Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Isis Unveiled

Für …And You Will Know Us By The Trail Of Dead (in weiterer Folge galant auf Trail Of Dead verkürzt) ist es das Jahr der Rückbesinnung. Nicht nur, dass man nun wieder auf einem Indie-Label unterwegs ist, auch musikalisch wagt „The Century Of Self“ den Rückschritt zum Klassiker „Source Tags And Codes“, ohne dabei auf die jüngere Major-Vergangenheit zu vergessen. Dieser Spagt gelingt mal besser, mal schlechter.

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Muff Potter – Gute Aussicht

Der Majorlabel-Ausflug ist vorbei, Muff Potter veröffentlichen wieder auf ihrem eigenen Label Huck’s Plattenkiste. Viel ist von der geplanten Auszeit 2008 sowieso nicht geblieben, denn nach Bandgeburtstag und Ärzte-Tour wurde bereits im Herbst die neue Platte „Gute Aussicht“ geschrieben und komplett live eingespielt. Entsprechend roher und rauer klingt das Material auch im Vergleich zum poppig angehauchten, in punkto Songwriting dennoch erstklassigen „Steady Fremdkörper“.

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Lily Electric – You’re In The Painting You Saw

„Geh doch nach Berlin“ – Angelika Express wussten, wovon sie singen. Dachten sich auch Lily Electric aus Kopenhagen, und residieren seither in der Hauptstadt. Das dänische Indie-Quartett ist bereits aus dem Vorprogramm von Slut, The Kooks, Maximo Park und Cold War Kids ein Begriff. Nun erscheint das Debütalbum „You’re In The Painting You Saw“.

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Passion Pit – Chunk Of Change

Rein musikalisch ist die Trefferquote der BBC erstaunlich. Bei ihrem 2009er Poll haben Passion Pit Platz 9 erreicht. Glaubt man ersten Berichten, so ist das Debütalbum „Manners“ der fünf Amerikaner – eine Veröffentlichung ist Ende Mai geplant – eine wahre Offenbarung zwischen Hot Chip und MGMT. Bis es aber so weit ist, gibt es nun die EP „Chunk Of Change“ auf die Ohren.

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Thunderheist – Thunderheist

Hier kommt das tanzbarste Versehen des Jahres. Eigentlich wollte Produzent Grahmzilla anno 2005 nur an ein paar Beats arbeiten, die er jedoch an Isis Salam schickte. Diese rappte darüber und legte den Grundstein für die künftige Zusammenarbeit. Aus dem falschen Klick wurde also binnen kürzester Zeit das kanadische Duo Thunderheist, dessen Mischung aus Dance, Electro-Pop, und HipHop es sogar bis in einen Oscar-nominierten Film geschafft hat. Das und mehr gibt es auf dem Debütalbum „Thunderheist“.

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Clueso – Gewinner

Deutschlands momentan wohl bester Singer/Songwriter reitet weiterhin auf der Erfolgswelle. Mit seinem aktuellen Album „So sehr dabei“ wurde Clueso endlich auch die verdiente Mainstream-Anerkennung zu teil. Bevor „So sehr dabei – Live“ auf CD/DVD in die Läden kommt, koppelt der Erfurter Pop-Poet mit „Gewinner“ die mittlerweile vierte Single seiner aktuellen Platte aus.

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Veto – Blackout

Was ist bloß mit diesen Dänen los? Kaum ein Land bringt so viele fantastische Bands hervor, die Beats und Rock derart stark miteinander verbinden. Carpark North, Nephew und Dúné sind hierzulande längst ein Begriff, Veto können das auch werden. Dabei treiben sie besagte Ansätze auf „Crushing Digits“ auf die Spitze, steuern ihre Songs fast ausschließlich über Elektronik. Exemplarisch dafür steht auch „Blackout“, Opener der aktuellen Platte und zugleich neue Single.

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The Flames – Caution: Heat Inside

Es war einmal ein One-Hit-Wonder. The Flames aus Mannheim hat man vor allem wegen „Everytime“ in Erinnerung – jeder zarten Gute-Laune-Nummer, die 2002 dank massivem Werbe-Einsatz zum Sommerhit mutierte. Seither konnte das Quartett allerdings nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen, weil man nun mal eigenen Ideen folgt, anstatt auf Nummer Sicher zu gehen. So ist „Caution: Heat Inside“ irgendwo zwischen Indie Pop/Rock, Surf, Disco und Lagerfeuer-Romantik anzusiedeln.

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Doves – Kingdom Of Rust

50 Monate sind vergangen seit der Veröffentlichung von „Lost Cities“, dem bis dato letzten Album der Doves. Das britische Trio hat sich darauf zwischen Motown-Rock und Psychedelia platziert, mit „Black And White Town“ einen echten Hit ins Rennen geschickt. Danach die lange Unsichtbarkeit, eine Art Neustart. Lang und breit wurde an „Kingdom Of Rust“ herumgeschraubt, wurden die Songs verfeinert, wurde der Mix noch breiter und universeller gestaltet. Nun ist das Ergebnis endlich erhältlich.

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The Glam – Escapism

Letzten November hat sich das Hamburger Trio The Glam erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt mit seiner Debütsingle „Join The Spectres“. Frederic, Phil und Julien machen ihrem Namen nur bedingt Ehre, sei es durch den übermäßigen Gebrauch von Haarspray oder der Liebe für Glamrock-Bands wie T.Rex und das Chamäleon David Bowie. Auch Placebo und U2 sind für die Nordlichter von großer Wichtigkeit. All das kann man auf ihrem Debütalbum „Escapism“ nachhören.

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