Kategorie: Singles & EPs

ZyniC – My Personal Kryptonite

ZyniC gehören neben Hurts und den Mirrors zu den vielversprechendsten Newcomern im Bereich des 80er-geprägten Synthiepops. Wobei es statt ‚gehören‘ eigentlich ‚gehört‘ heißen müsste, denn hinter dem Namen verbirgt sich keine Band im klassischen Sinne, sondern der Solokünstler H.P. Siemandel, welcher sich nicht nur für den ansprechenden Gesang, sondern auch für die Synthesizerklänge verantwortlich zeigt. Leider konnte ZyniC den kommerziellen Durchbruch im Gegensatz zu genannten britischen Bands bisher nicht erzielen – trotz einer superben Download-Debütsingle namens „Dreams In Black And White“, die aktuell als limitierte EP neu aufgelegt wird, und einem ebenso genialen Album namens „Fire Walk With Me“.

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When Saints Go Machine – Kelly

Dänemark, Land des elektronischen Wahnsinns. Was hier an Electro-Pop-, Dance- und Alternative-Varietäten die Runde macht, beeindruckt. Neben Ginger Ninja versuchen aktuell auch When Saints Go Machine über das Feinschmecker-Label !K7 Fuß zu fassen. Auf ihrer Debüt-EP „Fail Forever“ – das dazugehörige Album „Ten Makes A Face“ ist hierzulande nur via Import erhältlich – hat das Quartett aus Kopenhagen bereits seine Klasse angedeutet, auf „Konkylie“ vor drei Monaten die Erwartungen bestätigt. Mit „Kelly“ haben die Dänen nun auch einen potentiellen Single-Hit am Start.

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Evanescence – What You Want

Mit Comebacks ist es ja immer so eine Sache. Je länger ein Künstler bzw. eine Band von der Bildfläche verschwunden war, umso geringer ist meist die Chance, wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können. Im Fall der amerikanischen Alternative- und Dark-Metal-Band Evanescence liegen ganze vier Jahre zwischen der letzten Single „Good Enough“ und dem Neuanlauf in diesem Herbst. Mit ihrem selbstbetitelten Album will die mittlerweile fünfköpfige Combo um Sängerin Amy Lee nach ihrem Nr. 1-Longplayer „The Open Door“ aus dem Jahr 2006 wieder in die hohen Chartsphären eindringen. Vorbote ist der energisch-experimentelle Song „What You Want“, mit dem sich die Band von einer ganz neuen Seite zeigt.

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Example – Changed The Way You Kiss Me

Electro und Rap harmonieren hervorragend miteinander – so weit, so unspektakulär. Während man sich gerade in den USA europäischen DJs bedient, kocht Großbritannien ein eigenes Süppchen. Example hatte sich mit „Kickstarts“ erfolglos an einem Einstieg in die deutschen Singlecharts versucht, war in seiner britischen Heimat jedoch in den Top 10. Die brandneue Single „Changed The Way You Kiss Me“ hat es hingegen sogar an die Spitze geschafft – Grund genug, den Song nun auch hierzulande zu veröffentlichen; erstmals mit einem Majorlabel im Hintergrund.

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Bosse feat. Anna Loos – Frankfurt Oder

Den Reifungsprozess eines Künstlers über Jahre hinweg mitzuverfolgen, ist eine gängige, faszinierende Angelegenheit. Viel zu selten bekommt man jedoch als Außenstehender bzw. Konsument mit, wie sich ein Song entwickelt. Ausnahme: „Frankfurt Oder“. Als Axel Bosse den Song 2006 erstmals auf seinem zweiten Album „Guten Morgen Spinner“ veröffentlichte, handelte es sich noch um eine spärlich instrumentiertes Liebeslied, das 2011 auf seinem Top 20-Erfolg „Wartesaal“ zu einem Duett mit Anna Loos von Silly wurde. Für den Single-Release – die mittlerweile dritte Auskopplung aus besagtem Album – wurde der Song von Moritz Enders (Donots, Revolverheld, Blackmail) abermals neu abgemischt.

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Thomas Petersen vs. Mega ‚Lo Mania feat. Franca Morgano – Without Your Love

Thomas Petersen hat sich inzwischen zu einer festen Größe innerhalb der Dance-Szene entwickelt. Von seinem musikalischen Kurs ist er dabei innerhalb der letzten Jahre kein Stückchen abgewichen. Noch immer steht sein Name für melodischen flächenbetonten Hardtrance im Stil der Produktionen vor etwa 10 Jahren. Dennoch wird seine neuen Single für die eine oder andere Überraschung sorgen, da an „Without Your Love“ zwei bekannte Gesichter mitwirken. Sängerin Franca Morgana dürfte den meisten noch als Sängerin von Magic Affair (Omen 3) bekannt vorkommen. Hinter Mega ‚Lo Mania verbirgt sich Nils Ruzicka, welcher auch bei anderen Dance-Projekten wie Plug’n’Play und Revil O. den Ton angab.

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SuperHeavy – Miracle Worker

Mit Superlativen soll man vorsichtig umgehen. Aber warum eigentlich? Denn SuperHeavy tragen einen solchen bereits im Namen – und das zu Recht. Eine Formation aus Schwergewichten der internationalen Musik hat sich hier versammelt. So trommelten Mick Jagger (Rolling Stones) und David Stewart (Eurythmics) das britische Soul-Stimmwunder Joss Stone, Reggae Sänger Damian Marley, den jüngsten Sohn vom berühmten Bob, sowie A.R. Rahman, Filmmusikkomponist von „Slumdog Millionaire“, zusammen. Scheint spontan und ist total verschieden hinsichtlich ihrer musikalischen Heimat. Herausgekommen ist dennoch ein Album, das „Miracle Worker“ vorausschickt. Klingt viel versprechend, aber kann man hier wirklich das Potential ausschöpfen?

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Ghostpoet – Liiines

In DJ, Produzent und ‚Worldwide‘-Radio-Moderator Gilles Peterson hat er bereits einen Fan und mittlerweile auch Labelboss gefunden, jetzt will Ghostpoet auch hierzulande angreifen. Das Debüt des Briten, „Peanut Butter Blues & Melancholy Jam“, wurde sogar für den prestigeträchtigen Mercury Prize nominiert und weiß irgendwo zwischen HipHop, Soul und Alternative-Klängen zu begeistern. „Liiines“ ist bereits die dritte Auskopplung aus Ghostpoets Erstlingswerk, gleichzeitig aber auch sein am ehesten zugänglicher und massentauglicher Release.

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Melanie C – Think About It

Vier lange Jahre dauerte die Auszeit des erfolgreichsten Ex-Spice-Girls, unter anderem aufgrund der Geburt ihrer ersten Tochter im Jahr 2009. Doch nun will es Melanie Chisholm (oder kurz Melanie C) wieder wissen: Mit „The Sea“ veröffentlicht sie am 2. September ein brandneues Album und die erste Single „Rock Me“ wurde gleich zur offiziellen ZDF-Hymne der Frauen-Fußballweltmeisterschaft ernannt. Pech nur, dass sich die deutschen Spielerinnen bekanntermaßen nicht mit Ruhm bekleckerten und im Viertelfinale die Segel streichen mussten, was auch der Chartperformance des Songs nicht gut tat. Die Nachfolgesingle „Think About It“ ist wieder auf sich allein gestellt, weiß aber mit einer hervorstechenden Eigendynamik zu überzeugen.

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Maroon 5 feat. Christina Aguilera – Moves Like Jagger

Ende August 2011 in Deutschland: Der Sommer – in Fachkreisen mittlerweile nur noch ‚Arschloch‘ genannt – präsentiert sich in seinen letzten Zügen von der halbwegs versöhnlichen Seite. Das Rennen um den alljährlichen Hit der Jahreszeit sollte eigentlich schon längst entschieden sein, wenn man an die Dauerbeschallung von „Mr. Saxobeat“ oder „Danza Kuduro“ denkt. Mit gehöriger Verspätung tauchen nun aber weitere Kandidaten auf, die man an dieser Stelle wohl eher nicht erwartet hätte: Die amerikanische Pop-Rock-Band Maroon 5 reicht mit dem fröhlichen Disco-Song „Moves Like Jagger“ ihren Beitrag ein – mit freundlicher Unterstützung von Popdiva Christina Aguilera.

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