Kategorie: Alben

Tedeschi Trucks Band – Made Up Mind

Wenn die Tedeschi Trucks Band die Bühne betritt, präsentiert nicht etwa eine italienisch-englische Sprachgruppe deutsche Laster (pun intended). Hinter diesem Namen stecken Susan Tedeschi und Derek Trucks (u.a. Allman Brothers), die nach ihrer Hochzeit ihre beiden Bands zu einer mittlerweile elfköpfigen Blues-Soul-Rock-Fantasie zusammenlegten. Für ihr Debütalbum „Revelator“ wurden sie bereits mit einem Grammy ausgezeichnet, nach einer Live-Platte für zwischendurch erscheint nun der zweite Longplayer „Made Up Mind“.

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Crash Of Rhinos – Knots

Sie wollten ein Album aufnehmen, das nach einer Kollision von Nirvanas „In Utero“ und „The Colour And The Shape“, dem Durchbruchsalbum der Foo Fighters, klingt. Was sich dezent verrückt anhört, beeindruckte Rob Whiteley keinesfalls. Gemeinsam mit dem Quintett Crash Of Rhinos aus dem britischen Derby nahm er einen Nachfolger zu „Distal“, ihrem Debüt aus dem Jahr 2010, in einer Lagerhalle in Liverpool auf. Über das Glücken dieser Mission lässt sich vortrefflich streiten. Unabhängig davon ist „Knots“ eine starke Platte mit passendem Titel geworden.

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Washed Out – Paracosm

Verführerisch verträumt und sympathisch mit sich selbst beschäftigt: Ernest Greene, das ist ein Name für einen Poeten, für einen Künstler. Dennoch versteckt sich der 30jähriger aus Perry, Georgia hinter dem Künstlernamen Washed Out und fabriziert im Alleingang verträumte Popmusik mit schwerem Synthi-Einschlag. Half sich sein Debütalbum „Within And Without“ vor zwei Jahren mit deutlich düsteren Klängen, die ein wenig an TripHop erinnerten, über die Runden, so punktet der Nachfolger „Paracosm“ mit einem deutlich wärmeren, kuschligeren Sound.

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Pinkunoizu – The Drop

In Dänemark trägt Lärm offensichtlich die Farbe Rosa. Die Musik von Pinkunoizu ist sicherlich vieles, bloß nicht orthodox. Nach dem Debüt „Free Time!“ nahm man erstmals gemeinsam in Kopenhagen auf und verbrachte einige Zeit in der Freistadt Christiana, um sich vom Geist dieser speziellen Kommune anstecken zu lassen. Herausgekommen ist ein verträumtes Stück Popmusik im XXL-Format, das auf den Namen „The Drop“ hört und Bezug auf als klangliche Erscheinungen wiederkehrende Tonschwankungen nimmt.

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White Lies – Big TV

Das wichtigste Album in der Karriere einer Band ist im Regelfall das dritte, es entscheidet über den endgültigen Durchbruch oder das nahende Karriereende. Während Debütalben oft frei von der Leber weg entstehen und die Zweitwerke ersten Freiraum für Experimente lassen, sollte man spätestens auf Album Nummer Drei seinen eigenen Stil etabliert haben, um sich auch langfristig im hart umkämpften Musikbusiness durchzusetzen. Dieser wichtige Schritt steht nun der britischen Post Punk-Revival-Band White Lies bevor, denen der Durchbruch bereits mit dem Debüt-Millionenseller „To Lose My Life…“ gelang, während „Ritual“ qualitativ einen deutlichen Schritt nach vorne, verkaufszahlenmäßig jedoch einen kleinen Rückschritt bedeutete. Alle Hoffnungen liegen nun also auf der neuen Scheibe „Big TV“.

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Confide – All Is Calm

Was für manche wie Sand am Meer ist, ist für andere der New Wave of American Heavy Metal. Denn gerade im Schatten von Bands wie August Burns Red, Parkway Drive, Bring Me the Horizon oder Heaven Shall Burn für die etwas älteren Semester, hat sich seit Anbeginn dieses Jahrtausends eine ordentlich im Metalcore verwurzelte Szene ambitionierter Formationen gebildet. Dazu zählen Confide aus Kalifornien. Seit 2004 ist man mit zuletzt dreijähriger Unterbrechung und Personalwechseln dabei, nicht nur sich selbst zu finden, sondern auch pekuniären Zuspruch. Letzterer ermöglichte nun das Comeback – durch Crowdfunding.

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Fiddler’s Green – Winners & Boozers

Deutschlands Iren kommen aus Erlangen, machen seit mittlerweile 23 Jahren Musik und legen nun ihr dreizehntes Studioalbum vor. Dabei avancierte das Kleeblatt für Fiddler’s Green zu weit mehr als nur zu der Bühne ihres Speedfolk. Ein Glücksgriff zur Wegbereitung und Prägung des punkigen Folk-Rock, der heute spielend alles vom Metaller bis HipHoper und Andersgläubigen einzufangen versteht. Weder Konkurrenz noch Kritiker hat das Sechsgestirn zu fürchten, schließlich beherrscht es sein Handwerk seit jeher. Trotzdem wird es „Winners & Boozers“ nun schwer haben.

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The Flying Eyes – Lowlands

Nächster Anlauf, nächster Arschtritt. Als The Flying Eyes aus Baltimore 2007 ihre Karriere begannen, waren die vier Musiker gerade einmal volljährig geworden. Zwei Alben folgten seither, in denen man sich von Doors-Jubilaren zu einer vielschichtigen Rock-Band mit 60s- und 70s-Flair entwickelte. Damit nicht genug: Für die dritte Platte „Lowlands“, das Debüt bei den Feinschmeckern von Noisolution, erweiterten die US-Amerikaner ihren Sound ein weiteres Mal und wagen einen Kurzbesuch in der Wüste.

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ZZ Top – The Complete Studio Albums 1970-1990 (Teil 2)

Ob als gestandene Rock’n’Roll-Band, Blues-Liebhaber, Stoner-Vorboten oder 80s-Granden – der Ruf des texanischen Trios ZZ Top wuchs mit den Jahren. Hinter zwei mächtigen Bärten und einem Beard versteckt sich unheimlich viel Geschichte, die nun aufgearbeitet wird. „The Complete Studio Albums 1970-1990“ präsentiert die ersten zehn Alben des Trios in einer stabilen Clamshell-Box zum günstigen Preis (ca. 30 Euro), komplett mit Pappschubern, die dem jeweiligen Original-Artwork entsprechen und entsprechend im Fall von „Tres Hombres“ und „Tejas“ gar mit Klappcovern ausgestattet wurden. Noch schöner: Man verzichtete auf die kontroversen, blutleeren 80s-Mixes und rekonstrurierte die Original-Audio-Tape-Versionen; „ZZ Top’s First Album“, „Rio Grande Mud“ und „Tejas“ sind sogar erstmals in dieser Form erhältlich. Im zweiten von zwei Teilen geht es um den großen Durchbruch der Texaner und die kreative Dürreperiode danach.

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ZZ Top – The Complete Studio Albums 1970-1990 (Teil 1)

Ob als gestandene Rock’n’Roll-Band, Blues-Liebhaber, Stoner-Vorboten oder 80s-Granden – der Ruf des texanischen Trios ZZ Top wuchs mit den Jahren. Hinter zwei mächtigen Bärten und einem Beard versteckt sich unheimlich viel Geschichte, die nun aufgearbeitet wird. „The Complete Studio Albums 1970-1990“ präsentiert die ersten zehn Alben des Trios in einer stabilen Clamshell-Box zum günstigen Preis (ca. 30 Euro), komplett mit Pappschubern, die dem jeweiligen Original-Artwork entsprechen und entsprechend im Fall von „Tres Hombres“ und „Tejas“ gar mit Klappcovern ausgestattet wurden. Noch schöner: Man verzichtete auf die kontroversen, blutleeren 80s-Mixes und rekonstrurierte die Original-Audio-Tape-Versionen; „ZZ Top’s First Album“, „Rio Grande Mud“ und „Tejas“ sind sogar erstmals in dieser Form erhältlich. Im ersten von zwei Teilen werden die Ursprungsjahre der Texaner beleuchtet.

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