Kategorie: Alben

The Dead Weather – Sea Of Cowards

Bewährungsprobe für die Supergroup: Was The Dead Weather auf ihrem letztjährigen Debüt „Horehound“ an verplanten Jams und neoklassischen Rockhymnen zusammengetragen hatten, war mehr als beeindruckt. Nun hat das Quartett um das Gesangs-Duo Alison Mosshart (The Kills) und Jack White (The White Stripes) „Sea Of Cowards“ am Start, auf dem sämtliche wilde Ideen konsequent in halbwegs geregelte Bahnen gelenkt werden. Ergebnis: doppelte Durchschlagskraft.

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Katie Melua – The House

Spätestens mit ihrem letzten Longplayer „Pictures“ hatte sich Katie Melua musikalisch festgefahren. Was anfangs noch verzauberte, begann nun allmählich zu langweilen. Kurzum, für das vierte Studioalbum mussten dringend neue Inspirationen her. Kein Geringerer als Ausnahmeproduzent William Orbit nahm die Herausforderung an, den Katie Melua-Sound zu entstauben und weiterzuentwickeln. Ob er tatsächlich Wunder vollbringen konnte, lässt sich ab sofort auf „The House“ feststellen.

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The Cure – Disintegration (Deluxe Edition)

Sie ist wieder da, die schwer in Worte zu fassende Magie, die The Cure 1989 ihr bislang erfolgreichstes Album veröffentlichen ließen. „Disintegration“ hat auch über zwei Jahrzehnte später nichts an seiner Einzigartigkeit verloren, agiert in einem eigenen Kosmos, in einem eigenen Klanguniversum. Die längst überfällige „Deluxe Edition“ präsentiert ein sorgfältig remastertes 3CD-Paket, das wahrlich jeden Cent wert ist.

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Ellie Goulding – Lights

Im Hypen von Newcomern sind die Briten wohl kaum zu übertreffen. Wer von der Fachpresse des Königreichs gefeiert wird, darf in der Regel mit einer europaweiten Karriere rechnen. Ellie Goulding führte zuletzt nicht nur das BBC-Ranking „Sound of 2010“ an, sondern räumte auch den „Critics’ Choice Award“ bei den Brit Awards ab. Das steigert sowohl das Medieninteresse als auch den Erwartungsdruck, der nun auf Ellies Debütalbum „Lights“ lastet. Kann es dem Hype überhaupt gerecht werden?

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Stone Temple Pilots – Stone Temple Pilots

Mit einer gewissen Skepsis wurde das Comeback der Stone Temple Pilots aufgenommen. Würde das kalifornische Rock-Powerhouse noch einmal zu alter Form zurückfinden? Und, vor allem: Würde Scott Weiland nach seinen langjährigen Drogen-Problemen und dem unrühmlichen Abgang bei Velvet Revolver noch einmal seine Magie entfalten können? Das schlicht „Stone Temple Pilots“ betitelte Album beantwortet beide Fragen mit einem klaren, lautstarken „Ja“.

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Soulfly – Omen

Die Arbeiten mit Bruder Iggor scheinen bei Max Cavalera ungeahnte kreative Energien freigesetzt haben. Nicht nur, dass die Cavalera Conspiracy noch dieses Jahr ins Studio gehen wird, auch Soulfly haben ein neues Album am Start. Mehr noch, „Omen“ ist die beste Soulfly-Platte seit acht Jahren geworden.

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Collapse Under The Empire – The Sirens Sound

Im überaus breitgefächerten Post Rock-Feld mit einem halbwegs eigenen Sound Eindruck zu hinterlassen, ist mittlerweile verdammt schwierig geworden. Dem Hamburger Duo Chris Burda und Matthew Jason ist dieser Kraftakt allerdings gelungen – gleich zwei Alben haben sie unter dem Banner Collapse Under The Empire letztes Jahr veröffentlicht. In Form von „The Sirens Sound“ gibt es schon wieder Nachschub.

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K’s Choice – Echo Mountain

Mitte der 90er waren K’s Choice an der Speerspitze der europäischen Rockfront. „Not An Addict“ hat die Belgier um die Geschwister Sarah und Gert Bettens unsterblich gemacht. Nach Auflösung und Reunion erscheint nun „Echo Mountain“ – der erste Studio-Output seit zehn Jahren – in Form eines Doppelalbums – eine Seite Bandsound, eine Seite akustisch dargeboten.

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Blake Lewis – Heartbreak On Vinyl

Man muss eine Castingshow nicht zwangsläufig gewinnen, um im Musikbiz durchstarten zu können. Bestes Beispiel: „American Idol“-Zweiter Adam Lambert, der momentan weltweit die Charts stürmt. Zwei Staffeln zuvor war es Singer/Beatboxer Blake Lewis, der sich im Finale geschlagen geben musste – von Jordin Sparks, um genau zu sein. Trotzdem brachte er mit „Audio Day Dream“ und „Heartbreak On Vinyl“ seitdem zwei Alben auf den Markt, von denen letzteres jetzt auch in Deutschland erscheint.

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LCD Soundsystem – This Is Happening

Hier ist es also, das wohl letzte Album von James Murphy unter dem Banner LCD Soundsystem. Nach dem dritten Album will er sein Projekt zu Grabe tragen – ohne Frage ein herber Verlust für Hipster und Freunde vernuschelten Electro-Rocks. „This Is Happening“ reicht zwar nicht ganz an den exorbitanten Vorgänger „Sound Of Silver“ heran, lässt sich als ein Requiem der anderen Art aber dennoch hervorragend genießen.

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