Kategorie: Singles & EPs

Panamah – DJ Blues

In einer Zeit, in der sich elektronisch angetriebene Popmusik aus Nordeuropa besonderer Beliebtheit erfreut, war es nur eine Frage der Zeit, bis die dänischen Senkrechtstarter Panamah ihre Zelte in Deutschland aufschlagen würden. Vergangenes Jahr landete das Trio um Sängerin Amalie Stender in ihrer Heimat mit „DJ Blues“ einen waschechten Sommerhit, der mit Platin ausgezeichnet wurde und zu den meistgespielten Songs im dänischen Radio zählt. Für den internationalen Markt erhält der Track nun englische Lyrics und erscheint mit einem extensiven Download-Bundle.

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Avicii – Wake Me Up (feat. Aloe Blacc)

Wenn es einen herausragenden EDM Senkrechtstarter gibt, ist dies derzeit der schwedische DJ Avicii. Sein europaweiter Erfolg „Levels“ katapultierte ihn seit 2011 nicht nur in die Top-5 vom DJ Magazine, sondern etablierte den 23-jährigen innerhalb kürzester Zeit im House-Boot – sowie in den Single-Verkaufscharts. Dort platzierte sich aufgrund starker Digitalverkäufe auch schon „Wake Me Up“. Zusammen mit der „I Need a Dollar“-Soulstimme von Aloe Blacc scheinen sich zwei gefunden zu haben, deren Musik sich bisher nicht suchte. Doch wo sich schneller Ruhm und Talent einig sind, kann die Vereinigung zweier Welten gelingen.

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White Lies – There Goes My Love Again

Wie man starke Musik im Stil der 80er fabrizieren kann, ohne die 80er stur zu kopieren, haben die White Lies schon auf ihren Alben „To Lose My Life“ und „Ritual“ bewiesen. Zwischen klassischem New Wave, Post Punk und leichten Alternative-Anklängen hin- und herpendelnd, haben die drei Briten die heutige Musiklandschaft mit Singleauskopplungen wie „To Lose My Life“, „Bigger Than Us“ und „Strangers“ um einige formidable Popperlen bereichert. Bevor am 09.08.2013 das neue Album „Big TV“ erscheint, fügt die aus dem Londoner Stadtteil Ealing stammende Band dieser Aufzählung noch ein weiteres Sahnestückchen namens „There Goes Our Love Again“ hinzu.

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Ira Atari – Wish I Had

Warum den Blick in die Ferne schweifen lassen, wenn das Gute doch so nah ist? Natürlich ist Skandinavien reich an großartigen Electro-Pop-Musikerinnen – Lykke Li, Firefox AK und Oh Land, um einige wenige zu nennen – doch in Berlin tummelt sich die studierte Klavierlehrerin Ira Atari, ihrerseits längst reif für den großen Durchbruch. Zwei Jahre nach ihrem Debütalbum „Shift“ meldet sie sich musikalisch zurück. Gemeinsam mit Phil de Gap, der unter anderem Jennifer Rostock produzierte, entstand „Wish I Had“.

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The Defiled – Unspoken

Gruftiges Make-Up, kalte Synthetik: The Defiled sind aktuell drauf und dran, der britischen Metal-Szene einen kräftigen Arschtritt zu verpassen mit ihrer Mischung aus Industral-Klängen und modernerem Metalcore-Sound. Vom Aussehen des Quintetts sollte man sich keineswegs irritieren lassen, denn wie das hierzulande nur digital bzw. via Import erhältliche Debütalbum „Grave Times“ zeigte, verstehen die Jungs ihr Handwerk. Der Nachfolger „Daggers“ erscheint am 2. August beim Branchen-Riesen Nuclear Blast, „Unspoken“ ist bereits die zweite Vorab- bzw. Hype-Single.

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Travis – Moving

Auch wenn ihre erfolgreichsten Zeiten rund um Indie-Evergreens wie „Why Does It Always Rain On Me?“ und „Sing“ bereits weit über zehn Jahre zurückliegen, sperrt man bei einer neuen Platte von Travis automatisch die Ohren auf, gerade wenn man sich zwischenzeitlich fünf Jahre Studio-Auszeit genommen hatte. Nach dem gefloppten „Ode To J. Smith“ verlagerten die Erfinder des Glum-Pop ihre Aktivitäten vor allem auf die Bühne, während Sänger Fran Healy gemeinsam mit Tim Rice-Oxley an neuen Keane-Songs arbeitete. Bevor am 16. August das siebte Album „Where You Stand“, werfen Travis – einmal mehr weitestgehend unbemerkt – den zweiten Vorboten „Moving“ ab.

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Seasfire – Oh..Lucifer

In Bristol wird gelärmt, doch kaum einer bekommt es mit. Seasfire haben in ihrer britischen Heimat bereits zahlreiche Singles und EPs veröffentlicht – ein Album ist noch ausständig -, von denen es bislang einzig der Post-Popstep-Track „Heartbeat“ nach Deutschland geschafft hat. Das ist jedoch noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn endlich wird nachgelegt. „Oh..Lucifer“ hat nur bedingt mit seinem Vorgänger zu tun und sieht das Quartett ihre Gitarren stärker in den Vordergrund rücken.

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John Newman – Love Me Again

Der Weg vom Gastsänger zur Solokarriere ist nicht immer leicht, kann aber funktionieren. Daniel Merriweather machte sich beispielsweise durch seine Arbeit mit Mark Ronson einen Namen und veröffentlichte im Anschluss ein starkes Soloalbum. Ähnlich will nun John Newman schaffen. Sein Beitrag zu Rudimentals „Feel The Love“ machte aus dem Drum’n’Bass-Track einen Nummer Eins-Hit in Großbritannien, der Nachfolger „Not Giving In“ war ebenso wenig zu verachten. Einen Major-Deal hat der junge Brite bereits in der Tasche, die Arbeiten an seiner ersten Soloplatte laufen. In welche Richtung es gehen könnte, zeigt die Single „Love Me Again“.

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Elton John – Home Again

Er mag zwar nie so wirklich weg gewesen sein – vergangenes Jahr erschien „Good Morning To The Night“, das gemeinsame Remix-Album mit Pnau, zwei Jahre zuvor „The Union“ mit Leon Russell -, doch tatsächlich hat das letzte Solowerk von Elton John bereits sieben Jahre auf dem Buckel. Nach mehreren Verzögerungen und Verschiebungen – der Brite soll mit dem Material nicht vollends zufrieden gewesen sein – erscheint im September „The Diving Board“, Johns bereits 30. Soloalbum. Erster Vorbote dieser Jubiläumsplatte ist die Ballade „Home Again“.

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Britney Spears – Ooh La La

Gäbe es einen Duden-Bildband, könnte man unter dem Stichwort „Stehaufmännchen“ ganz sicher ihr Konterfei abbilden: Mit nicht einmal 32 Jahren hat Britney Spears sowohl persönlich als auch karrieretechnisch schon so gut wie alles erlebt. Ob gefeierter Teeniestar, Mega-Absturz mit Skandal-Rasur oder umjubeltes Comeback – kaum einer anderen Künstlerin wurde das extrem harte Showbusiness so zum Verhängnis wie Britney. Doch irgendwie lässt sie einfach nicht locker: Nach knapp zweijähriger Pause meldet sie sich dieses Jahr mit neuer Single und neuem Album zurück. Als kleinen Vorgeschmack gibt es jedoch erstmal den Titel-Soundtrack zum neuen „Schlümpfe“-Film mit dem tiefsinnigen Namen „Ooh La La“ (man beachte das doppelte „o“).

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