Autor: Benjamin Klopp

Yvonne Catterfeld – Pendel

Der musikalische Durchbruch gelang Yvonne Catterfeld 2003. Im besagten Jahr schaffte sie es dank des Bohlen-Schmachtfetzens „Für dich“ an die Spitze der deutschen Charts. Mit ihrem letzten Album „Blau im Blau“ und der gleichnamigen Single vollzog die ehemalige Soap-Darstellerin 2010 einen musikalischen Reifungsprozess, der jedoch nur bei den eingefleischten Fans auf Zustimmung traf. Nichtsdestotrotz versucht sich die nunmehr 34-jährige mit „Pendel“ und dem kommenden Album „Lieber so“ erneut an einem großen Coup mit reiferem Sound.

Weiterlesen

Sam Sparro – Quantum Physical, Vol. 1

Eine EP auf den Markt zu werfen, ist kein leichtes Unterfangen. Während man auf einem Album den einen oder anderen mittelmäßigen Song zwischen Track sechs und neun verstecken kann, müssen die Titel einer EP allesamt zu überzeugen wissen. Das ist umso wichtiger, wenn man auch noch eine Serie von Extended Plays plant, wie der australische Sänger, Produzent und Songwriter Sam Sparro. Nachdem Album Nummer 1 und die Debüt-Single „Black And Gold“ noch international erfolgreich waren, lief es 2012 mit der Lead-Single des Zweitlingswerk nur noch in Belgien so richtig rund. Es ist also Zeit, um mit einem „Quantum Physical“ wieder auf sich aufmerksam zu machen.

Weiterlesen

Stromae – Racine carrée

Vier Jahre sind im Musikbusiness eine lange Zeit. Für jemanden, der in Deutschland bislang nur einen großen Hit hatte, ist das mitunter zu viel, um dem ersten Streich einen zweiten folgen zu lassen. Anders mag das beim Belgier Paul Van Haver sein. Ebendieser 28-jährige Brüsseler landete 2009 unter dem Künstlernamen Stromae mit dem Song „Alors on danse“ einen europaweiten Hit. Vier Jahre später – im Mai 2013 – veröffentlichte er mit „Papaoutai“ und „Formidable“ die ersten Vorboten seines mittlerweile erschienen Zweitlingswerk „Racine carrée“ und sicherte sich in seiner Heimat eine mehrwöchige Doppelführung in den Singlecharts. Pünktlich zum Album-Release ist auch in Deutschland die Lead-Single „Papaoutai“ in den Top 100 auf dem Vormarsch.

Weiterlesen

Bosse – So oder so

Was einmal funktioniert hat, das klappt auch beim zweiten Mal. Das mag sich Axel Bosse nach seiner ersten erfolgreichen Teilnahme am Bundesvision Song Contest 2011 gedacht haben. Damals sang er sich mit Silly-Frontsängerin Anna Loos noch bis auf Platz 3, 2013 soll es solo funktionieren. Die Chancen auf einen Erfolg stehen gut, denn Axel Bosse ist populär wie nie. Sein aktuelles Album „Kraniche“ stieg auf Platz 4 der Charts ein und ist seit dem Release im März 2013 konstant in den Top 100. Zudem geht er für Niedersachsen mit einem der stärksten Album-Titel an den Start – „So oder so“.

Weiterlesen

Wankelmut & Emma Louise – My Head Is A Jungle

Man kann es so oder so sehen. Der großen Feierstunde nach dem kommerziellen Erfolg für den vom deutschen DJ Wankelmut produzierten Remix von Asaf Avidans „One Day / Reckoning Song“ in den Charts folgte der Kater in Form des altbekannten Phänomens der Überpräsenz eines Songs in der Radiolandschaft. Ob nun Ehre oder Laster, mit „My Head Is A Jungle“ wird nun eine Produktion von Jacob Dilßner (so der bürgerliche Name Wankelmuts) selbst als Single veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit der australischen Singer/Songwriterin Emma Louise Lobb entstand.

Weiterlesen

ZAZ – On ira

Es sind nicht weniger als 105 Wochen, die Isabelle Geffroys französischsprachiges Debüt-Album seit Ende 2010 in den Charts verbrachte – in den deutschen Charts wohlgemerkt. Mit Pauken, Trompeten und ein paar Tröten hat sich auch dessen Lead-Single „Je veux“ für fast ein ganzes Jahr in die hiesigen Single-Charts festgesetzt. Zweieinhalb Jahre später präsentiert die in Tours geborene, bereits als neue Edit Piaf gehandelte und besser unter ihrem Künstlernamen ZAZ bekannte Sängerin der Musikwelt mit „On ira“ die erste Single aus dem im Mai erscheinenden Zweitlingswerk „Recto Verso“.

Weiterlesen

Bosse – Kraniche

Es spricht schon für Axel Bosses Musik. Während andere Künstler nach einem fulminanten Start in den Charts mit jeder weiteren Veröffentlichung federn lassen müssen, etabliert sich der gebürtige Bielefelder Sänger und Songwriter von Album zu Album mehr in der deutschen Musikszene. „Schönste Zeit“, das erste Lebenszeichen nach eineinhalb Jahren Kreativpause und Lead-Single des neuen Albums „Kraniche“, pulverisierte seine bisherige Höchstposition in den Single-Charts gleich in der ersten Woche (#29) und lässt erahnen, zu was die dazugehörige LP im Stande sein könnte.

Weiterlesen

Laing – Paradies Naiv

Die Vorzeichen könnten eigentlich nicht besser stehen: Erstens ziert mit „Morgens immer müde“ ein Song die Diskografie der vier Berliner Schnauzen von Laing, der es – wenn auch nicht bis an die Spitze der Charts – ins Langzeitgedächtnis eines großen Teils der deutschen Musikhörer geschafft hat. Zweitens erlangte die Band durch die überaus erfolgreiche Teilnahme an einem Gesangswettbewerb (Bundesvision Song Contest 2012) vor Millionenpublikum überregionale Bekanntheit. Diese scheinbar perfekte Kombination wird jedoch – die Geschichte lehrt es immer wieder – schnell zu einem Fluch. Davon möchte die Formation um Nicola Rost in ihrem „Paradies Naiv“ nichts wissen, auch wenn es gerade die trockenen Wahrheiten des Lebens sind, die sie auf ihrer ersten LP charmant anzusprechen weiß.

Weiterlesen

Bosse – Schönste Zeit

Axel Bosse hat mit seinem Album „Wartesaal“ seinen bisher größten musikalischen Erfolg gefeiert. Beim Bundesvision Song Contest 2011 gelang ihm und Anna Loos zudem mit „Frankfurt Oder“ der Sprung aufs Treppchen und in den Charts die bisher höchste Peak für eine seiner Singles (#35). Bis auf das kurze Dance-Pop-Intermezzo („Karambolage“) an der Seite von Oliver Koletzki blieb es 2012 jedoch relativ ruhig um den gebürtigen Braunschweiger. Dieser verbrachte das letzte Jahr u.a. in Istanbul und Umbrien, um Ideen für das kommende Album „Kraniche“ zu sammeln. Mit „Schönste Zeit“ liefert Bosse den ersten Vorgeschmack.

Weiterlesen

Feed Me & Crystal Fighters – Love Is All I Got

Wenn zwei in Deutschland weitestgehend unbekannte Musik-Acts beschließen, zusammen die Charts aufzumischen, geht die Rechnung am Ende selten auf. Anders scheint dies bei „Love Is All I Got“ zu sein, dem Ergebnis einer Zusammenarbeit des 28 Jahre alten Briten Jon Gooch a.k.a. Feed Me und der spanisch-britischen Folktronica-Truppe Crystal Fighters. Nach dem Release im November als 1-Track-Download wartet nun ein aufgemotztes Bundle auf den 1. Februar. Und da Liebe alles ist, was die Künstler zu haben scheinen, ist auch das Risiko überschaubar.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?