekommen, langt der Zweitling „What A Fucking Nightmare“ beherzt zu und findet den richtigen Mittelweg zwischen beißender Härte und massiven Singalongs.

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Espen Kraft – Those Days

80er-Revival und kein Ende. Was vor gut zehn Jahren mit dem Aufgreifen vereinzelter 80er Jahre-Klängen begann, führte schließlich über das Post Punk-Revival zu einer neuen Blütephase von Musikrichtungen wie New Wave, Synthiepop, Funk, Shoegaze und Elektro. Während inzwischen auch große Stars wie Justin Timberlake, Katy Perry und Bruno Mars auf den Sound der kühlen Dekade setzen, hat sich auf Plattformen wie Soundcloud und Bandcamp längst eine blühende Underground-Szene entwickelt, die ihre öffentlichkeitswirksamste Ausprägung derzeit in der instrumentalen Synthwave-Stilistik findet. Wer hingegen auf Vocals nicht verzichten mag, für den könnte „Those Days“, das unter Insidern heiß ersehnte Debütalbum des Norwegers Espen Kraft, genau das richtige sein.

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Bjørn Berge – Blackwood

Den Blues muss Bjørn Berge wohl mit der Muttermilch aufgesogen haben. Zwar hat der norwegische Mittvierziger, wie er selbst sagt, ’nie unter der sengenden Sonne der Dixie-Plantagen gearbeitet‘, dafür als Mechaniker auf Nordsee-Bohrinsel Erfahrung mit Sturm und Kälte gemacht. Mit seiner zwölfsaitigen Gitarre greift er nicht nur die Traditon des Delta-Blues auf, sondern nimmt sich auch Rock- und Pop-Klassikern an. Unter anderem wurden bereits Songs von Motörhead und den Red Hot Chili Peppers neu eingekleidet. Auf seinem aktuellen Album „Blackwood“ überwiegen jedoch die Eigenkompositionen, was definitiv kein Fehler ist.

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