Kategorie: Singles & EPs

Seasfire – Oh..Lucifer

In Bristol wird gelärmt, doch kaum einer bekommt es mit. Seasfire haben in ihrer britischen Heimat bereits zahlreiche Singles und EPs veröffentlicht – ein Album ist noch ausständig -, von denen es bislang einzig der Post-Popstep-Track „Heartbeat“ nach Deutschland geschafft hat. Das ist jedoch noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn endlich wird nachgelegt. „Oh..Lucifer“ hat nur bedingt mit seinem Vorgänger zu tun und sieht das Quartett ihre Gitarren stärker in den Vordergrund rücken.

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John Newman – Love Me Again

Der Weg vom Gastsänger zur Solokarriere ist nicht immer leicht, kann aber funktionieren. Daniel Merriweather machte sich beispielsweise durch seine Arbeit mit Mark Ronson einen Namen und veröffentlichte im Anschluss ein starkes Soloalbum. Ähnlich will nun John Newman schaffen. Sein Beitrag zu Rudimentals „Feel The Love“ machte aus dem Drum’n’Bass-Track einen Nummer Eins-Hit in Großbritannien, der Nachfolger „Not Giving In“ war ebenso wenig zu verachten. Einen Major-Deal hat der junge Brite bereits in der Tasche, die Arbeiten an seiner ersten Soloplatte laufen. In welche Richtung es gehen könnte, zeigt die Single „Love Me Again“.

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Elton John – Home Again

Er mag zwar nie so wirklich weg gewesen sein – vergangenes Jahr erschien „Good Morning To The Night“, das gemeinsame Remix-Album mit Pnau, zwei Jahre zuvor „The Union“ mit Leon Russell -, doch tatsächlich hat das letzte Solowerk von Elton John bereits sieben Jahre auf dem Buckel. Nach mehreren Verzögerungen und Verschiebungen – der Brite soll mit dem Material nicht vollends zufrieden gewesen sein – erscheint im September „The Diving Board“, Johns bereits 30. Soloalbum. Erster Vorbote dieser Jubiläumsplatte ist die Ballade „Home Again“.

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Britney Spears – Ooh La La

Gäbe es einen Duden-Bildband, könnte man unter dem Stichwort „Stehaufmännchen“ ganz sicher ihr Konterfei abbilden: Mit nicht einmal 32 Jahren hat Britney Spears sowohl persönlich als auch karrieretechnisch schon so gut wie alles erlebt. Ob gefeierter Teeniestar, Mega-Absturz mit Skandal-Rasur oder umjubeltes Comeback – kaum einer anderen Künstlerin wurde das extrem harte Showbusiness so zum Verhängnis wie Britney. Doch irgendwie lässt sie einfach nicht locker: Nach knapp zweijähriger Pause meldet sie sich dieses Jahr mit neuer Single und neuem Album zurück. Als kleinen Vorgeschmack gibt es jedoch erstmal den Titel-Soundtrack zum neuen „Schlümpfe“-Film mit dem tiefsinnigen Namen „Ooh La La“ (man beachte das doppelte „o“).

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Calexico – Maybe On Monday EP

Mit dem Sommer kommt man beinahe automatisch auf Calexico zurück. Der Sound des Sextetts aus Arizona, eine Mischung aus Indie Rock, Folk, Americana und Tex-Mex, passt perfekt zur warmen Jahreszeit, egal ob man es entspannt oder lebhaft bunt magt. Ende Juni kommen die US-Amerikaner auf Tour und spielen mehrere Deutschland-Konzerte, immer noch mit ihrem im September erschienenen Album „Algiers“ in der Hinterhand. Pünktlich zu dieser Konzertreise erscheint ihre neue EP „Maybe On Monday“, als CD und Vinyl nur bei ihren Auftritten erhältlich, digital jedoch für alle.

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Paul Oakenfold & Disfunktion feat. Spitfire – Beautiful World

Als treibende Kraft elektronischer Tanzmusik ist Paul Oakenfold seit über zwanzig Jahren ein Gigant. Soundtrack-Beiträge und die Zusammenarbeit mit Genre-fremden Größen wie Madonna, Nelly Furtado und Cher zeichnen ihn aus. Vor allem jenseits des Atlantiks, insbesondere in Las Vegas klebt dem Londoner DJ und Produzenten das Publikum an den Plattentellern. Trotz seines Fokus‘ auf Remixes sowie Mix-Compilations, erscheint alle paar Jahre ein eigenes Studioalbum. Vier Jahre nach der Ankündigung von Werk III wird es nun ernst. „Pop Killer“ ist dem Vernehmen nach ganz nah. Eine vielversprechende Hörprobe hat uns bereits erreicht: „Beautiful World“.

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Editors – A Ton Of Love

Als Spätfolge des Post-Punk-Revivals machten die Editors aus dem britischen Birmingham 2005 mit ihrem Debütalbum „The Back Room“ erstmals von sich reden. Mit einer kleinen Verzögerung erreichte man schließlich auch den deutschen Markt, das bis dato letzte Album „In This Light And On This Evening“ schaffte es 2009 sogar in die Top 10. Das Warten auf einen Nachfolger ist nun vorbei, denn knapp vier Jahre später steht – unterbrochen von einem 7CD-Boxset, dem Ausstieg von Chris Urbanowicz und der Hinzunahme von gleich zwei neuen Mitgliedern – „The Weight Of Your Love“ in den Startlöchern. Romantik gibt es bereits zwei Wochen vorab mit der E-Single „A Ton Of Love“.

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Dizzee Rascal feat. Robbie Williams – Goin‘ Crazy

Selbst wenn es das Wetter nicht vermuten lässt: der Sommer ist da. Die Suche nach einem potentiellen Sommerhit ist natürlich bereits in vollem Gang. Zwei Veteranen betreten die Arena und wollen mitmischen. Dizzee Rascal sorgte in seiner britischen Heimat vornehmlich für die Popularisierung von Grime, hatte hierzulande – abgesehen von der Shakira-Kollaboration „Loca“ – wenig mit den vorderen Chart-Rängen zu tun. „Goin‘ Crazy“, der Vorbote zu seinem im Laufe des Sommers erscheinenden Albums „The Fifth“, könnte dies jedoch ändern, was nicht zuletzt an einem prominenten Mitstreiter liegt.

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Nine Inch Nails

Nine Inch Nails – Came Back Haunted

„Ich war nicht besonders ehrlich darüber, was ich in letzter Zeit so gemacht habe.“ – Mit diesen Worten eröffnet Trent Reznor ein Posting auf der offiziellen Nine Inch Nails-Band-Homepage über das Studio-Comeback seiner Band, nachdem bereits erste Live-Auftritte und ein neues Tour-Lineup angekündigt worden waren. Nachdem sich Reznor im September 2009 eine Auszeit von seinem Industrial-Monster nahm, veröffentlichte er das Debütalbum von How To Destroy Angels, der gemeinsamen Band mit seiner Frau Mariqueen Maandig, und steuerte zusammen mit Atticus Ross die Soundtracks zu „The Girl With The Dragon Tattoo“ und „The Social Network“ bei, letzterer sogar Oscar-, Grammy- und Golden Globe dekoriert. Nun taucht, quasi aus dem Nichts, die neue Nine Inch Nails-Single „Came Back Haunted“ auf.

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Tricky feat. Nneka – Nothing Matters

Die Qualität mag zwar gestimmt haben, doch der letzte durchschlagende Erfolg des TripHop-Veteranen Tricky ist bereits geraume Zeit her. Kommerziell wollten seine letzten Alben nicht so recht zünden. Das Ergebnis: eigenes Label, eigener Kopf. Reinreden lässt sich der Brite erst recht nicht. „False Idols“, gleichzeitig der Name seiner Plattenfirma und seines neuen, zehnten Albums, reduziert die Anzahl der Kollaborateure und der prominenten Namen auf ein Minimum. Mit dem Fokus auf das Wesentliche fühlt man sich an den durchschlagenden Erfolg der 90er erinnert. Die Stimme der Single „Nothing Matters“ ist zumindest in Deutschland bestens bekannt.

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