Kategorie: Alben

Jet – Shaka Rock

Unglaubliche sechs Jahre ist es schon wieder her, dass Jet mit „Are You Gonna Be My Girl?“ die Garage-Rock-Landschaft kräftig aufgemischt haben. Der Erfolg ist ihnen allerdings nicht treu geblieben, gerade weil die 2006er Platte „Shine On“ entweder zu berechnend oder zu durchdacht war (je nach Lust und Laune). Ein ähnliches Schicksal könnte auch das neue Album „Shaka Rock“ ereilen.

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Dúné – Enter Metropolis

Dúné sind weit gereist. Die selbst proklamierten Erfinder des „Indielectrock“ tourten mit ihrem 2007er Debütalbum „We Are In There You Are Out Here“ durch ganz Europa, spielten unter anderem im Vorprogramm der Foo Fighters und von Muse. Gemeinsam mit Volbeat-Produzent Jakob Hansen wurde „Enter Metropolis“ eingespielt, das eine Spur runder und gefestigter wirkt.

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KIM? – Allez! Allez! Allez!

24.12.2001, irgendwo in Bochum: Benny von Schaumschlag und Trip Tom betrinken sich heftigst, gründen mit Kind im Magen? ihre persönliche Deutschpunk-Version. Mit Bugx wurde längst ein Gitarrist an Bord geholt, Hitpack-Sampler wurden erobert, der Name auf KIM? verkürzt. Nach einem unfreiwilligen Labelwechsel – GUN hat die finanzielle Biege gemacht – erscheint das Album „Allez! Allez! Allez“ nun mit Major-Unterstützung.

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Michael Jackson – The Stripped Mixes

„You and I must make a pact, we must bring salvation back“ – die ersten Verse von „The Stripped Mixes“ gehen unter die Haut. Es fühlt sich an wie das Jahr 1970. Der gerade einmal 12-jährige Michael Jackson steht auf der Bühne und singt a capella den Welthit der Jackson5. Gerne möchte man diese Zeitreise fortsetzen, doch nach 40 Minuten und dem Ende der Spielzeit von „The Stripped Mixes“, befindet man sich zurück in der Realität. Es ist das Jahr 2009, das Jahr in dem der King of Pop starb.

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A Tribute To Die Fantastischen Vier

Das Jahr 1989: Die Berliner Mauer fällt, Erich Honecker tritt zurück, George H. W. Bush wird der 41. Präsident der Vereinigten Staaten, erste Bilder vom Neptun werden geschossen und die Love Parade zieht ihre ersten Kreise. Die Liste der besonderen Ereignisse wäre jedoch nicht komplett ohne zu erwähnen, dass sich eine junge Band aus Stuttgart zusammen tut, um als Pioniere den Deutschen Rap-Gesang zu zelebrieren. Seitdem sind Michi Beck, Thomas D, Smudo und And.Ypsilon die „fantastischen Vier“, die inkl. ihrer Live- und Best Of-Alben über ein Dutzend LPs und beinahe dreißig Singles veröffentlicht haben. Zum 20-jährigen Jubiläum hat sich ihr Manager, Andreas „Bär“ Läsker, ein ganz besonderes Geschenk für seine Truppe einfallen lassen und in mühevoller Arbeit über dreißig Interpreten aus fünf Jahrzehnten deutscher Musikgeschichte Songs der Fanta 4 neu einspielen lassen. Herausgekommen ist die beeindruckende Doppel-CD „A Tribute To Die Fantastischen Vier“ mit 36 Songs und einer enormen Bandbreite, die zeigt, wie „populär“ die fantastischen Vier tatsächlich sind.

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Armin van Buuren – A State Of Trance 2009

Erwartungsvoll fiebert die Trance-Gemeinde alljährlich dem Release von Armin van Buurens „A State Of Trance”-Mix-Compilation entgegen. Schon Wochen, ja Monate vorher wird in den einschlägigen Foren wild über die Tracklist der Mix-Compilation spekuliert. Welche unveröffentlichten Tracks wählte Armin wohl dieses Mal aus, gibt es vielleicht sogar eine exklusive Eigenproduktion? Jetzt war es wieder soweit – „A State Of Trance 2009” steht in den Läden, und die zahlreichen Fans des Niederländers dürfen sich einmal mehr von den Qualitäten ihres No. 1-DJs überzeugen.

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2raumwohnung – Lasso

2raumwohnung sind zurück. Das Berliner Popduo um die ehemalige Neonbabies-Sängerin Inga Humpe und dem Musiker Tommi Eckart, hat seit ihrer Gründung im Jahr 2000 ständig für frischen Wind in der deutschen Pop-Szene gesorgt. Und auch wenn die ganz großen Hits noch fehlen, haben Songs wie „Ich und Elaine“, „Spiel mit“ oder das noch recht junge „36 Grad“ nicht nur bei ihren Fans längst Kultstatus. Aktuell steht das mittlerweile schon vierte Studioalbum von 2raumwohnung in den Plattenläden. „Lasso“ heißt das 13 Songs umfassende Werk, auf dem in gewohnter Manier, lässige Leichtigkeit auf melancholisches Seelenspiel trifft.

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Jónsi & Alex – Riceboy Sleeps

Das Klangparadies Island ist um eine weitere Facette reicher. Jon Þor (Jónsi) Birgisson, Sänger der Post-Rock-Fürsten Sigur Rós, und sein Partner Alex Somers (Parachutes) stellen seit Jahren gemeinsam Kunstwerke aus und inszenieren  Ausstellungen. Als Jónsi & Alex vertonen sie ihre faszinierenden Bilderwelten mit einem Ambient-Album, das ebenso wie ihr gemeinsamer Kunstmoniker den Titel „Riceboy Sleeps“ trägt.

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K.I.Z. – Sexismus gegen Rechts

Uiuiui, diesen böhsen Kannibal in Zivil. Die Geschmackspolizei schlägt Alarm, Political-Correctness-Verfechter wenden sich mit Tränen in den Augen ab. Dürfen die denn das? Sex, Gewalt und Comics – K.I.Z. sind Hassfiguren der faux-stilsicheren Lakaien und Helden der sarkasmus-behafteten Post-Aggro-Generation. Ob „Hahnenkampf“ nun wegen seiner oberflächlichen Fäkal-Aggression oder wegen der omnipräsenten, für Otto Normalverbraucher bis zur Unkenntlichkeit verfremdeten Ironie abgefeiert wurde – umme. „Sexismus gegen Rechts“ wird wohl ähnliche Reaktion ziehen.

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