Kategorie: Alben

Jailbirds

Jailbirds – The Great Escape

Was macht man, wenn man in einem der größten Rock’n’Roll-Länder der Welt lebt, und eine Band gründen will? Richtig, man zieht auf die andere Seite der Welt. Die australischen Brüder Axel und Jay McDonald gingen nach Irland, um ihrer Liebe für klassischen Riff-Rock – AC/DC und Rose Tattoo lassen grüßen – zu frönen. Gemeinsam mit Jamie Trimble und Ed Orr wurden Jailbirds ins Leben gerufen, nach einer ersten EP erscheint nun das Debütalbum „The Great Escape“.

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Valley Queen

Valley Queen – Supergiant

Gut Ding will Weile haben. Nach dem Release ihrer EP „Destroyer“ hatten Valley Queen mit Line-up-Wechseln zu kämpfen, denn das Leben auf Tour bekam nicht allen Mitgliedern. Mit drei Vierteln der Originalbesetzung ging es schließlich ins Studio, um einen charmanten Longplayer zwischen Indie Rock und Power-Pop einzuspielen, der im besten Sinne an Fleetwood Mac und Konsorten erinnert. „Supergiant“ erschien bereits vergangenen Sommer in der US-Heimat und schafft es nun – endlich und verdient – nach Deutschland.

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Death Cults

Death Cults – Death Cults

Etwas ausgefallenere Nebenschauplätze scheinen langsam aber sicher zur Spezialität von Arctic Rodeo zu werden. Wie schon bei Ageist, mischt auch bei Death Cults Personal von Primitive Man mit, ergänzt durch weite Teile der auf Eis liegenden Pilot To Gunner. Gemeinsam widmet man sich widerborstigem Post-Hardcore mit noisigem Alternative Rock, Erinnerungen an Therapy?, Planes Mistaken For Stars und Samiam werden wach. Das selbstbetitelte Debütalbum steht nun in den Startlöchern.

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Night Moves

Night Moves – Can You Really Find Me

Nach dem starken „Pennied Days“ wollten John Pelant und Micky Alfano ein Album voller Singles aufnehmen. Night Moves konzentrieren sich auf Hits und setzen auf sommerliche Sounds, die, man glaubt es kaum, im frostigen, unwirtlichen Winter von Minneapolis entstanden. Auch „Can You Really Find Me“ widmet sich der Vision des Duos von moderner Popmusik, die natürlich alles andere als gewöhnlich und glatt gebügelt klingt.

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Horse Jumper Of Love

Horse Jumper Of Love – So Divine

Wie schwerfällig Musik sein kann, zeigt aktuell ein Trio aus Boston: Horse Jumper Of Love haben nicht nur einen der besten Bandnamen überhaupt, sondern auch ein Urverständnis für entschleunigte, depressive Musik. Alternative Rock, Post Punk und schemenhafte Darstellung menschlicher Gefühlsregungen laufen durch den Anti-Punk-Fleischwolf und suchen nach dem Sinn in der Aussichtslosigkeit. Der Titel des zweiten Albums „So Divine“ ist folgerichtig mit Vorsicht zu genießen, wohl sarkastisch zu verstehen.

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Autogramm

Autogramm – What R U Waiting 4?

In ihrer kanadischen Heimat sorgten Autogramm bereits vergangenen Herbst für Aufsehen, nun kommt das Trio aus Vancouver auch nach Europa. Die Herren hinter dem deutschen Namen – die Idee kam bei einem Bierchen in Berlin – sind keine Unbekannten, Dysnea Boys und Blood Meridian stehen auf der Projektliste der Musiker. In diesem neuen Outfit widmet man sich nun allerdings Synthie-Rock und Power-Pop Marke Gary Numan und Devo. „What R U Waiting 4?“ ist der Titel des Debüts.

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Alex Mofa Gang

Alex Mofa Gang – Ende offen

Mit dem Abschluss ihrer ersten Album-Trilogie geht wieder alles zurück auf Anfang. Die Alex Mofa Gang ließ ihren Alex Mofa, den Protagonisten des narrativen Handelsstrangs, aus dem Alltag ausbrechen und auf Reisen gehen. Wohin diese führt? Wie es weitergeht? „Ende offen“ ist das Mission Statement – es geht ums Ankommen, um eine plötzliche Wendung und ungewisse Zukunft. Ganz nebenbei zeigt sich das Quintett aus der Hauptstadt besser denn je.

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The Halo Trees

The Halo Trees – Antennas To The Sky

Der überaus umtriebige Sascha Blach, unter anderem auch als Mastermind von Eden weint im Grab und Transit Poetry bekannt, wollte zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen. Tiefe, melancholische Musik sollte es werden, handgemacht und nachdenklich. Mit Nick Cave, David Bowie und The National als Referenzen, wurden The Halo Trees 2016 ins Leben gerufen. Mittlerweile konnte der Berliner ein stabiles Line-up um sich scharen und präsentiert nach einer kurzweiligen EP nun das Debütalbum „Antennas To The Sky“.

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Freternia

Freternia – The Gathering

Erinnert sich noch Jemand an Freternia? 1998 gegründet, standen die Schweden mit ihren beiden durchweg gutklassigen Alben „Warchants & Fairytales“ (2000) und „A Nightmare Story“ (2002) stets im Schatten von angesagteren skandinavischen Bands wie Hammerfall, Nocturnal Rites, Stratovarius oder Sonata Arctica. Danach wurde es für ganze 17 Jahre ruhig um die Band, ehe sie sich nun, wie Phönix aus der Asche, mit ihrem Drittwerk „The Gathering“ zurückmeldet. Und damit liefert das Quartett gleich mal, soviel sei vorweg genommen, das beste Album seiner Geschichte ab.

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Kimberose

Kimberose – Chapter One

Frankreichs Queen of Soul kommt eigentlich aus London. Die 28jährige Kimberly Kitson-Mills mit britischem Vater und ghanaischer Mutter ging vor zwölf Jahren nach Chantilly bei Paris, nahm an „La Nouvelle Star“, der französischen Version von „Das Supertalent“, teil und entdeckte schließlich Soul-Klassiker für sich. Gemeinsam mit zwei Freunden gründete sie Kimberose. 2017 erschien ihre erste EP, vergangenes Jahr das Debütalbum „Chapter One“, das mit etwas Verspätung nun auch in Deutschland landet.

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