Kategorie: Alben

Samuel Hope – Other Man

„Bei guter Musik“, so einst ein guter Rat an Samuel Hope, „geht es um den Einklang einer wunderbaren Melodie und einer tollen Stimme“. Nach dieser Maxime arrangiert der 34jährige gebürtige New Yorker seine Songs. Ursprünglich schrieb er für andere Musiker, nur um schließlich festzustellen, dass einzig er alleine seine Geschichten auch angemessen vertonen kann. Musikalisch bewegt sich Hope in soulig angehauchten Pop-Gefilden mit elektronischen Untertönen – vertraut, Mainstream-tauglich und doch angenehm eigenständig. „Other Man“ ist sein Debütalbum.

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Morcheeba – Blaze Away

Die ewigen Morcheeba geben sich mit ihrem mittlerweile neunten Studioalbum die Ehre. Dabei sah es nach dem Release von „Head Up High“ erst einmal nicht so toll aus. Paul Godfrey verließ die Band aufgrund von musikalischen und persönlichen Differenzen, ein finanzieller Streit um die Namensrechte ließ Skye Edwards und Ross Godfrey ein Album unter dem Namen Skye & Ross veröffentlichen. Offensichtlich gehört der Name Morcheeba nun dem Duo, das sich mit „Blaze Away“ sogleich zurückmeldet.

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ABAY – Love And Distortion

Nach der gelungenen Generalprobe „Blank Sheets“ und der erfolgreichen Premiere „Everything’s Amazing And Nobody Is Happy“ rollt der ABAY-Zug nun wieder durch die Lande. Die Band um Aydo Abay (Ken, ex-Blackmail) und Jonas Pfetzing (Juli) konzentriert sich weiterhin auf hymnischen Rock – irgendwo zwischen Indie und Alternative gefangen – mit feiner Pop-Schlagseite. „Love And Distortion“ kracht, wummert und schwelgt nun gleichermaßen.

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MIK – New Room

Über ein Jahrzehnt schlug Mik Tanczos mit seiner Band Zeronic die Brücke zwischen Radio-Hit und Alternative-Charme. Nun bewegt sich der Sänger, Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist auf Solopfaden. Sein Debüt „New Room“, in der österreichischen Heimat bereits vor ein paar Monaten erschienen, schafft endlich den verdienten Weg nach Deutschland. Nun unter dem Künstlernamen MIK unterwegs, denkt Tanczos den Zeronic-Sound weiter.

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Black Moon Circle – Psychedelic Spacelord

Wenn Black Moon Circle etwas beherrschen, dann sind es Jam-Sessions, und das gleich mit wachsender Begeisterung. Neben ihren regulären Alben und Kleinformaten veröffentlichten die überaus produktiven Space-Rock-Norweger in den letzten Jahren gleich drei Studio-Jams. Für die Arbeiten an „Psychedelic Spacelord“ expandierte man im Studio nun kurzfristig auf sechs Musiker – und jammte einfach darauf los. Herausgekommen ist dieser 47minütige Mammutsong.

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Jo Passed – Their Prime

Seit Jahren schwirrt Jo Hirabayashi durch die DIY-Szene seiner kanadischen Heimat, kämpfte zwischenzeitlich mit Schulfreund Elliot Langford gegen den Rest der Welt. Viel Kampf scheint nun, da Jo Passed zur Band geworden ist, nicht geblieben zu sein, aber das macht nichts. Der gemächliche Indie-Sound mit deutlichem Psychedelic-Einschlag weiß auch so zu unterhalten. „Their Prime“ ist Debütalbum des Quartetts aus Vancouver.

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Wooden Shjips – V.

Welch verheißungsvolle Botschaft: Wooden Shjips, so hieß es vorab, erweitern ihren vertrauten Sound um entspannte Sommerklänge. Tatsächlich gehen diese neuen Elemente herrlich Hand im Hand mit dem genüsslich vertrackten und doch so klar arrangierten Psychedelic-Sound des US-Quartetts. Tief in der 60er-Jahre-Szene ihrer Heimatstadt San Francisco verwurzelt, bricht „V.“ zu neuen Ufern auf und setzt seinen Weg doch konsequent fort.

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Black Orchid Empire – Yugen

Großbritannien, deine Alternative Rock-Bands. Gerade im etwas kantigeren Umfeld sprießen Nachwuchstalente im, pardon, Akkord aus dem Boden und bringen kraftvolle Hymnen en masse mit. Black Orchid Empire traten unter anderem bereits mit Giganten wie Biffy Clyro und Skunk Anansie auf – zwei Bands, die herrlich als Referenzen passen. Emotional und doch knackig geht das Trio sein mittlerweile zweites Album „Yugen“ an. Parallel dazu kommen sie mit Black Map für sechs Konzerte nach Deutschland.

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Otis Redding – Dock Of The Bay Sessions

Wie wäre Otis Reddings musikalische Karriere wohl weitergegangen, hätte er am 10. Dezember 1967 nicht diese verdammte Beechcraft H18 bestiegen? Bis heute spekulieren Fans über einen der größten Soul-Sänger aller Zeiten, und dabei tauchen immer wieder Überlegungen über jene Platte auf, an welcher er bis zu seinem Tod arbeitete. Die einzelnen Aufnahmen dieses unfertig gebliebenen Albums kennt man vielleicht schon von diversen Compilations, doch nun, 50 Jahre nachdem „(Sittin‘ On) The Dock Of The Bay“ zum posthumen Chart-Topper wurde, erscheinen erstmals alle Tracks in gebündelter Form auf „Dock Of The Bay Sessions“.

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Ryley Walker – Deafman Glance

Hört – und sieht – man den 28jährigen Ryley Walker, denkt man zunächst wahrscheinlich an einen weiteren von vielen jungen Singer/Songwritern. Rein oberflächlich bringt der US-Amerikaner auch das nötige Rüstzeug mit, doch seine Musik spricht eine andere Sprache. Zwischendurch lassen sich ein Kontrabass, ein Saxophon und diverse Tasteninstrumente blicken – Blues, Folk, Indie und Jazz geben sich sozusagen die Klinke in die Hand. Daran hat sich auch auf dem mittlerweile fünften Studioalbum „Deafman Glance“ nichts geändert.

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