Kategorie: Singles & EPs

Battles feat. Gary Numan – My Machines

Mit ihrem 2007 erschienenen Debütalbum „Mirrored“ haben Battles aus New York mal so eben dem experimentellen Math-Rock dringend notwendige neue Impulse gegeben. Seither sind vier Jahre gegangen, in denen Tyondai Braxton – Gitarrist und Leadsänger mit Trademark-Effektpedal-Heliumgesang – die Band verlassen hat. Zu dritt hat man nun „Gloss Drop“ auf den Markt geworfen, das nicht nur musikalisch kompakter und eine Spur düsterer wirkt, sondern denen einen oder anderen Gastmusiker prominent präsentiert. Einer davon ist Electro- und Darkwave-Legende Gary Numan, der der zweiten Auskopplung „My Machines“ seine Stimme leiht.

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Medina – The One

Wer hätte gedacht, dass sich Dänemarks Dance-Diva Medina auch bei uns als echter Chart-Act etablieren würde? Mit ihrem englischsprachigen Debütalbum “Welcome To Medina” und “You And I” gelang ihr sogar der Sprung in die Top 10. Die Follow-Ups liefen zwar eher mittelprächtig, aber offenbar gut genug um eine fünfte Auskopplung zu rechtfertigen. Und wenn es sich dabei auch noch um die bislang erfolgreichste Single ihrer Heimat handelt – ja, was spricht dann überhaupt noch dagegen?

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Jenix – Picture

Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Jenix im letzten Jahr dank der Unterstützung durch Silbermond bekannt. Mit der „Silbermond trifft Jenix“-Benefiz-Single zugunsten der Opfer des Erdbebens von Haiti, welche den Silbermond-Song „Unendlich“ und den Jenix-Titel „Here We Go Again“ enthielt, landete man immerhin auf Platz 48. Gegründet hat sich die sächsische Pop/Rock-Band aus Zittau aber bereits im Jahr 2003. Sängerin Jenny Böttcher war damals erst 14 Jahre alt und das Band-Repertoire beschränkte sich auf Coverversionen, doch inzwischen haben sich Jenix schon zu einer routinierten Truppe entwickeln können. Das Album „Kill The Silence“ konnte gerade die Top 50 erobern und im Zuge dieses Erfolges erhält nun nach „Here We Go Again“ ein weiterer Song dieser Platte die Chance auf eine Single-Veröffentlichung.

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Sunrise Avenue – I Don’t Dance

Die Karriere der finnischen Rock- / Pop-Gruppe Sunrise Avenue kann man mit einer wilden Achterbahnfahrt vergleichen. So schafften die fünf Jungs um Leadsänger Samu Haber 2006 mit ihrem Song „Fairytale Gone Bad“ (Platz 3) und dem dazugehörigen Album „On The Way To Wonderland“ den europaweiten Durchbruch, konnten mit sämtlichen Nachfolgesingles jedoch nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Erst 2011 gelang ihnen mit „Hollywood Hills“ völlig überraschend ein neuer Dauerbrenner in den Charts und vor allem im Radio. Auch die zweite Single „I Don’t Dance“ aus dem Longplayer „Out Of Style“ besitzt eben jenes Hitpotenzial seines Vorgängers.

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Anthrax – Fight ‚Em ‚Till You Can’t

Was sich bei den Thrash Metal-Legenden Anthrax in den letzten Jahren abgespielt hat, spottet jeder Beschreibung. Für eine Reunion mit Joey Belladonna, Sänger in den 80ern, wurde John Bush mehr oder minder aus der Band komplimentiert. Für das neue Album „Worship Music“ sollte der bislang unbekannte Dan Nelson am Mikro stehen, der vor einem Konzert unter dubiosen Gründen gefeuert wurde. Bush war kurze Zeit mit an Bord, man konnte sich jedoch nicht auf eine längere Zusammenarbeit einigen. Der aktuelle Sänger? Joey Belladonna. Hätte man auch viel einfacher können. Besagtes „Worship Music“ erscheint mit ordentlicher Verzögerung am 13. September – das erste reguläre Studioalbum seit acht Jahren. Der Teaser „Fight ‚Em ‚Till You Can’t“ lässt hoffen.

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Cloud Control – Gold Canary

Sympathisch warme Folk-Klänge aus Australien dringen endlich an europäische Ohren. Für ihr Debütalbum „Bliss Release“ wurde das Quartett Cloud Control aus den Blue Mountains, New South Wales in ihrer Heimat mehrfach ausgezeichnet, haben hierzulande aber noch mit gewissen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen – schade, denn ihr entspannter Folk Rock mit psychedelischer Note funktioniert auf Albumlänge hervorragend. Mit „Gold Canary“ haben die drei Herren plus Dame obendrein eine hervorragende Single am Start, die nun digital erscheint.

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Mastodon – Black Tongue

Mastodon sind im Rock-Olymp angekommen. Progressiv und angriffslustig war das Quartett aus Atlanta, Georgia immer schon, einer breiteren Masse zugänglich sind sie jedoch erst mit „Blood Mountain“ und einer verstärkten Betonung der eingängig rockenden Seite ihrer Sludge-Ausflüge geworden. Mit dem Prog-Konzept-Überalbum „Crack The Skye“ haben sie sich bereits selbst ein Denkmal gesetzt, jetzt folgt die Zugabe: „The Hunter“ soll nun wieder deutlich rifflastiger und geradliniger ausfallen, sofern man das bei Mastodon überhaupt sagen kann. „Black Tongue“ als erster Teaser weckt zumindest hohe Erwartungen.

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Klee – Willst du bei mir bleiben

Drei Jahre vergingen, seitdem Klee mit ihrem letzten Album Berge versetzten. Die Band um Suzie Kerstgens schaffte es damit sogar über den Ural bis nach China, füllte aber auch in der deutschen Heimat tüchtig die Hallen. Sehnsüchtig werden Fans und Liebhaber der Pop-Poetik nun das neue Werk erwarten, das auf den vielversprechenden Namen „Aus lauter Liebe“ hört. Der romantische Vorbote „Willst du bei mir bleiben“ übertrifft wohl so manche Erwartungen.

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Gypsy & The Cat – Jona Vark

Mit Zigeunern und Katzen haben Gypsy & The Cat nichts zu tun. Ihren Namen haben Xavier Bacash und Lionel Towers von einem Kinderbuch mit dem Titel ‚Gypsy The Cat‘, das ersterer auf einem Flohmarkt entdeckte. In ihrer australischen Heimat hat das Duo bereits den einen oder anderen Hit gelandet und war mit Kylie Minogue auf Tour. Am 12. August wird das Debütalbum „Gilgamesh“ auch hierzulande aufschlagen. Die Vorabsingle „Jona Vark“ wird wohl nicht nur Fans von entspanntem Electro-Pop Marke The Naked And Famous oder Empire Of The Sun begeistern.

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A5 Richtung Wir – Sandburgen

Musik für die Autobahn – das kennt man ja, quasi als Soundtrack für lange, anstrengende Autofahrten durch das betonierte Nirgendwo. Musik entlang der Autobahn ist jedoch ein relativ neues Konzept. A5 Richtung Wir haben sich nach eben jener Strecke vom Hattenbacher Dreieck in Hessen bis zur Schweizer Grenze in der Nähe von Basel benannt, weil die drei Bandmitglieder entlang jener verstreut sind. Musikalisch setzen sie auf angenehm unaufgeregten Indie Pop/Rock mit deutschen Texten, der angenehm an Tele und die frühen Fotos erinnert. Nach zwei EPs erscheint am 9. September ihr Debütalbum „Für immer diese Stadt“, das mit der Single „Sandburgen“ einen überaus sympathischen Teaser voraus geschickt bekommt.

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