Kategorie: Singles & EPs

Ben Westbeech – Same Thing

Neben zahlreichen Produzenten-Credits und Kollaborationen widmet sich Ben Westbeech hin und wieder seiner eigenen Musik. „There’s More To Life Than This“, sein aktuelles Album, entpuppte sich als Leckerbissen zwischen Soul-Gesang und clubbigen Arrangements. Nach den hymnischen Singles „Falling“ und und „Something For The Weekend“ steht nun das von Chocolate Puma produzierte „Same Thing“ in den Startlöchern, das einen Hauch von Jamiroquai mit einem Gilles Peterson-Set vermischt.

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Goldie feat. Natalie Duncan – Freedom

Auch wenn es in den vergangenen Jahren ein wenig ruhiger um ihn wurde, hat der Name Goldie nach wie vor eine ganz besondere Ausstrahlungskraft in der Drum’n’Bass-Landschaft. Zwar liegen die erfolgreichsten Zeiten von Clifford Joseph Price bereits eineinhalb Dekaden zurück, doch auch als Schauspieler, Reality-TV-Star, Graffiti-Künstler und Label-Besitzer zieht es ihn immer wieder zur Musik. Für den 100. Release seiner eigenen Plattenfirma Metalheadz Ltd hat sich Goldie sogar wieder zurück ins Studio gewagt und mit „Freedom“ eine neue Single im Stil vergangener Großtaten aufgenommen.

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Der König tanzt – Alles dreht sich

Ende 2010 kündigten Fettes Brot eine kleine Schaffenspause auf unbestimmte Zeit an, um sich anderen Projekten zu widmen. Eines davon ist Der König tanzt, Solo-Spielweise von Boris Lauterbach aka König Boris. Ob er sich dabei vom gleichnamigen belgischen Historienfilm über Jean-Baptiste Lully, Komponist am Hof Ludwigs des XIV., inspirieren ließ, ist jedoch nicht überliefert. Bekannt hingegen ist, dass sein selbstbetitelten Debütalbum ab dem 27. April in den Läden stehen wird, und dass das bis vor kurzem noch gratis verfügbare „Alles dreht sich“ nun auch als reguläre Download-Single erhältlich ist.

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D’Sound – How Could I Forget

Ab und zu kann der Blick über den eigenen Tellerrand oder gar über Ländergrenzen hinweg ganz erfrischend sein. Dabei kann man schnell auch mal Interpreten entdecken, die hierzulande trotz hoher musikalischer Qualität völlig unbekannt sind. Die Norweger von D’Sound sind so ein Beispiel. In ihrer Heimat und in Südostasien sind sie Stars und viele ihrer Alben landeten in den jeweiligen Top 10. Die letzte Scheibe namens „Starts And Ends“ konnte immerhin noch für eine ordentliche Top 30-Platzierung sorgen, während sie in Deutschland nicht mal offiziell veröffentlicht wurde. Umso überraschender mutet die Tatsache an, dass jetzt aus diesem inzwischen zwei Jahre altem Werk mit „How Could I Forget“ hierzulande tatsächlich eine Single-Auskopplung erscheint.

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High On Fire – Fertile Green

Nach ihren feurigen Relapse-Jahren sind High On Fire nun endgültig an der Genre-Spitze angekommen. „Snakes For The Divine“ sorgte vor zwei Jahren für einen regelrechten Urknall in der Sludge-Landschaft. Auf ihren Lorbeeren rastet sich das Trio aus Oakland, Kalifornien aber keineswegs aus, denn nach ausgiebigen Tour-Aktivitäten erscheint am 20. April das von „Psycho“-Autor Robert Bloch inspirierte zweite Century Media-Album „De Vermis Mysteriis“ (dt. „Die Geheimnisse des Wurms“). Dass es auf dem mittlerweile sechsten Longplayer des US-Trio noch kompromissloser vor sich gehen wird, deutet bereits die Vorabsingle „Fertile Green“ an.

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The Supermen Lovers – Fantasma Disco EP

2001 tanzte Europa einen Sommer lang zu „Starlight“, dem ersten und bislang einzigen Hit (#2 in Frankreich und Großbritannien, in Deutschland nicht über Platz 87 hinaus gekommen) von The Supermen Lovers. Hinter dem House-Projekt steckt der Franzose Guillaume Atlan, der unter diesem Pseudonym bis 2005 zwei weitere Alben, einige Singles und EPs veröffentlichte, bevor es fünf Jahre lang still um die One-Man-Show wurde. Zwei Singles später erschien vergangenen November das Album „Between The Ages“, hierzulande jedoch nur via Import erhältlich. Wer dennoch wissen möchte, wie The Supermen Lovers heute klingen, darf sich auf die EP „Fantasma Disco“ mit zwei Album-Tracks und zahlreichen Mixes freuen.

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Morten Harket – Scared Of Heights

„Wenn’s am Schönsten ist, soll man aufhören“, ist zwar ein gar nicht so falscher Sinnspruch, doch nur die wenigsten Stars beherzigen ihn. In der Realität tingeln viele längst vergessene Altstars stattdessen von Bierfest zu Baumarkteröffnung und verirren sich beizeiten sogar ins Dschungelcamp. Ganz anders a-ha: „Foot Of The Mountain“ war eine der erfolgreichsten a-ha-Singles seit Jahren und auch das gleichnamige Album bescherte der Band sehr gute Verkaufszahlen. Dennoch kam im Anschluss, von einer Best-of-Scheibe und einer Abschiedstournee samt dazugehörigem Live-Mitschnitt mal abgesehen, das Karriereende der Band. Wer aber befürchtet, dass ab sofort auf ewig auf Morten Harkets einschmeichelnde Stimme verzichtet werden muss, der kann jetzt beruhigt aufatmen. Im Gegensatz zu seiner Band setzt er seine Karriere nämlich fort und wird am 13. April sein fünftes Soloalbum „Out Of My Hands“ veröffentlichen. Schon jetzt können Fans in den Genuss der Vorab-Single „Scared Of Heights“ kommen.

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Lana Del Rey – Born To Die

Kaum eine Künstlerin sorgte in den vergangenen Monaten für so viel Gesprächsstoff wie die 25-jährige Elizabeth Grant alias Lana Del Rey. Gefälschte Lippen, gefälschte Biografie und womöglich falsch auf der Bühne: Es hagelte böse Kritik gegen Grant, die unlängst verkündete, ihrer blutjungen Karriere im Musikbusiness ein jähes Ende zu versetzen, wo doch die Zeichen so stark auf Erfolg stehen. Platin und Goldauszeichnungen für das Album „Born To Die“ und die Single „Video Games“ sprechen eine deutliche Sprache. Der zweite Wurf, der Titeltrack aus dem dazugehörigen Longplayer, steht nun hierzulande mit großer Verspätung in den Startlöchern.

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Udo Lindenberg feat. Jan Delay – Reeperbahn 2011 (What It’s Like) (MTV Unplugged)

Huldigungen von Städten, Sehenswürdigkeiten oder Landschaften kommen musikalisch vertont eigentlich immer gut an. Vor allem, wenn sich zwei Ausnahmekünstler der jüngeren deutschen Musikhistorie die Klinke in die Hand geben, um der Hamburger Reeperbahn ein Ständchen zu widmen. Udo Lindenberg und Jan Delay – zwei Quergeister, Vater und Sohn im Geiste, haben Lindenbergs mittlerweile bereits legendären MTV-Unplugged-Auftritt zum Anlass genommen, um gemeinsam den Track „Reeperbahn 2011 (What It’s Like)“ zu performen.

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Blood Red Shoes – Cold

Vor mittlerweile sechs Jahren tasteten sich Laura-Mary Carter und Steven Ansell mit einer Serie von Singles erstmals an die Musiklandschaft ihrer britischen Heimat heran. Hohe Chartpositionen und exorbitante Verkäufe gehören zwar nicht zu den Spezialitäten der Blood Red Shoes, aber Songs wie „You Bring Me Down“, „Say Something, Say Anything“ und „Light It Up“ haben den beiden ein beachtliches Gefolge beschert, das auf ihr drittes, am 30. März erscheinendes Album „In Time To Voices“ hinfiebert. Die Vorabsingle „Cold“ zeigt Carter und Ansell noch eine Spur härter, sich von Indie- und Post-Punk-Elementen endgültig lösend.

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