Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

I Am Cassettes – Lovers & Liars

Es ist mittlerweile für Bands und kleine Labels relativ einfach ihr Material international zu releasen – Portale und Dienste wie iTunes, Amazon, 7digital und Konsorten machen’s möglich. So kommen auch I Am Cassettes aus Riverside, Kalifornien nach Deutschland. Ihre Debüt-EP „Lovers & Liars“ verzaubert mit sechs feinsinnig komponierten Songs zwischen britisch angehauchtem Pop/Rock, Singer/Songwritertum und hoffnungsvollen Texten.

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Triptykon – Shatter

Aus der Asche von Celtic Frost hat Tom Gabriel Fischer Triptykon erschaffen, mit denen er die Vision von „Monotheist“ fortsetzt. Das im März erschienene Debüt „Eparistera Daimones“ war ein Black Metal-Monolith, ein kunstvoll arrangierter Nackenschlag. Mit der EP „Shatter“ liefern die Schweizer nun Nachschub – geboten werden Überbleibselvon den Aufnahmen des Erstlingswerks.

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Neaera – Forging The Eclipse

Nach ihrem kometenhaften Aufstieg an die Speerspitze der deutschen Melodic Death Metal-Szene mussten Neaera letztes Jahr einen ersten Dämpfer hinnehmen. „Omnicide – Creation Unleashed“ mit seinem deutlich trockeneren Sound und dem deutlich höheren Härtegrad wurde sehr gemischt aufgenommen, nicht zuletzt wegen der verstärkten Einbettung von Black Metal-Elementen. „Forging The Eclipse“ löst sich davon zwar nicht komplett, kehrt aber gleichzeitig die etwas vernachlässigte melodische Seite der fünf Münsteraner hervor.

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All That Remains – …For We Are Many

Metalcore liegt mittlerweile fernab jeder Trends. Gut so, denn während sich eine Armada an Trittbrettfahrern nun anderen Klängen zuwendet, liefern die Veteranen des Genres Klassiker um Klassiker ab. Dazu zählen auch All That Remains aus Springfield, Massachusetts, deren mittlerweile fünftes Album „…For We Are Many“ sämtliche Metalcore-Vorzüge kompakt und auf Perfektion getrimmt präsentiert.

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Aloe Blacc – Good Things

Mutig, mutig: Während sich die Musikwelt mehr und mehr in Synthetik und technische Spielereien vertieft, wagt sich Aloe Blacc zurück zu den Wurzeln. Der US-Sänger, der bereits Mitte der 90er als Teil der Indie-Rapper Emanon in Erscheinung getreten war, steht für handgemachten 60s-Soul ohne elektronische Gehhilfen. Für sein neues Album „Good Things“ werden durchaus kühne, weitgehend gerechtfertigte Vergleiche gewagt.

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Kings Of Leon – Radioactive

Sechs Millionen verkaufte Alben, vier Grammys und zahlreiche Hits in „Sex On Fire“, „Use Somebody“ und „Notion“ – „Only By The Night“ hat den Kings Of Leon den längst verdienten und überfälligen Durchbruch gebracht. Auf „Come Around Sundown“, ihrem fünften Studioalbum, geht es wieder minimal ruhiger, dennoch ähnlich hitverdächtig zu. Man muss allerdings zweimal hinhören, wie die erste Single „Radioactive“ verrät.

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