Kategorie: Alben

Grinderman – Grinderman 2

Nick Cave wanderte im wahrsten Sinne ‚through the noise‘. Das selbstbetitelte Debütalbum seines Nebenprojekts Grinderman war vor drei Jahren eine beniahe kakophonische Noise-Attacke, angetrieben vom ikonischen Gesang des Australiers und meterhohen Feedback-Türmen. „Grinderman 2“ gibt sich deutlich geordneter und strukturierter, ohne jedoch auf Schwermut und Düsternis zu verzichten.

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Volbeat – Beyond Hell/Above Heaven

Der King lebt! Zumindest im Organ von Volbeat-Frontmann Michael Poulsen scheint Elvis Presley immer wieder auftauchen, ebenso in den rockig angehauchten Hartwurst-Songs. Kein Wunder, dass man den Sound der Dänen gemeinhin auch als ‚Elvis-Metal‘ bezeichnet. Mehr davon gibt es auf „Beyond Hell/Above Heaven“, dem bereits vierten Album des Metallica-Edelsupports.

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Underworld – Barking

Bei Underworld gibt es keine sichere Seite, sondern fast durch die Bank hohes Risiko und Überraschung. So dürfte auch das brandneue Studioalbum „Barking“ nicht verwundern, für das neun Songs aufgenommen wurden, derer acht an Kollegen wie Paul van Dyk, High Contrast und Dubfire für einen etwas anderen Anstrich geschickt wurden. Herausgekommen ist eine etwas andere Underworld-Platte, die bei genauem Hinhören doch wieder typisch für Karl Hyde und Rick Smith geworden ist.

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Deine Lakaien – Indicator

Ein Indikator kann vieles sein: Messinstrument, Hinweis, chemische Substanz, Tendenz und Auslöser für Interpretation. Ein bewusst gesetzter Titel für ein Album, der dem Hörer einerseits genügend Raum für die eigene Deutung lässt und andererseits die neue Zeit einleitet. Seit mehr als 20 Jahren sind Alexander Veljanov und Ernst Horn nun bereits gemeinsam musikalisch aktiv, die Historie ihres Schaffens liest sich so eindrucksvoll wie erfolgreich. Bisher schimmerte in allen Werken das geniale Spiel mit Metaphorik und musikalischer Vertracktheit durch, auch wenn über die Jahre die Leitmotive wechselten. Mit „Indicator“ macht die Band nach den großartigen Ausflügen in die Crossover-Klassik und der eigenen Retrospektive nun einen merklichen Cut.

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Lordi – Babez For Breakfast

„Babez For Breakfast and Bitches For Brunch“ klingt eindeutig – nach ‚Mahlzeit‘ in der Monster-WG. Und sind derartige Kreaturen einmal hungrig, hört der Spaß auf. Wobei, nicht ganz, denn für die monströs bis kitschig inszenierten Hard-Rocker Lordi fängt selbiger ja jetzt erst an. Ihr fünftes Studioalbum soll das zeigen, allerdings mit dem Schritt zurück zu den bodenständigen Wurzeln zugleich für frischen Wind sorgen. Dieser scheint bitter nötig, verließ man sich zuletzt doch fast ausschließlich auf die eigene Show.

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Interpol – Interpol

Eine Ende kann auch ein Anfang sein, zumindest bauen Interpol darauf. Bassist und Keyboarder Carlos Dengler hat zwar noch mit den New Yorkern und Produzent Alan Moulder (Nine Inch Nails, Smashing Pumpkins) das neue Album „Interpol“ geschrieben und aufgenommen, gehört aber mittlerweile nicht zum Lineup. Wie die Veteranen der Düsternis in Zukunft klingen ohne den ikonischen Mann mit dem Schnauzbart klingen werden, wird sich zeigen. Das gemeinsame ‚Requiem‘ sorgt jedenfalls für Gänsehaut.

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Enrique Iglesias – Euphoria

35 ist der „junge“ spanische Musiker Enrique Miguel Iglesias Preysler vor kurzem geworden. Sein Leben besteht dabei zur Hälfte aus erfolgreichen Pop-Hits, ist er doch seit 15 Jahren im Musik-Business aktiv und überzeugt sowohl mit Tanz-Hymnen, als auch gefühlvollen Stücken. Nach einer kurzen Pause und einer Greatest Hits Sammlung im letzten Jahr kehrt Enrique jetzt mit dem neuen Studioalbum „Euphoria“ zurück.

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Disturbed – Asylum

Zuerst die Jubiläumsausgabe von „The Sickness“, jetzt das neue Studioalbum „Asylum“ – bei Disturbed geht es aktuell zur Sache. Natürlich ist die neue Platte der Grammy-Nominees wieder ein heißer Kandidat für die US-Chartspitze, Platin-Auszeichnung inklusive. Bleibt nur offen, ob man dieses Mal auch auf musikalischer Ebene wieder punkten kann.

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Philipp Poisel – Bis nach Toulouse

Singer/Songwriter sind derzeit stark gefragt. Auch Deutschland hat eine Reihe talentvoller Texter und Musiker zu bieten. Philipp Poisel ist einer von ihnen. Mit seinem Debütalbum „Wo fängt der Himmel an“, machte der 27-jährige Ludwigsburger 2008 auf sich aufmerksam. Nun folgt zwei Jahre später bereits der zweite Longplayer „Bis nach Toulouse“, der auf dem Label von Herbert Grönemeyer (Gröndland Records) veröffentlich wird. Zwölf Songs erzählen gefühlvolle Geschichten über das Leben.

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